Wettbewerbsteilnahmen

HHG erfolgreich beim Landeswettbewerbs Mathematik


Am 14.06.2017 war die 2.Runde des Landeswettbewerbs Mathematik. Bei der Preisverleihung am Hohenstaufen-Gymnasium haben Tara Moghiseh, Malaika Schmit (beide 10h) und Paula Simgen (8h vom HHG Preise gewonnen.

 

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Präsentationsprofis und Spitzeningenieure des HHG bei Explore Science in Mannheim

 21.06.2017 – Schweiß, Crashs und Sieg mit Mogelpackung

Für den Präsentationswettbewerb der 6. Klassen am 21.06.17 schickte das HHG eine fünfköpfige Mannschaft aus der 6h ins Rennen. Alle hatten spannende Fragen zum Thema Energie für ihr Publikum vorbereitet. Zunächst wurde die jeweilige Performance der drei Gruppen vor einer zweiköpfigen Jury vorbereitet.
Mara Kretzschmar und Yara Kiefer setzten sich mit den Folgen des Energieverbrauchs auf den Klimawandel auseinander. Die Jury lobte v.a. ihre tolle Art zu präsentieren und dass sie sich sehr gut ergänzen konnten.
Alina Grebenstein und Sofie Grimm erklärten ihren Zuhörern wie der Strom zu uns nach Hause kommt. Trotz kleiner Patzer zeigten sie eine gute Präsentation und erhielten wertvolle Tipps von der Jury fürs nächste Mal.
Jonathan Gärtner brachte seinem Publikum die Vorteile des Induktionsherdes näher. Er überzeugte v.a. mit fachlicher Kompetenz.
Die Konkurrenz war sehr stark, sodass leider keine der Gruppen ins Finale kam. Alle können aber sehr stolz auf ihre tollen Präsentationen sein.

 

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Abbildung 1: Mara, Yara, Alina, Sofie und Jonathan, das Präsentationsteam der 6h

 

 

„Rette das Ei“ war die Aufgabe beim Crashtest. Es galt, nur aus Papier, Pappe und Klebstoff, eine „iZelle“ zu bauen, die ein rohes Ei beim Fall aus 1,5 m schützt. Zusätzlich sollte die Zelle möglichst leicht sein. Das Ei sollte roh sein, was gefühlt bei Temperaturen über 30 ° C nicht so einfach war.
Mona Bader, Maximilian Gwozdz und Jonas Nickel (5h) federten ihr Ei ähnlich wie Anthony Bartu und Nicholas Schneider und Tim Kassel (5h) mit einer Art Kissen aus kleinen Röhren ab. Leider schafften es die beiden Gruppen nicht bis zu 1,5 m, da die Konstruktionen ungünstig auf dem Boden aufkamen und die Eier seitlich „verletzt“ wurden. So ging es auch Natalie Dudko, Amelie Meyer und Kyana Gjellstad (7a), deren Wabenkonstruktion bis 1m perfekt funktionierte, sich dann aber im Flug ungünstig neigte. Ludwig Muckle und Jonathan Gärtner (6h) federten ihr Ei mit flexiblen Stelzen ab, auch hier war am Ende ein schiefer Fall das Verhängnis. Auch aus Klasse 11 kamen gute Ideen von Marius Allmann, Luc Knieriemen, Marco Scherer und Niklas Rösner. Niklas Konstruktion aus dem Innenleben einer Küchenrolle erfüllte ihren Zeck perfekt und überstand alle drei Höhen. Sie wog am Ende 16 g und lag damit gut im Rennen.

 

ExploreSciente2017image2 Abbildung 2: "Ei fällt",  Tim und Nicholas beim Crashtest

ExploreSciente2017image3Abbildung 3: Mona, Maximilian und Jonas mit ihrer "iZelle"

ExploreSciente2017image4Abbildung 4: Kyana, Amelie und Natalie, 66% geschafft

ExploreSciente2017image5Abbildung 5: Niklas, Luc, Marius und Marco 1 aus 4 hat funktioniert

 

Der dritte Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass es kein Perpetuum Mobile geben kann und doch war die Aufgabe ein Gerät zu bauen, dass diesen Anschein erweckt. Gefordert waren kreative Ideen, bei denen der Antrieb nicht von außen zu erkennen sein sollte. Schummeln war also nicht nur erlaubt, sondern sogar die Hauptaufgabe. Negin Moghiseh (7h) präsentierte der Jury ihre Variante eines Stirlingmotors, den sie rein aus Haushaltsgegenständen zusammenbaute. Zusätzlich hat sie bei Leonardo da Vinci abgeschaut und ihre eigene Version eines, sich nach Anstoßen unendlich lange drehenden Rades, das durch in den Speichen rollende Kugeln „angetrieben“ wird, gebaut.

Ihre vollständig eigenständige Arbeit war einfach, aber genial. Das sah auch die Jury so und belohnte Negin mit dem 1. Platz, dotiert mit 500 €. Herzlichen Glückwunsch!

 

ExploreSciente2017image6 Abbildung 6: Negin, einfach aber genial zum Sieg

 

22.06.2017 – noch mehr Schweiß, Wasserrakten und Finale

„FINALE!“ hieß es am frühen Donnerstagmittag für Negin Moghiseh (7h) beim Präsentationswettbewerb der 7. Klassen. Gemeinsam mit Samuel Geist (7a) vertrat sie das HHG in Mannheim.
Samuel schaffte es mit seiner sehr anschaulichen und gut erklärten Präsentation über Atomkraft nicht ins Finale, hat das HHG aber mehr als würdig vertreten.
Negins spannender und lebhafter Vortrag über „Dunkle Materie“ überzeugte die Jury so sehr, dass sie ihn um kurz nach zwei auf der großen Bühne präsentieren durfte. Auch hier sprang schnell die Begeisterung für das doch anspruchsvolle Thema auf die Zuhörer über. Durch ihre anschauliche Art zu erklären und ihre selbst gebastelten Anschauungsmodelle, konnte sie auch Einiges davon ans Publikum weitergeben. Sie trat im Finale gleich gegen den Vorjahressieger und weitere Finalteilnehmer aus dem letzten Jahr an. Vor großem Publikum durfte sie die Bühne der Baumhainhalle füllen, wo es nur noch 34 ° C warm war. Juryurteil und Zuschauervoting ergaben in einer äußerst knappen Entscheidung den 3. Platz für Negin und damit verbunden 100 € Preisgeld. Herzlichen Glückwunsch!

 

ExploreSciente2017image7Abbildung 7: Negin und Samuel vertreten die 7. Klassen beim Präsentationswettbewerb

 

„3,2,1..Start!“ So wurden die Raketenstarts auf dem übrigen Wettbewerbsgelände begleitet. Gleich drei Gruppen des HHG stellten sich der Herausforderung eine Wasserrakete aus Getränkeflaschen zubauen, die -mit max. 6 bar Druck- möglichst lange in der Luft bleiben sollten. Es musste senkrecht mit einem Auslösemechanismus gestartet werden.
Jonas Nickel, Mona Bader und Maximilian Gwozdz (5h) traten mit einer besonders imposanten, ca. 1,3 m langen Rakete an, hier klappe fast alles perfekt und die Rakete blieb ca. 8 Sekunden in der Luft und war damit schon mal sicher bei den besseren Raketen dabei. Am Ende war es ein 9. Platz, der mit 100 € Preisgeld versüßt wurde. Die Konstruktionen von Jason Rolofs (7h) bzw. der Gruppe Anthony Bartu, Nicholas Schneider und Tim Kassel (5h) zeigten in den Proben viel Potential, waren dem Vorführeffekt aber leider nicht gewachsen und gingen nicht in die Wertung ein.

 

ExploreSciente2017image8Abbildung 8: Vorbereitungen zum Start der "Superrakte"

 

23.06.17 – Energieverschwendung, Bergrennen und noch ein Finale

 

„FINALE!!“ zum zweiten. Heute wurde es „kernig“ beim Präsentationswettbewerb. Sowohl Paula Simgen (8h), als auch Tomás Garcia (8h) brachten ihren Zuhörern die Kernfusion nahe. Paula erklärte der Jury souverän und anschaulich, warum wir Menschen diese theoretisch geniale Energiequelle gar nicht nutzen können. Die zunächst fachfremde Jury war v.a. davon begeistert, wie Paula es geschafft hat dieses wirklich schwierige Thema so zu vereinfachen und zu erklären, dass auch der „Ottonormalverbraucher“ es gut verstehen kann. Die Konsequenz – Finaleinzug für Paula! Auch hier auf der großen Bühne, konnte sie mit einer tollen Präsentation überzeugen. Die Konkurrenz konnte allerdings mehr Publikumspunkte hinter sich versammeln, daher lautete das Endergebnis: 3. Platz und 100€. Herzlichen Glückwunsch!
Tomás überzeugte bei ähnlichem Thema v.a. mit seiner Entertainmentfähigkeit, hatte aber noch etwas viele Informationen verarbeitet, sodass er das Finale nicht ergänzen konnte.
Dana Perreth und Nadine Krämer (8a) luden ihre Zuhörer ein, ihnen in die Welt leuchtender Meere zu folgen und lüfteten das Geheimnis hinter fluoreszierendem Plankton. Die die Jury lobte die gute Absprache zwischen den Mädels, die es ihnen zusammen mit ihrem souveränen Auftreten ermöglichte, das Publikum mit diesem spannenden Thema zu fesseln.

 

ExploreSciente2017image9Abbildung 9: Paula, Nadine, Dana und Tomás, unsere Präsentationsgruppe der 8. Klassenstufe

 

„Energieverschwender“, so wollte Tara Moghiseh (10h) an diesem Tag genannt werden. Bei ihrer Kettenreaktion galt es eine Energieform in die andere umzuwandeln und das möglichst flüssig und ohne Unterbrechung. Dieses „flüssig“ nahm sich Tara zu Herzen und baute die berühmt berüchtigte Cola-Mentos-Reaktion mit in ihre Kette ein. Alle zehn Elemente klappten tadellos und faszinierten nicht nur die Jury sondern auch einige spontane Zuschauer.

 

ExploreSciente2017image10Abbildung 10: Tara und ihre Kettenreaktion

 

 

 

Auch beim Bergrennen ging es spannend zu. Der Aufgabe ein selbstgebautes Auto ohne elektrischen oder pyrotechnischen Antrieb eine immer steiler werdende Rampe hochzuschicken, stellten sich Jan Ole Köntopp (7h) sowie unsere fleißigste Gruppe mit Mona Bader, Maximilian Gwozdz und Jonas Nickel (5h).

 

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Abbildung 11: Spannung beim Bergrennen

 

ExploreSciente2017image12Abbildung 12: Jonas, Mona, Maximilian und Jan-Ole, die Rennfahrer

 

Vor Ort musste noch an der einen oder anderen Stelle improvisiert werden, aber die Autos fuhren zuverlässig. Jan Oles Konstruktion schaffte eine Steigung von 20°, dann versagten die Fahrkünste. Unsere zweite Gruppe beflügelte ihr Auto bis 40°. Erst der Steigung von 45° hielten die Reifen (sie drehten durch) nicht mehr stand. Damit gewannen Mona, Maximilian und Jonas 100 € und landeten auf dem 4. Platz.

Ingesamt waren es drei schweißtreibende Tage in Mannheim, die mit viel Spaß, Nervenkitzel, Wissen und einigen Erfolgen in Erinnerung bleiben werden. Danke für eure Teilnahme und auf ein Neues im nächsten Jahr.

 

„Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“

Pressemitteilung

Junge Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung qualifizieren sich fürs Bundesfinale in Berlin

 

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„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ mit diesem Slogan reisen über 200 junge Sportlerinnen und Sportler aus 23 rheinland-pfälzischen Schulen vom 2. bis 6. Mai in die Bundeshauptstadt. Sie haben sich als Landessieger in verschiedenen Sportarten für das Bundesfinale der Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ bzw. „Jugend trainiert für Paralympics“ qualifiziert.

Vor der Abfahrt nach Berlin dürfen sich die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler über neue Sportjacken freuen. Der einheitliche Auftritt und der Aufdruck „Team Rheinland-Pfalz“ auf der Kleidung betonen das Miteinander der jungen Rheinland-Pfälzer mit und ohne Behinderung

Die Anschaffung der Sportjacken ermöglicht in Rheinland-Pfalz das Bildungsministerium mit Unterstützung der Sparkassen und der Unfallkasse.

Werner Stumpf, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Kaiserslautern überraschte jetzt die ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Kaiserslautern. Er besuchte die Schule und überreichte auch im Namen des Ministerium und der Unfallkasse den sportbegeisterten Schülerinnen und Schülern die Sportjacken. „Für Berlin wünschen wir euch viel Erfolg und drücken euch ganz fest die Daumen. Die letzte Wettkampfetappe zu erreichen – das ist ein tolle Leistung. Darauf könnt ihr mit Recht stolz sein“, hob Werner Stumpf hervor.

 

Der Bundeswettbewerb

Die bundesweiten Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ finden zur gleichen Zeit statt. Die Veranstaltungen für junge Menschen mit und ohne Behinderung verfolgen mehrere Ziele: Förderung des leistungsorientierten Sports, Talentsuche und Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Verbänden. Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Nach den Landesentscheiden startet das Bundesfinale in Berlin.

 

Jugend trainiert für Olympia

Mit etwa 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist „Jugend trainiert für Olympia“ der größte Schulsportwettbewerb der Welt. Mit dem 1969 ins Leben gerufenen Wettbewerb feierten viele Spitzensportler ihre ersten Erfolge, so beispielsweise Michael Groß, Franziska van Almsick oder Boris Becker.

 

Jugend trainiert für Paralympics

An diesem Schulmannschaftswettbewerb beteiligen sich mittlerweile alle 16 Bundesländer. „Jugend trainiert für Paralympics“ erfreut sich steigender Zahlen und großer Anerkennung in der Öffentlichkeit. Ein berühmter Pate für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist Jochen Wollmert. Er errang bei den Paralympics in der Sportart Tischtennis dreimal Einzelgold und zweimal Gold im Team und durfte sich auch bei Welt- und Europameisterschaften über höchste Auszeichnungen freuen.

 

Informationen zur Pressemeldung:

Stadtsparkasse Kaiserslautern
Karin Decker
Tel: 0631 32001-440
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Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Gerlinde Weidner-Theisen
Tel.: 02632 960-1140
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

26.04.2017

Landeswettbewerb Schüler experimentieren in Ingelheim

Robert Pietsch (10h) erhält den Sonderpreis der TU Kaiserslautern

 

Robert Pietsch qualifizierte sich im Februar 2017 als einziger Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums im Regionalfinale von Schüler experimentieren in Kaiserslautern für die Teilnahme am Landeswettbewerb in Ingelheim. Ausgerichtet wird diese letzte Runde des Wettbewerbs seit vielen Jahren bei der Firma Boehringer Ingelheim. Vom 27.04. bis zum 28.04.2017 war dort eine große Vielfalt von Lösungen kreativer Frage- und Problemstellungen sowie (Jung-)Forschung auf hohem Niveau zu bestaunen.

Robert trat mit einem von ihm selbst entwickelten Programm zur Einteilung der Schülerinnen und Schülern des h-Zweigs in die Addita am Nachmittag ein. Dieses Programm ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern sich mit persönlichen Zugangsdaten über ein gesichertes Online-Formular in die verschiedenen Addita einzuwählen. Dabei muss für jeden Tag eine Erst- und eine Zweitwahl getroffen werden. Im Anschluss an die Wahlen gibt es dann eine faire Einteilung in die verschiedenen Addita. Für die h-Zweig-Leitung besteht im Anschluss der Zuteilung, aber vor Veröffentlichung der Ergebnisse, die Möglichkeit, die Computereinteilung „pädagogisch sinnvoll“ zu korrigieren; etwa für Schüler, die keinen Sport machen dürfen, aber in ein solches Additum vom System eingeteilt wurden.

Mit dieser tollen Leistung überzeugte er die Jury so sehr, dass er in der Feierstunde am 28.04. den mit 150 € dotierten Sonderpreis der TU Kaiserslautern erhielt.

Wir gratulieren Robert ganz herzlich zu dieser hervorragenden Leistung und hoffen, in der nächsten Runde Jugend forscht/Schüler experimentieren wieder viele begeisterte Jungforscher betreuen zu dürfen!

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Lisa-Marie Beilmann in der 2. Runde von „Chemie - die stimmt“

Am 22.03.2017 fand an der TU Kaiserslautern die 2. Runde des Mittelstufenwettbewerbs „Chemie - die stimmt“ statt. Zuvor konnten Schüler der 9. oder 10. Klasse rheinlandpfalzweit in Heimarbeit vorgegebene Aufgaben bearbeiten. Die besten Teilnehmer dieser 1. Runde wurden nun nach Kaiserslautern eingeladen. Hier stellten sie sich einer zweistündigen Klausur, die es in sich hatte und z.T. deutlich über den in der Alterklasse angesiedelten Schulstoff hinausging. Für das Heinrich-Heine-Gymnasium hatte sich Lisa-Marie Beilmann qualifiziert. Sie war gleichzeitig auch die einzige Vertreterin aus Kaiserslautern, die den Mut bewiesen hat, sich dieser Klausur zu stellen. Leider hat es nicht für ein Weiterkommen gereicht, dafür aber für viele neue Erfahrungen. Herzlichen Glückwunsch!

 

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Rekord Teilnehmerzahl des HHG beim diesjährigen „Jugend forscht“-Wettbewerb

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(Sr) In der Kreissparkasse Kaiserslautern fand am 04.03.2017 der diesjährige Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend forscht“ statt. Dem diesjährigen Motto „Zukunft - ich gestalte sie!“ folgten in diesem Jahr zahlreiche junge Forscherinnen und Forscher. Auch vom Heinrich-Heine-Gymnasium nahmen etliche Schüler teil. Vor allem in der Sparte „Schüler experimentieren“ reichte das HHG viele Arbeiten in verschiedenen Kategorien ein.

Für seine hohe Teilnehmerzahl wurde das HHG gemeinsam mit anderen Schulen von der Stiftung Berdelle-Hilge „für die besondere Unterstützung von naturwissenschaftlich, mathematisch oder technisch interessierten Schülerinnen und Schülern beim Wettbewerb Jugend forscht“ mit einem Förderpreis von 243 € ausgezeichnet.

Zudem bescherte das tolle Engagement unserer Schülerinnen und Schüler der Schule den mit 300 € dotierten Preis der Sparkassenstiftung, der dem Schulleiter am 07.03.2017 persönlich überreicht wurde.

Für eine Platzierung auf dem Treppchen hat es leider nicht für alle gereicht, aber Nachwuchs fördern und Talente motivieren stehen ohnehin stärker im Fokus des Wettbewerbs als ein materieller Anreiz.  Alle Teilnehmer sind aus Sicht ihrer Betreuer (Frau Ilieva, Michael und Matthias Kaletta, Frau Schneider und Frau Schuhmacher) Sieger, denn sie haben etwas geschafft, was nicht jeder hinbekommt. Sie haben eine wissenschaftliche Arbeit vollständig angefertigt und viele neue Erfahrungen gesammelt. Herzlichen Glückwunsch dafür!

image2Kevin Ackermann 13h (Physik)

„Technisch-physikalische Grundlagen der optischen Entfernungsmessung und ihre praktische Umsetzung“

Kevin hatte es sich zum Ziel gesetzt, die optische Steuerung eines Roboters zu verbessern. Herkömmliche Steuersysteme verwenden eine vergleichsweise ungenaue Ultraschallsensorik. Das Messsystem, das er entwickelt hat, basiert auf einer Laufzeitmessung mit Laserlicht. Installiert auf einem eigens dafür gebauten und programmierten, schwenkbaren Kopf, liefert dieser Sensor ein recht genaues Bild der Umwelt. Für idealisierte Strecken wäre das System auch schon umsetzbar. - 3.Platz; Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung


image3Max Bößhar 10h (Physik)

„Physik des Bottleflips“

Max hat versucht, Bottleflips physikalisch zu optimieren. Dazu  hat er Videoanalysen von funktionierenden Flips gemacht. Bei Opel hat er dann einen Roboter nutzen können, um die Bewegung zu verallgemeinern. Leider war das Wasser als Flüssigkeit zu wenig viskos für die Bewegung des Roboterarms. Deshalb wurde eine Stärkelösung verwendet. Die Erkenntnis war allerdings, dass die Versuche nicht wiederholbar sind und es wohl auf menschliches Geschick ankommt.

Sonderpreis Abo Bild der Wissenschaft

image4Vanessa Eder 10a, Vivien Eder und Sheera Schwarz 7a (Biologie)

„Antipickelmittel selbstgemacht?!“

Die drei Mädels haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Antipickelmittel selbst herzustellen und seine Wirksamkeit zu testen. Ihre Tinktur aus Alkohol und Melisse zeigte eine gute bakterientötende Wirkung, sodass sie daraus sogar eine Creme herstellten. Das Thema lockte viele interessierte Zuschauer an, deren Fragen die Damen mit Freude beantworteten.

Leider war die deutlich ältere Konkurrenz für eine Platzierung zu stark.

 

Unsere Teilnehmer in der Sparte Schüler experimentieren

 

image5Robert Pietsch 10h (Mathematik/Informatik)

„Addita-Verwaltungssystem“

Robert hat ein Programm geschrieben, das den Wahlvorgang und die Zuteilung zu den Addita am HHG erleichtern soll. Es funktioniert online mit Benutzername und Passwort. Die Schüler haben pro Tag zwei Wahlmöglichkeiten. Das Programm nimmt eine Vorsortierung vor, die aber manuell auch angepasst werden kann. Robert hat bereits einen Testlauf mit Schülern im kleinen Rahmen erfolgreich durchführen können. Nächstes Schuljahr könnte das Programm schon im Schulalltag eingesetzt werden.

1.Platz und damit Teilnahme am Landeswettbewerb

Die Jury lobte v.a. die Verknüpfung seines informatischen Talentes mit alltagspraktischen Problemen.


image6Aaron Patshula, Ritwik Majundar, Kaan Can Yaprak 5h (Mathematik/Informatik)

 „Hackenbush“ spielen und gewinnen

Die drei spielbegeisterten Jungs haben das Spiel „Hackenbush“ analysiert und verschiedene Spielfiguren auf ihre Komplexität und die Möglichkeit in einem Zug zu gewinnen untersucht. Verallgemeinert wurde dies durch die Analyse des „Nim-Spiels“. Ihre Ergebnisse konnten die drei Mathematiker anschaulich und mit großer Leidenschaft an ihrem Stand erklären. 3.Platz

 

 

image7Milena Kliche-Meyer 10h
(Mathematik/Informatik)

„Primzahlen und das Hüten von Geheimnissen“

Was macht Primzahlen so besonders? Was können wir mit ihnen anstellen? Wie findet man neue Primzahlen? Mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigte sich Milena in ihrem Projekt. Sie konnte erklären, wie man v.a. große Primzahlen findet und wie man mit ihnen Geheimnisse verschlüsseln kann.

 

image8Mona Bader 5h (Biologie)

„Wasserspeicherfähigkeit von Moosen“

Mona ging der Frage nach, wie Moose Wasser speichern können und wie lange. Sie hat verschiedene Moose getestet, indem sie sie zuerst getrocknet, dann 15 Minuten in Wasser eingelegt und über einen längeren Zeitraum immer wieder gewogen hat. Die Moose zeigten alle eine hohe Wasserspeicherfähigkeit, konnten das Wasser aber unterschiedlich lange behalten. Sonderpreis, Experimentierkasten

 

 

image9Negin Mogiseh 7h (Technik)

„Smart Solar“

Negins Ziel war die Konstruktion einer Solarplatte, die sich automatisch nach der Sonne richtet, um den optimalen Lichteinfall nutzen zu können. Mit „LEGO MINDSTORMS“ hat sie eine Konstruktion gebaut, die die Solarplatte sowie einen Lichtsensor enthält. Neben dem Bau der „Minianlage“ hat sie auch die Programmierung realisieren können und ein funktionierendes System geschaffen. Eine Anwendung im großen Stil wäre denkbar.  2. Platz


image10Jan Ole Köntopp 7h (Technik)

„Die Kartenmischmaschine“

Auch Jan Ole arbeitete auf Grundlage von „LEGO MINDSTORMS“. Er baute eine Maschine, die die Karten von oben in einen Auffangbehälter befördert. Der Motor dreht sich zufällig vor oder zurück und sorgt so für eine Mischung der Karten. 3. Platz

 

 

 

image11Jonathan Gärtner 6h und Tim Kassel 5h (Technik)

„Wie funktioniert Induktion“

Die beiden Jungs haben eine alte Kochplatte vom Schrottplatz organisiert, auseinandergebaut, mit Netzteilen verbunden und so die Funktionsweise untersucht. Damit das Wärmen per Induktion funktioniert, braucht man ferromagnetische Töpfe. Der Strom durchfließt eine Kupferspule, die ein elektromagnetisches Feld im Topf erzeugt, dessen Energie letztlich in Wärme umgewandelt wird.

 

 

 

image12Ludwig Muckle 6h, Jonas Nickel und Maximilian Gwozdz 5h (Chemie)

„Kunststoffe aus der Natur“

Die Chemiker stellten aus Lebensmitteln Kunststoffe mit verschiedenen Eigenschaften her (hart, schaumig, zähflüssig). Sie suchten so eine Alternative zu den Plastikmüllbergen, die die Umwelt verschmutzen. Ihr Fazit: man kann Kunststoffe aus diesen Materialien herstellen, der Praxistest in der Anwendung steht noch aus.

 

 

 

image13Marc Breier 7a (Physik)

„Optimales Pseudohologramm“

Marc wollte untersuchen, wie man ein möglichst realistisches Pseudohologramm erzeugen kann. Er schaffte dies mithilfe eines Monitors oder eines Tablets und verschiedenen Pyramidenstümpfen aus Plexiglas, die das Bild so reflektieren, dass es wie ein Hologramm aussieht.

 

 

 

image14Am  17. Februar 2017 starteten Anthony Bartu und Nicholas Schneider 5h (Arbeitswelt) bereits beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht/ Schüler experimentieren an der Technischen Hochschule in Bingen.

“Mit Durchblick in die Zukunft“

Anthony und Nicholas untersuchten verschiedene Brillenputzmittel und Reinigungsmethoden, um herauszufinden, welches von ihnen das beste Ergebnis liefert. Dazu haben sie  sich eine Methode überlegt, die Kunststoff- und Mineralgläser immer wieder gleich zu beschmutzen, um gleiche Testbedingungen zu erhalten. Anschließend wurde immer 30 Sekunden gereinigt. Danach wurde analysiert, ob die Oberfläche sauber oder noch verschmutzt war und dies in einer Tabelle festgehalten. Die Auswertung erbrachte, dass das Brillenputztuch am besten reinigt.

 

 

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