Wettbewerbsteilnahmen

Tag der Talente 2019

Der 13. Tag der Talente fand vom 21. bis 23. September in Berlin statt. Zu diesem Tag der Talentförderung wurden Preisträgerinnen und Preisträger aller bundesweiten Wettbewerbe eingeladen, somit war auch Tara Moghiseh (13h) nach ihrem Bundessieg bei Jugend forscht in Berlin vertreten. Dort konnten sich junge Erfindern austauschen und vernetzen und in Workshops ihr Fachwissen erweitern oder in ganz neue Themen eintauchen. Höhepunkt des Tages der Talente bildete die festliche Abschlussveranstaltung, auf der die Jugendlichen durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung ausgezeichnet wurden.

 

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Empfang zur Ehrung der Landesbesten in den MINT-Wettbewerben 2019

Am Freitag, den 30.08.2019 lud die Staatsministerin für Bildung, Dr. Stefanie Hubig, die Rheinland-Pfälzischen Sieger der MINT-Wettbewerbe in die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Das Heinrich-Heine-Gymnasium war  vertreten mit Rasmus Wannenmacher (10h), Landesbester der Junior-Science-Olympiade, Negin Moghiseh (11h), Tara Moghiseh sowie Robert Pietsch (beide 13 h), die jeweils Landessieger Jugend forscht in den Bereichen Biologie, Arbeitswelt sowie Mathematik/Informatik wurden und Betreuungslehrerin Simone Schuhmacher. Begrüßt wurden die Gäste von Prof. Dr. Georg Krausch, dem Präsidenten der JGU. Im Anschluss wies die Staatsministerin für Bildung - Frau Dr. Stefanie Hubig - in Ihrer Begrüßungsrede besonders auf den gesellschaftlichen Stellenwert der MINT-Fächer hin und ermutigte die Jungforscher, neugierig zu bleiben und ihren Interessen zu folgen. Der große Festvortrag “Risiken – Chancen zwischen Rohstoff-Eskapaden und Energie-Exzessen“ von Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister stellte die Problematik des Energiehungers der Weltbevölkerung einer Politik der Energiegewinnung gegenüber, die viel zu kurzfristig denkt und auch die Nachteile einer vermeintlich klima- und umweltfreundlichen Energieproduktion verschweigt. Als Ausblick wünschte er sich, dass mehr Forschungsgelder in die Bereiche der Geothermie sowie der kalten Fusion fließen. Nach dem theoretischen Teil folgten die verschiedenen Mitmachangebote: „Showexperimente selber machen“, eine Führung durch den Botanischen Garten, eine Führung mit Experimenten im Max-Planck-Institut für Chemie oder eine Besichtigung von MAMI, dem Mainzer Teilchenbeschleuniger. Alles in allem ein gelungener und lehrreicher Tag. Als betreuende Lehrkraft würde ich mich freuen, wenn auch im nächsten Jahr wieder so viele erfolgreiche Schülerinnen und Schüler des HHG als Landesbeste zum Empfang der Ministerin geladen würden.

 

Ausschnitt aus dem Teilchenbeschleuniger MAMI

Robert Pietsch (13 h) gewinnt mit seiner Facharbeit im Fach Physik den ersten Platz beim Wettbewerb „Fertig, Uni, Los! - Der Wettbewerb für deine Facharbeit“

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Zusammen mit der Dr. Hans-Riegel Stiftung lobt das NaT-Lab der Johannes Gutenberg-Universiät Preise für die besten Facharbeiten in den Bereichen Chemie, Erdkunde, Mathematik, Informatik und Physik aus. Der Gutachter der Facharbeiten im Fachbereich Physik, Herr Prof. Wendt, zeichnete Roberts Facharbeit „Bau eines Zufallsgenerators auf Basis nichtdeterministischer Entropiequellen“ als Beste des Jahres 2019 aus. Das Heinrich-Heine-Gymnasium erhält den Schulpreis in Höhe von 250 €. Herzlichen Glückwunsch an Robert für seinen tollen Erfolg!

Die Preisverleihung findet am 17.11.2019 im Senatssaal der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt.

Deutsche Juniorenmeisterschaft im Bridge

Am Wochenende gab es in Gerolstein die deutsche Juniorenmeisterschaft im Bridge, die deutsche Schülermeisterschaft im Bridge und die deutsche Minibridge-Meisterschaft. Thomas Yi aus der 8h hat dort in der Schülermeisterschaft gespielt zusammen mit Juri Loosen aus Nonnenwerth, deren Spielpartnerschaft der Landesvorsitzende vermittelt hatte. Sie haben am Samstag eine Qualifikation gespielt und den 14. von 19 Plätzen erreicht, was ein durchaus beachtliches Ergebnis ist für einen Anfänger und ein Paar, das noch nie zusammen gespielt hat.

Am Sonntag wurde das Feld dann in zwei Gruppen unterteilt. Thomas und Juri haben in der B-Gruppe weitergespielt. Bis dahin waren sie eingespielt und haben die B-Gruppe mit fast 5 Prozentpunkten Abstand zum Zweiten ganz souverän gewonnen. Das ist eine wirklich hervorragende Leistung der beiden. (Herrmann, Bridge-Dozent)

 

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#WHATSNEXT – Bundessieg bei Jugend forscht

Bundessieg bei Jugend forscht

19.05.2019, kurz nach halb 11 in der Messehalle 1 in Chemnitz: das Licht geht an, Musik ertönt, 1200 Menschen erheben sich von ihren Plätzen, unter ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, und begrüßen mit tosendem Beifall die Jungforscherelite Deutschlands. Diesen Gänsehaut-Moment dürfen auch unsere drei „MINTfluencer“ (Negin Moghiseh 10h, Tara Moghiseh 12h und Robert Pietsch 12h) miterleben.

 

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Der Bundespräsident würdigte den Rang dieses Nachwuchswettbewerbes mit den Worten „ESC war gestern, heute wird’s spannend“.

 

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Dem Aufruf „Frag nicht mich (das Smartphone), frag dich!“ folgten deutschlandweit rund 12000 Jugendliche. 190 davon stellten sich im Bundesfinale vier Tage lang den anspruchsvollen, wissenschaftlichen Jurygesprächen und genossen ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.

Gewonnen haben sie alle bereits. Aber vor allem für unsere rheinland-pfälzische Landessieger brachte der Bundeswettbewerb unvergessliche Momente mit sich. Sie trafen „coole Leute“, die das Austauschen unter Gleichgesinnten ermöglichten. Sie sammelten neue Erfahrungen im wissenschaftlichen Bereich und lernten, ihre Forschungsergebnisse vor den unterschiedlichsten Besuchern zu präsentieren.

 

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Abbildung 1: v.l.n.r.: Angela Schneider, Tara Moghiseh, Negin Moghiseh, Robert Pietsch, Simone Schuhmacher

Im mit zwanzig Arbeiten größten Fachbereich Biologie stellte sich die erst fünfzehnjährige Negin Moghiseh der unglaublich starken Konkurrenz. Für ihr Projekt „Der Einfluss von Lärmbelästigung im Schulalltag auf die Konzentration“ testete sie insgesamt 182 Probanden und wertete 481 Einzeltests aus. Ihr Fazit, dass für ihre spezielle Testsituation die Konzentrationsleistung bei 70dB besser ist als in Ruhe, wurde von der Jury lobend anerkannt und mit wertvollen Tipps für die weitere wissenschaftliche Arbeit versehen. Sie hat in der Zeit in Chemnitz neue Bekanntschaften geschlossen, mit denen auch schon spätere Treffen geplant sind.

 

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Einen Grund zum Jubeln hatte Betreuerin Simone Schuhmacher bereits am Samstagabend bei der Sonderpreisverleihung. Begleitet von Breakdance-Showeinlagen wurden hier in festlichem Rahmen um die fünfzig hochdotierte Sonderpreise an besondere Forschungsprojekte verliehen. Robert Pietsch erhielt für seine Arbeit „Erzeugung und Optimierung nichtdeterministischer Zufallszahlen“ den mit 1500€ dotierten Preis der Gesellschaft für Informatik (GI). Damit honorierte die Fachjury Mathematik/Informatik seine Grundlagenforschung für zukünftige deutlich sicherere Verschlüsselungsmöglichkeiten. Neben dieser hochklassigen Auszeichnung nimmt Robert v.a. die herzliche, neugierige und offene Atmosphäre mit, die im Kreise der Jugend forscht-Familie herrscht.

 

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Das Highlight für die HHG-Gruppe und für Betreuerin Angela Schneider folgte dann am Sonntag.

Waren sie doch alle unter dem Motto „Dabeisein ist Alles“ angereist, schlugen die Emotionen Purzelbäume, als verkündet wurde: Der Bundessieg im Bereich Arbeitswelt geht an Tara Moghiseh für ihr Projekt „CELLnet: automatisierte Leukozytendifferenzierung für die Leukämiediagnostik mit KI“.  Neben diesem mit 2500€ dotieren 1. Platz erhält Tara eine Einladung zum Empfang bei Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Rahmenprogramm im September. Die Jury war insbesondere beeindruckt davon, „dass die Jungforscherin eine sehr große Menge medizinischer Daten selbstständig aufbereitet hat und tief in die Funktionsweise neuronaler Netze eindrang. Mit großer Beharrlichkeit optimierte sie die Vorhersagekraft des Netzes stetig. Ihr Forschungsgebiet kann im medizinischen Alltag dazu beitragen, dass akute Leukämien früh erkannt und somit die Chancen auf Heilung erhöht werden.“

 

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Nach diesen Ereignissen kann das HHG auf eine spannende Zukunft unserer Jungforscher blicken. Herzlichen Glückwunsch!