Wettbewerbsteilnahmen

Robert Pietsch (13 h) gewinnt mit seiner Facharbeit im Fach Physik den ersten Platz beim Wettbewerb „Fertig, Uni, Los! - Der Wettbewerb für deine Facharbeit“

Zusammen mit der Dr. Hans-Riegel Stiftung lobt das NaT-Lab der Johannes Gutenberg-Universiät Preise für die besten Facharbeiten in den Bereichen Chemie, Erdkunde, Mathematik, Informatik und Physik aus. Der Gutachter der Facharbeiten im Fachbereich Physik, Herr Prof. Wendt, zeichnete Roberts Facharbeit „Bau eines Zufallsgenerators auf Basis nichtdeterministischer Entropiequellen“ als Beste des Jahres 2019 aus. Das Heinrich-Heine-Gymnasium erhält den Schulpreis in Höhe von 250 €. Herzlichen Glückwunsch an Robert für seinen tollen Erfolg!

Die Preisverleihung findet am 17.11.2019 im Senatssaal der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt.

Deutsche Juniorenmeisterschaft im Bridge

Am Wochenende gab es in Gerolstein die deutsche Juniorenmeisterschaft im Bridge, die deutsche Schülermeisterschaft im Bridge und die deutsche Minibridge-Meisterschaft. Thomas Yi aus der 8h hat dort in der Schülermeisterschaft gespielt zusammen mit Juri Loosen aus Nonnenwerth, deren Spielpartnerschaft der Landesvorsitzende vermittelt hatte. Sie haben am Samstag eine Qualifikation gespielt und den 14. von 19 Plätzen erreicht, was ein durchaus beachtliches Ergebnis ist für einen Anfänger und ein Paar, das noch nie zusammen gespielt hat.

Am Sonntag wurde das Feld dann in zwei Gruppen unterteilt. Thomas und Juri haben in der B-Gruppe weitergespielt. Bis dahin waren sie eingespielt und haben die B-Gruppe mit fast 5 Prozentpunkten Abstand zum Zweiten ganz souverän gewonnen. Das ist eine wirklich hervorragende Leistung der beiden. (Herrmann, Bridge-Dozent)

 

20190616 Siegerehrung

#WHATSNEXT – Bundessieg bei Jugend forscht

Bundessieg bei Jugend forscht

19.05.2019, kurz nach halb 11 in der Messehalle 1 in Chemnitz: das Licht geht an, Musik ertönt, 1200 Menschen erheben sich von ihren Plätzen, unter ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, und begrüßen mit tosendem Beifall die Jungforscherelite Deutschlands. Diesen Gänsehaut-Moment dürfen auch unsere drei „MINTfluencer“ (Negin Moghiseh 10h, Tara Moghiseh 12h und Robert Pietsch 12h) miterleben.

 

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Der Bundespräsident würdigte den Rang dieses Nachwuchswettbewerbes mit den Worten „ESC war gestern, heute wird’s spannend“.

 

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Dem Aufruf „Frag nicht mich (das Smartphone), frag dich!“ folgten deutschlandweit rund 12000 Jugendliche. 190 davon stellten sich im Bundesfinale vier Tage lang den anspruchsvollen, wissenschaftlichen Jurygesprächen und genossen ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.

Gewonnen haben sie alle bereits. Aber vor allem für unsere rheinland-pfälzische Landessieger brachte der Bundeswettbewerb unvergessliche Momente mit sich. Sie trafen „coole Leute“, die das Austauschen unter Gleichgesinnten ermöglichten. Sie sammelten neue Erfahrungen im wissenschaftlichen Bereich und lernten, ihre Forschungsergebnisse vor den unterschiedlichsten Besuchern zu präsentieren.

 

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Abbildung 1: v.l.n.r.: Angela Schneider, Tara Moghiseh, Negin Moghiseh, Robert Pietsch, Simone Schuhmacher

Im mit zwanzig Arbeiten größten Fachbereich Biologie stellte sich die erst fünfzehnjährige Negin Moghiseh der unglaublich starken Konkurrenz. Für ihr Projekt „Der Einfluss von Lärmbelästigung im Schulalltag auf die Konzentration“ testete sie insgesamt 182 Probanden und wertete 481 Einzeltests aus. Ihr Fazit, dass für ihre spezielle Testsituation die Konzentrationsleistung bei 70dB besser ist als in Ruhe, wurde von der Jury lobend anerkannt und mit wertvollen Tipps für die weitere wissenschaftliche Arbeit versehen. Sie hat in der Zeit in Chemnitz neue Bekanntschaften geschlossen, mit denen auch schon spätere Treffen geplant sind.

 

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Einen Grund zum Jubeln hatte Betreuerin Simone Schuhmacher bereits am Samstagabend bei der Sonderpreisverleihung. Begleitet von Breakdance-Showeinlagen wurden hier in festlichem Rahmen um die fünfzig hochdotierte Sonderpreise an besondere Forschungsprojekte verliehen. Robert Pietsch erhielt für seine Arbeit „Erzeugung und Optimierung nichtdeterministischer Zufallszahlen“ den mit 1500€ dotierten Preis der Gesellschaft für Informatik (GI). Damit honorierte die Fachjury Mathematik/Informatik seine Grundlagenforschung für zukünftige deutlich sicherere Verschlüsselungsmöglichkeiten. Neben dieser hochklassigen Auszeichnung nimmt Robert v.a. die herzliche, neugierige und offene Atmosphäre mit, die im Kreise der Jugend forscht-Familie herrscht.

 

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Das Highlight für die HHG-Gruppe und für Betreuerin Angela Schneider folgte dann am Sonntag.

Waren sie doch alle unter dem Motto „Dabeisein ist Alles“ angereist, schlugen die Emotionen Purzelbäume, als verkündet wurde: Der Bundessieg im Bereich Arbeitswelt geht an Tara Moghiseh für ihr Projekt „CELLnet: automatisierte Leukozytendifferenzierung für die Leukämiediagnostik mit KI“.  Neben diesem mit 2500€ dotieren 1. Platz erhält Tara eine Einladung zum Empfang bei Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Rahmenprogramm im September. Die Jury war insbesondere beeindruckt davon, „dass die Jungforscherin eine sehr große Menge medizinischer Daten selbstständig aufbereitet hat und tief in die Funktionsweise neuronaler Netze eindrang. Mit großer Beharrlichkeit optimierte sie die Vorhersagekraft des Netzes stetig. Ihr Forschungsgebiet kann im medizinischen Alltag dazu beitragen, dass akute Leukämien früh erkannt und somit die Chancen auf Heilung erhöht werden.“

 

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Nach diesen Ereignissen kann das HHG auf eine spannende Zukunft unserer Jungforscher blicken. Herzlichen Glückwunsch!

Landesentscheid bei Schüler experimentieren

Der Terminkalender unserer Forschergemeinde ist dieses Jahr dank zahlreicher Erfolge dicht gepackt. Am vergangenen Donnerstag und Freitag (09./10.05.2019) wurden die Besten der jüngeren Schülerforscher geehrt.

lejf19 1Emma Kohl (6h) präsentiere nach ihrem Regionalsieg im Bereich Arbeitswelt der Jury in Ingelheim einen „smarten Futternapf“ 2.0. Sie hat die Zeit bis zum Landeswettbewerb genutzt, um ihrem Futternapf einen passgenauen Aufsatz aus dem 3-D-Drucker zu bauen. Auch eine Testphase für ihren personalisierten Futternapf mit der eigenen Katze konnte sie realisieren. Diese konnte mit einem Chip immer nur ihren eigenen Napf öffnen und bekam dadurch ausschließlich das für sie bestimmte Futter. Bei starker Konkurrenz reichte es nicht für eine Platzierung, aber sicherlich für wertvolle Erfahrungen für das nächste Projekt.

 

 

thumb lejf19 2Im größten Fachgebiet auf dem Landeswettbewerb (Chemie, 13 Arbeiten) stellte Rasmus Wannenmacher (8h) seinen geruchsminimierenden Komposteimer vor, den er im Rahmen seines Projektes „Kompost ohne Gestank?!“ entwickelt hat. Auf Grundlage von Säure-Base-Reaktionen ist es ihm gelungen, einen Filter mit Kalk und Zitronensäure zu bauen, der die geruchsintensiven Gase neutralisiert. Die Funktionsweise konnte er durch qualitative Nachweisreaktionen zeigen. Die Jury belohnte die intensive Forschungsarbeit mit einem 2. Platz. Herzlichen Glückwunsch dazu!

 

 

 

thumb lejf19 3Am kommenden Donnerstag steht der nächste Termin für die älteren Jungforscher an: Der Bundeswettbewerb Jugend forscht in Chemnitz. Es bleibt also spannend.

Linke Bildhälfte: Rasmus mit seiner Betreuerin Frau Schneider
Rechte Bildhälfte: Emma mit ihrem Betreuer Michael Kaletta

Premiere – die HHG-Erfolgsserie bei Jugend forscht geht in die „3.Staffel“

Im Februar hatten vier Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Kaiserslautern bereits ein Ticket für den Landeswettbewerb Jugend forscht gelöst. Dieser wurde nun dreitägig in Ludwighafen beim Patenunternehmen BASF ausgerichtet. Bei diesem Meeting der Crème de la Crème der Jungforscherszene Rheinland-Pfalzs ging es nun darum, die Besten unter den vielen beeindruckenden Forscherarbeiten zu finden.

Bereits am Mittwochabend wurden in kleinerem Kreise die Sonderpreise verliehen. Am Donnerstag kam es dann aber zum Spannungshöhepunkt, als Wettbewerbsleiter Raimund Leibold die Landessieger verkündete. 

Vier Teilnehmer in vier Kategorien, das bedeutete dauerhaft beschleunigten Puls bei den anwesenden Eltern und den beiden Betreuerinnen Frau Schneider (Negin und Tara) und Frau Schuhmacher (Milena und Robert). Doch es sollte sich lohnen, denn alle HHG-Schülerinnen und Schüler gingen als Preisträger von der Bühne - drei von ihnen sogar als Landessieger. Damit werden drei der acht rheinland-pfälzischen Startplätze durch das HHG besetzt! Der Landessieg beinhaltet die Teilnahmen am Bundesentscheid dieses renommierten Nachwuchswettbewerbs und damit in diesem Jahr eine Reise nach Chemnitz.

Allein die Teilnahme am Landeswettbewerb ist eine herausragende Leistung - wir gratulieren allen zu ihren unglaublich tollen Platzierungen und wünschen von Herzen viel Erfolg vom 16.-19.05.2019 in Chemnitz.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

 Negin Moghiseh (10h): Der Einfluss von Lärmbelästigung im Schulalltag auf die Konzentration (Biologie)

JF19 1„Seid leise, damit ihr euch konzentrieren könnt!“ Ob diese Aussage wirklich so zutrifft, untersuchte Negin in ihrem Projekt. Nach der Auswertung von über 300 Einzeltests kam sie zu einem zunächst überraschenden Ergebnis: Steht das Geräusch nicht in einem sozialen Zusammenhang (Gespräch von Mitschülern), erreichten die Probanden die beste Konzentrationsleitung bei ca. 70dB Lautstärke und schnitten bei absoluter Stille am schlechtesten ab. Ihre Ergebnisse stellte immer wieder in Frage und überprüfte sie bis zum Landeswettbewerb mit weiteren Tests. Auch die Beratung mit Experten der Uni scheute sie nicht. Diese Herangehensweise beeindruckte die Jury immens.

  • 1. Platz im Fachbereich Biologie und damit Landessiegerin
  • Sonderpreis Arbeitssicherheit (250 €)
  • Dr. Hans-Bauer-Preis des Philologenverbandes RLP
  • Sonderpreis Teilnahme an der Ferienakademie im NatLab

 

Milena Kliche-Meyer (12h): Beugungsexperimente am Gitter und ein selbstgebauter LASER-Treiber (Physik).

JF19 2Ihre Versuche mit dem Laser führte Milena auf fundierter theoretischer Grundlage durch. Auch zeigte sie ihre gute wissenschaftliche Arbeitsweise durch konsequente Fehleranalysen und Ideen für Anwendungsmöglichkeiten. Ihre gewissenhafte Arbeitsweise belohnte die Jury wie folgt:

  • 3. Preis im Fachbereich Physik
  • Sonderpreis Praktikum Intermedia Design
  • Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung

 

Tara Moghiseh (12h)CELLnet - Neuronales Netzwerk zur Klassifizierung von Leukozyten für automatisierte Differenzialblutbilder in der Leukämiediagnostik (Arbeitswelt)

JF19 3Kann man mit Hilfe Künstlicher Intelligenz und Neuronalen Netzwerken die Diagnose von Leukämie am Blutbild beschleunigen und verbessern? Dieser Frage ging Tara nach, da sie die aktuellen maschinellen Diagnoseverfahren als nicht optimal betrachtete. Es gelang ihr bis zum Regionalwettbewerb, ein solches Neuronales Netz zu programmieren, das mit 94%iger Genauigkeit die einzelnen Leukozytentypen erkennt. Die Zeit bis zum Landeswettbewerb nutzte sie effektiv, denn nun erzielt ihr Programm eine fast 98%ige Genauigkeit. Die Jury wurde von Tara vor allem durch ihre enorm hohe interdisziplinäre Kompetenz beeindruckt.

  • 1. Preis im Fachbereich Arbeitswelt und damit Landessiegerin
  • Sonderpreis der Ministerin für Bildung
  • Dr. Hans-Bauer-Preis des Philologenverbandes RLP
  • Sonderpreis Teilnahme an der Ferienakademie im NatLab

 

Robert Pietsch 12h: Erzeugung und Optimierung nichtdeterministischer Zufallszahlen (Mathematik/Informatik)

JF19 4Robert hat es sich zum Ziel gesetzt, einen echten Zufallsgenerator zu bauen, dessen Werte nicht vorhersehbar sind, sondern auf Zerfallsreaktionen von Thoriumsalzen und akustischem Rauschen beruhen. Eine Anwendung wäre eine erhöhte Sicherheit im Bereich der Datenverschlüsselung. Die akribische Arbeit und der hohe Anwendungsbezug überzeugten die Jury restlos.

  • 1. Platz im Fachbereich Mathematik/Informatik und damit Landessieger