Wettbewerbsteilnahmen

Das HHG räumt ab! -Schulpreis Jugend forscht 2018

(Sr) Am Samstag den 17.02.2018 lud die Kreissparkasse Kaiserslautern erneut viele begeisterte Jungforscher in ihr Foyer ein, um die Forschungsergebnisse der letzten Monate Jury und Öffentlichkeit zu präsentieren. Nach aufregenden Stunden, fanden sich alle um 16 Uhr im Deutschordenssaal zusammen, um die Sieger zu küren. Die Schüler des HHG übertrafen ihr Ergebnis vom letzten Jahr und sorgen für viele Platzierungen und Sonderpreise.

3 Gruppentickets nach Ingelheim

Gleich drei Mal hieß es insgesamt "1. Platz" für eine Gruppe der Schule in der Sparte Schüler experimentieren. Damit gilt nun für diese Schüler "die Arbeit ruft" und es geht zurück ins Labor, um die Anregungen der Jury bis zum Landeswettbewerb Ende April in Ingelheim bestmöglich umzusetzen.

 

image1Negin Moghiseh (8h) trat bereits am Donnerstag in Landau in der Sparte Informatik an. Sie störte sich daran, dass es für Kleinkinder Leinen zu kaufen gibt, damit sie ihren Eltern nicht verloren gehen. "Das muss auch anders gehen!", dachte sich Negin und entschied sich nach zahlreichen Überlegungen für die Programmierung einer App. Diese soll den Eltern ein Warnsignal geben, wenn sich ihr Kind über einen - vorher eingestellten - Abstand hinaus von ihnen entfernt. Die Idee, dafür die GPS-Daten einfacher Mobilgeräte zu nutzen, und die überzeugende Präsentation begeisterten die Jury.

 

image2Amelie Meyer und Natalie Dudko (8a), setzten sich das Ziel einen Lippenstift herzustellen, der keine künstlichen Inhaltsstoffe hat, der auch mit natürlichen Farbstoffen gefärbt ist und das auch noch vegan. Nach etlichen Fehlversuchen gelang es den beiden schließlich ein dunkelrotes Pigment aus Zwiebelschalen zu gewinnen. Damit färbten sie ihr, aus Kokosfett und Bienenwachs bestehendes, Trägermaterial und konnten der Jury einen ersten Prototyp präsentieren. Ihr akribisches und strukturiertes Vorgehen war einer der ausschlaggebenden Punkte für das Juryvoting.

 

image3„Warum nicht einfach beim Spazieren gehen das Handy aufladen?“, fragten sich Jonas Nickel, Nicholas Schneider (6h). Sie traten mit ihrem Projekt „Stromerzeugung mit Piezoelementen“ im Fachgebiet Technik an. Die beiden entwickelten eine Schuheinlage, die Strom erzeugt. Sie haben dazu drei Piezoelemente in eine Schuheinlage eingebaut, die bei Druck so viel Spannung erzeugt, dass eine LED damit betrieben werden kann. Das Prinzip beruht auf speziellen Quarzkristallen, die bei Druck ein elektrisches Potential entwickeln. Dieses einfache, aber geniale Prinzip beeindruckte die Jury nachhaltig.

 

Zahlreiche Platzierungen

image4Storm aus Chlorophyll? Das fragten sich Lea Kalepky und Jonas Emmermann (10a). Sie untersuchten, ob es möglich ist - ähnlich der Pflanzen- die Sonnenenergie in einer Batterie zu speichern. Dazu bauten sie eine Art galvanische Zelle mit Chlorophylllösung und maßen Spannung und Stromstärke unter verschiedenen Bedingungen. Sie konnten herausfinden, dass die Belichtung ihrer Chlorophylllösung einen Einfluss auf die Spannung und Stromstärke hatte. Diese Werte waren für eine alltagstaugliche Batterie aber noch viel zu niedrig. Die beiden werden die Juryanregungen nutzen und daran weiterforschen. Ihre wissenschaftliche Vorgehensweise wurde mit einem 2. Platz unter den Chemiearbeiten in der Sparte Jugend forscht belohnt!

 

image5Ebenfalls bei den „großen“ Forschern starteten Robert Pietsch 11h und Freya Kahlen (10h). Im Rahmen ihres Themas „Entwicklung und Programmierung eines IQ-Testverfahrens“ verknüpften sie ihr Wissen aus gleich zwei Fachbereichen. Statistics Anonym heißt das Programm, das die beiden zur digitalen Bestimmung des IQ-Wertes entwickelt haben. Den biologischen Part hat Freya übernommen, indem sie sich in die Theorie der IQ Bestimmung eingearbeitet und einen eigenen Fragekatalog für Schüler erstellt hat. Die Arbeit wurde fachlich durch die Implementierung von Robert komplettiert, sodass ein in Grundzügen funktionsfähiges Programm der Jury präsentiert werden konnte. Dafür gab es einen 2. Platz und den Sonderpreis für interdisziplinäre Arbeit.

 

image6Tara Moghiseh (11h) präsentierte auch in der Altersklasse Jugend forscht ihre Arbeit „Leukämie Erkennung mithilfe des Blutbildes“ in der Sparte Biologie. Sie hat sich bereits intensiv mit der Klassifizierung von Blutkrebs anhand spezifischer Leukozyten auseinandergesetzt. Auch die Struktur ihrer künstlichen Intelligenz ist schon programmiert. Nun benötigt ihr neuronales Netzwerk noch eine große Datenmenge um zu „lernen“. Später soll es dann möglich sein hiermit Laboranten und Ärzte bei der Diagnose zu unterstützen und diese kostengünstig und schnell zu gestalten. Die Jury belohnte ihre akribische Arbeit mit einem ganz besonderen Preis – dem MNU-Sonderpreis. Tara erhält damit ein einwöchiges Stipendium am Deutschen Museum in München.

 

image7Emma Kohl (6h) liegt unser grüner Planet ganz besonders am Herzen. Daher reichte sie im Bereich Arbeitswelt ihr Projekt „Rette den Planeten“ ein. Sie hat ein Spiel entwickelt, bei dem man quasi eine Weltreise macht und sich durch verschiedene Fragen und Ereignisse bis zum Ziel spielt. Ihre Spielvariante beinhaltet Fragen zum Thema Umwelt, Klimawandel und Verantwortung für den Planeten. Emma möchte so erreichen, dass man mit dem Spiel mehr über diese Themen lernt und man für die Themen sensibilisiert und Interesse geweckt wird. Die Jury konnte sie schon mal überzeugen: Sie erhielt den 2. Platz und den Sonderpreis des Beirates für Naturschutz.

 

image8Ritwik Majumdar (6h), Jaqued Bacher (6h), und Nike Lenz (5s1) entwickelten eine „Low Cost Brennstoffzelle“. Die drei haben ihre „eigene“, günstige Brennstoffzelle gebaut. Sie kann mithilfe von Strom (der z.B. von Wind oder Sonnenenergie stammt) Wasser elektrolysieren und damit Wasserstoff und Sauerstoff herstellen. Dieser wird in der eigenen Konstruktion aus Mehrwegflaschen gespeichert und kann dann als Brennstoffzelle einen Verbraucher antreiben. So könnte zukünftig überschüssige Windenergie sinnvoll genutzt werden.

 

image9Jan-Ole Köntopp (8h) untersuchte das Schussverhaltens einer Bigshot. Unter der Bigshot kann man sich eine überdimensionierte Steinschleuder vorstellen, die in der Forstwirtschaft beim Beklettern von Bäumen zum Einsatz kommt. Jan-Ole hat die Flugbahn der damit abgeschossenen Objekte analysiert, um damit letztlich die Schussgenauigkeit zu erhöhen. Seine Messungen erfolgten mit Videoanalyse.

 

Bereits 09.02.2018 nahmen 3 Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums am Regionalwettbewerb „Jugend forscht –Schüler experimentieren“   in Frankenthal teil.

 

image10In der Sparte Physik ging Jonathan Gärtner (7h) mit seinem Projekt „Transport von Energie mit Mikrowellen“ an den Start. Jonathan wollte herausfinden, ob es möglich ist, elektrische Energie kabellos zu übertragen. Mit Hilfe von Radiowellen konnte er dies bereits erfolgreich realisieren.

 

 

image11Ebenfalls in der Sparte Physik nahmen Anthony Bartu und Kaan-Can Yaprak (6h) mit Ihrem Projekt „Bau einer kostengünstigen Teslaspule“ teil. Sie bauten eine Teslaspule, die sich günstig herstellen lässt und im Vergleich zu anderen Teslaspulen ungefährlicher ist, da sie nur mit 9V betrieben wird. Mit ihrem Projekt konnten sie die Jury überzeugen und sich den 3. Platz sichern.

 

 

Besonderes Engagement der Schule geehrt

Wie im letzten Jahr gehörte das HHG zu den Schulen, die 5 oder mehr teilnehmende Gruppen ins Rennen schickten und wurde dafür ausgezeichnet.

Im Vergleich zur Schülerzahl der Schule schickte das HHG die meisten Gruppen zum Regionalwettbewerb. Dies sorgte dafür, dass nach 2017 die Schule auch im Jahr 2018 den mit 300€ dotierten Preis der Sparkassenstiftung erhielt.

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Damit nicht genug! Die breite Unterstützung der Schule für den Wettbewerb Jugend forscht, auch in Form der Betreuer (Matthias und Michael Kaletta, Angela Schneider, Simone Schuhmacher und Sebastian Zangerle), in Kombination mit den zahlreichen Gruppen bescherte dem HHG auch den mit 1000€ dotierten Schulpreis des Sponsors CTS Reisen, der in einer gesonderten Preisverleihung übergeben wird.

Der Schule stehen damit auch für das nächste Jahr viele Mittel für ihre Jungforscher zur Verfügung.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer, wir freuen uns auf einen neuen Start in der nächsten Saison!

 

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HHG unter den Top 10 - Schülerwettbewerb der Internationalen Biologie Olympiade

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EBC*L – Zertifikatsübergabe am BIC

Bereits in der Projektwoche letzten Schuljahres hatten einige Schüler der 11.Jahrgangsstufe des Hochbegabtenzweiges  die Gelegenheit, sich in einem Planspiel als fiktives Unternehmen gegen andere zu behaupten und somit ihr praktisches Wissen auf dem Gebiet Wirtschaft auszubauen. Aufgabe war, als Gruppe ein Surfunternehmen zu gründen, das sich gegen seine Wettbewerber - ebenfalls Teilnehmer an der Simulation - behaupten muss. Es waren Bankiers der Sparkasse Kaiserslautern vor Ort, die nach einer kurzen Präsentation des zuvor erarbeiteten Businesskonzepts einen virtuellen Kredit verleihen konnten – als Beispiel für den Ablauf einer möglichen, späteren Kreditaufnahme bei einer  Unternehmensgründung.
Jährlich bietet das Business Innovation Center in Kaiserslautern einen Lehrgang für den Erwerb der „European Business Competence Licence“, kurz EBCL,  an. Auch dieses Jahr waren unter den 25 Teilnehmern zehn Schüler des HHGs, die sich für die Kernkompetenzen des Entrepreneurships interessierten. Das Programm der Stufe A des Wirtschaftsführerscheins umfasst Basiswissen in den Bereichen Unternehmensziele & Kennzahlen, Bilanzierung, Kostenrechnung und Wirtschaftsrecht. An insgesamt fünf Tagen gab Herr Ghanipour den motivierten Schülern einen Einblick in die zunächst komplex erscheinende Wirtschaftswelt. Durch eine hervorragende Organisation und ausgezeichnete Verpflegung mit Buffet und Getränken, herrschte in der Lerngruppe ein angenehmes Ambiente. Somit wurde das prüfungsrelevante Wissen einfach und spannend vermittelt, so dass eine große Mehrheit die Prüfung am Samstag, den 23. September mit Bravour bestand.
Als Abschluss wurde die Zertifikatvergabe am 13. November im BIC mit Schulleitern und Angehörigen der Teilnehmer gefeiert. Neben der Vorstellung des Gründungswettbewerbes         „1,2,3, Go“  gab es im Rahmen dieser Veranstaltung themabezogene Vorträge von Experten. Diese Referenten sowie unzählige Unternehmer standen allen Anwesenden zu Fragen und Hilfe geduldig zur Verfügung.
Beide Veranstaltungen waren  für die Teilnehmer sehr bereichernd, da sie neben der Tatsache, dass der Europäische Wirtschaftsführerschein durchaus eine nützliche Zusatzqualifikation für die akademische Zukunft der Teilnehmer darstellt, Einblicke in Bereiche gaben, die sonst für diese Altersklassen nur kaum zugänglich sind.

Noor Hourmant, Marton Kobel  12 h

 

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1. Platz für Tabea Reif

Einen tollen Erfolg konnte Tabea Reif, Schülerin der MSS 11 des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern, verbuchen: Beim Alkoholpräventions-Wettbewerb „Bunt statt Blau“ der DAK wurde sie mit ihrem Bild Landessiegerin Rheinland-Pfalz und Bundesfinalistin. Herr Schott, Suchtpräventionsbeauftragter am HHG und Betreuer des Wettbewerbs: „Das ist ein toller Erfolg für Tabea und für unsere Schulgemeinschaft. Es zeigt, wie engagiert wir hier am HHG Drogen mit Freude und Kreativität entgegentreten.“

 

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Tabea Reif (re.), Schülerin der MSS 11 am HHG, und Herr Schott (li.), der Suchtpräventionsbeauftragte des HHG, freuen sich über den ersten Platz beim Wettbewerb „Bunt statt Blau” und präsentieren das Siegerbild

HHG erfolgreich beim Landeswettbewerbs Mathematik


Am 14.06.2017 war die 2.Runde des Landeswettbewerbs Mathematik. Bei der Preisverleihung am Hohenstaufen-Gymnasium haben Tara Moghiseh, Malaika Schmit (beide 10h) und Paula Simgen (8h vom HHG Preise gewonnen.

 

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Präsentationsprofis und Spitzeningenieure des HHG bei Explore Science in Mannheim

 21.06.2017 – Schweiß, Crashs und Sieg mit Mogelpackung

Für den Präsentationswettbewerb der 6. Klassen am 21.06.17 schickte das HHG eine fünfköpfige Mannschaft aus der 6h ins Rennen. Alle hatten spannende Fragen zum Thema Energie für ihr Publikum vorbereitet. Zunächst wurde die jeweilige Performance der drei Gruppen vor einer zweiköpfigen Jury vorbereitet.
Mara Kretzschmar und Yara Kiefer setzten sich mit den Folgen des Energieverbrauchs auf den Klimawandel auseinander. Die Jury lobte v.a. ihre tolle Art zu präsentieren und dass sie sich sehr gut ergänzen konnten.
Alina Grebenstein und Sofie Grimm erklärten ihren Zuhörern wie der Strom zu uns nach Hause kommt. Trotz kleiner Patzer zeigten sie eine gute Präsentation und erhielten wertvolle Tipps von der Jury fürs nächste Mal.
Jonathan Gärtner brachte seinem Publikum die Vorteile des Induktionsherdes näher. Er überzeugte v.a. mit fachlicher Kompetenz.
Die Konkurrenz war sehr stark, sodass leider keine der Gruppen ins Finale kam. Alle können aber sehr stolz auf ihre tollen Präsentationen sein.

 

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Abbildung 1: Mara, Yara, Alina, Sofie und Jonathan, das Präsentationsteam der 6h

 

 

„Rette das Ei“ war die Aufgabe beim Crashtest. Es galt, nur aus Papier, Pappe und Klebstoff, eine „iZelle“ zu bauen, die ein rohes Ei beim Fall aus 1,5 m schützt. Zusätzlich sollte die Zelle möglichst leicht sein. Das Ei sollte roh sein, was gefühlt bei Temperaturen über 30 ° C nicht so einfach war.
Mona Bader, Maximilian Gwozdz und Jonas Nickel (5h) federten ihr Ei ähnlich wie Anthony Bartu und Nicholas Schneider und Tim Kassel (5h) mit einer Art Kissen aus kleinen Röhren ab. Leider schafften es die beiden Gruppen nicht bis zu 1,5 m, da die Konstruktionen ungünstig auf dem Boden aufkamen und die Eier seitlich „verletzt“ wurden. So ging es auch Natalie Dudko, Amelie Meyer und Kyana Gjellstad (7a), deren Wabenkonstruktion bis 1m perfekt funktionierte, sich dann aber im Flug ungünstig neigte. Ludwig Muckle und Jonathan Gärtner (6h) federten ihr Ei mit flexiblen Stelzen ab, auch hier war am Ende ein schiefer Fall das Verhängnis. Auch aus Klasse 11 kamen gute Ideen von Marius Allmann, Luc Knieriemen, Marco Scherer und Niklas Rösner. Niklas Konstruktion aus dem Innenleben einer Küchenrolle erfüllte ihren Zeck perfekt und überstand alle drei Höhen. Sie wog am Ende 16 g und lag damit gut im Rennen.

 

ExploreSciente2017image2 Abbildung 2: "Ei fällt",  Tim und Nicholas beim Crashtest

ExploreSciente2017image3Abbildung 3: Mona, Maximilian und Jonas mit ihrer "iZelle"

ExploreSciente2017image4Abbildung 4: Kyana, Amelie und Natalie, 66% geschafft

ExploreSciente2017image5Abbildung 5: Niklas, Luc, Marius und Marco 1 aus 4 hat funktioniert

 

Der dritte Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass es kein Perpetuum Mobile geben kann und doch war die Aufgabe ein Gerät zu bauen, dass diesen Anschein erweckt. Gefordert waren kreative Ideen, bei denen der Antrieb nicht von außen zu erkennen sein sollte. Schummeln war also nicht nur erlaubt, sondern sogar die Hauptaufgabe. Negin Moghiseh (7h) präsentierte der Jury ihre Variante eines Stirlingmotors, den sie rein aus Haushaltsgegenständen zusammenbaute. Zusätzlich hat sie bei Leonardo da Vinci abgeschaut und ihre eigene Version eines, sich nach Anstoßen unendlich lange drehenden Rades, das durch in den Speichen rollende Kugeln „angetrieben“ wird, gebaut.

Ihre vollständig eigenständige Arbeit war einfach, aber genial. Das sah auch die Jury so und belohnte Negin mit dem 1. Platz, dotiert mit 500 €. Herzlichen Glückwunsch!

 

ExploreSciente2017image6 Abbildung 6: Negin, einfach aber genial zum Sieg

 

22.06.2017 – noch mehr Schweiß, Wasserrakten und Finale

„FINALE!“ hieß es am frühen Donnerstagmittag für Negin Moghiseh (7h) beim Präsentationswettbewerb der 7. Klassen. Gemeinsam mit Samuel Geist (7a) vertrat sie das HHG in Mannheim.
Samuel schaffte es mit seiner sehr anschaulichen und gut erklärten Präsentation über Atomkraft nicht ins Finale, hat das HHG aber mehr als würdig vertreten.
Negins spannender und lebhafter Vortrag über „Dunkle Materie“ überzeugte die Jury so sehr, dass sie ihn um kurz nach zwei auf der großen Bühne präsentieren durfte. Auch hier sprang schnell die Begeisterung für das doch anspruchsvolle Thema auf die Zuhörer über. Durch ihre anschauliche Art zu erklären und ihre selbst gebastelten Anschauungsmodelle, konnte sie auch Einiges davon ans Publikum weitergeben. Sie trat im Finale gleich gegen den Vorjahressieger und weitere Finalteilnehmer aus dem letzten Jahr an. Vor großem Publikum durfte sie die Bühne der Baumhainhalle füllen, wo es nur noch 34 ° C warm war. Juryurteil und Zuschauervoting ergaben in einer äußerst knappen Entscheidung den 3. Platz für Negin und damit verbunden 100 € Preisgeld. Herzlichen Glückwunsch!

 

ExploreSciente2017image7Abbildung 7: Negin und Samuel vertreten die 7. Klassen beim Präsentationswettbewerb

 

„3,2,1..Start!“ So wurden die Raketenstarts auf dem übrigen Wettbewerbsgelände begleitet. Gleich drei Gruppen des HHG stellten sich der Herausforderung eine Wasserrakete aus Getränkeflaschen zubauen, die -mit max. 6 bar Druck- möglichst lange in der Luft bleiben sollten. Es musste senkrecht mit einem Auslösemechanismus gestartet werden.
Jonas Nickel, Mona Bader und Maximilian Gwozdz (5h) traten mit einer besonders imposanten, ca. 1,3 m langen Rakete an, hier klappe fast alles perfekt und die Rakete blieb ca. 8 Sekunden in der Luft und war damit schon mal sicher bei den besseren Raketen dabei. Am Ende war es ein 9. Platz, der mit 100 € Preisgeld versüßt wurde. Die Konstruktionen von Jason Rolofs (7h) bzw. der Gruppe Anthony Bartu, Nicholas Schneider und Tim Kassel (5h) zeigten in den Proben viel Potential, waren dem Vorführeffekt aber leider nicht gewachsen und gingen nicht in die Wertung ein.

 

ExploreSciente2017image8Abbildung 8: Vorbereitungen zum Start der "Superrakte"

 

23.06.17 – Energieverschwendung, Bergrennen und noch ein Finale

 

„FINALE!!“ zum zweiten. Heute wurde es „kernig“ beim Präsentationswettbewerb. Sowohl Paula Simgen (8h), als auch Tomás Garcia (8h) brachten ihren Zuhörern die Kernfusion nahe. Paula erklärte der Jury souverän und anschaulich, warum wir Menschen diese theoretisch geniale Energiequelle gar nicht nutzen können. Die zunächst fachfremde Jury war v.a. davon begeistert, wie Paula es geschafft hat dieses wirklich schwierige Thema so zu vereinfachen und zu erklären, dass auch der „Ottonormalverbraucher“ es gut verstehen kann. Die Konsequenz – Finaleinzug für Paula! Auch hier auf der großen Bühne, konnte sie mit einer tollen Präsentation überzeugen. Die Konkurrenz konnte allerdings mehr Publikumspunkte hinter sich versammeln, daher lautete das Endergebnis: 3. Platz und 100€. Herzlichen Glückwunsch!
Tomás überzeugte bei ähnlichem Thema v.a. mit seiner Entertainmentfähigkeit, hatte aber noch etwas viele Informationen verarbeitet, sodass er das Finale nicht ergänzen konnte.
Dana Perreth und Nadine Krämer (8a) luden ihre Zuhörer ein, ihnen in die Welt leuchtender Meere zu folgen und lüfteten das Geheimnis hinter fluoreszierendem Plankton. Die die Jury lobte die gute Absprache zwischen den Mädels, die es ihnen zusammen mit ihrem souveränen Auftreten ermöglichte, das Publikum mit diesem spannenden Thema zu fesseln.

 

ExploreSciente2017image9Abbildung 9: Paula, Nadine, Dana und Tomás, unsere Präsentationsgruppe der 8. Klassenstufe

 

„Energieverschwender“, so wollte Tara Moghiseh (10h) an diesem Tag genannt werden. Bei ihrer Kettenreaktion galt es eine Energieform in die andere umzuwandeln und das möglichst flüssig und ohne Unterbrechung. Dieses „flüssig“ nahm sich Tara zu Herzen und baute die berühmt berüchtigte Cola-Mentos-Reaktion mit in ihre Kette ein. Alle zehn Elemente klappten tadellos und faszinierten nicht nur die Jury sondern auch einige spontane Zuschauer.

 

ExploreSciente2017image10Abbildung 10: Tara und ihre Kettenreaktion

 

 

 

Auch beim Bergrennen ging es spannend zu. Der Aufgabe ein selbstgebautes Auto ohne elektrischen oder pyrotechnischen Antrieb eine immer steiler werdende Rampe hochzuschicken, stellten sich Jan Ole Köntopp (7h) sowie unsere fleißigste Gruppe mit Mona Bader, Maximilian Gwozdz und Jonas Nickel (5h).

 

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Abbildung 11: Spannung beim Bergrennen

 

ExploreSciente2017image12Abbildung 12: Jonas, Mona, Maximilian und Jan-Ole, die Rennfahrer

 

Vor Ort musste noch an der einen oder anderen Stelle improvisiert werden, aber die Autos fuhren zuverlässig. Jan Oles Konstruktion schaffte eine Steigung von 20°, dann versagten die Fahrkünste. Unsere zweite Gruppe beflügelte ihr Auto bis 40°. Erst der Steigung von 45° hielten die Reifen (sie drehten durch) nicht mehr stand. Damit gewannen Mona, Maximilian und Jonas 100 € und landeten auf dem 4. Platz.

Ingesamt waren es drei schweißtreibende Tage in Mannheim, die mit viel Spaß, Nervenkitzel, Wissen und einigen Erfolgen in Erinnerung bleiben werden. Danke für eure Teilnahme und auf ein Neues im nächsten Jahr.