Wettbewerbsteilnahmen

Lisa-Marie Beilmann in der 2. Runde von „Chemie - die stimmt“

Am 22.03.2017 fand an der TU Kaiserslautern die 2. Runde des Mittelstufenwettbewerbs „Chemie - die stimmt“ statt. Zuvor konnten Schüler der 9. oder 10. Klasse rheinlandpfalzweit in Heimarbeit vorgegebene Aufgaben bearbeiten. Die besten Teilnehmer dieser 1. Runde wurden nun nach Kaiserslautern eingeladen. Hier stellten sie sich einer zweistündigen Klausur, die es in sich hatte und z.T. deutlich über den in der Alterklasse angesiedelten Schulstoff hinausging. Für das Heinrich-Heine-Gymnasium hatte sich Lisa-Marie Beilmann qualifiziert. Sie war gleichzeitig auch die einzige Vertreterin aus Kaiserslautern, die den Mut bewiesen hat, sich dieser Klausur zu stellen. Leider hat es nicht für ein Weiterkommen gereicht, dafür aber für viele neue Erfahrungen. Herzlichen Glückwunsch!

 

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Rekord Teilnehmerzahl des HHG beim diesjährigen „Jugend forscht“-Wettbewerb

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(Sr) In der Kreissparkasse Kaiserslautern fand am 04.03.2017 der diesjährige Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend forscht“ statt. Dem diesjährigen Motto „Zukunft - ich gestalte sie!“ folgten in diesem Jahr zahlreiche junge Forscherinnen und Forscher. Auch vom Heinrich-Heine-Gymnasium nahmen etliche Schüler teil. Vor allem in der Sparte „Schüler experimentieren“ reichte das HHG viele Arbeiten in verschiedenen Kategorien ein.

Für seine hohe Teilnehmerzahl wurde das HHG gemeinsam mit anderen Schulen von der Stiftung Berdelle-Hilge „für die besondere Unterstützung von naturwissenschaftlich, mathematisch oder technisch interessierten Schülerinnen und Schülern beim Wettbewerb Jugend forscht“ mit einem Förderpreis von 243 € ausgezeichnet.

Zudem bescherte das tolle Engagement unserer Schülerinnen und Schüler der Schule den mit 300 € dotierten Preis der Sparkassenstiftung, der dem Schulleiter am 07.03.2017 persönlich überreicht wurde.

Für eine Platzierung auf dem Treppchen hat es leider nicht für alle gereicht, aber Nachwuchs fördern und Talente motivieren stehen ohnehin stärker im Fokus des Wettbewerbs als ein materieller Anreiz.  Alle Teilnehmer sind aus Sicht ihrer Betreuer (Frau Ilieva, Michael und Matthias Kaletta, Frau Schneider und Frau Schuhmacher) Sieger, denn sie haben etwas geschafft, was nicht jeder hinbekommt. Sie haben eine wissenschaftliche Arbeit vollständig angefertigt und viele neue Erfahrungen gesammelt. Herzlichen Glückwunsch dafür!

image2Kevin Ackermann 13h (Physik)

„Technisch-physikalische Grundlagen der optischen Entfernungsmessung und ihre praktische Umsetzung“

Kevin hatte es sich zum Ziel gesetzt, die optische Steuerung eines Roboters zu verbessern. Herkömmliche Steuersysteme verwenden eine vergleichsweise ungenaue Ultraschallsensorik. Das Messsystem, das er entwickelt hat, basiert auf einer Laufzeitmessung mit Laserlicht. Installiert auf einem eigens dafür gebauten und programmierten, schwenkbaren Kopf, liefert dieser Sensor ein recht genaues Bild der Umwelt. Für idealisierte Strecken wäre das System auch schon umsetzbar. - 3.Platz; Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung


image3Max Bößhar 10h (Physik)

„Physik des Bottleflips“

Max hat versucht, Bottleflips physikalisch zu optimieren. Dazu  hat er Videoanalysen von funktionierenden Flips gemacht. Bei Opel hat er dann einen Roboter nutzen können, um die Bewegung zu verallgemeinern. Leider war das Wasser als Flüssigkeit zu wenig viskos für die Bewegung des Roboterarms. Deshalb wurde eine Stärkelösung verwendet. Die Erkenntnis war allerdings, dass die Versuche nicht wiederholbar sind und es wohl auf menschliches Geschick ankommt.

Sonderpreis Abo Bild der Wissenschaft

image4Vanessa Eder 10a, Vivien Eder und Sheera Schwarz 7a (Biologie)

„Antipickelmittel selbstgemacht?!“

Die drei Mädels haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Antipickelmittel selbst herzustellen und seine Wirksamkeit zu testen. Ihre Tinktur aus Alkohol und Melisse zeigte eine gute bakterientötende Wirkung, sodass sie daraus sogar eine Creme herstellten. Das Thema lockte viele interessierte Zuschauer an, deren Fragen die Damen mit Freude beantworteten.

Leider war die deutlich ältere Konkurrenz für eine Platzierung zu stark.

 

Unsere Teilnehmer in der Sparte Schüler experimentieren

 

image5Robert Pietsch 10h (Mathematik/Informatik)

„Addita-Verwaltungssystem“

Robert hat ein Programm geschrieben, das den Wahlvorgang und die Zuteilung zu den Addita am HHG erleichtern soll. Es funktioniert online mit Benutzername und Passwort. Die Schüler haben pro Tag zwei Wahlmöglichkeiten. Das Programm nimmt eine Vorsortierung vor, die aber manuell auch angepasst werden kann. Robert hat bereits einen Testlauf mit Schülern im kleinen Rahmen erfolgreich durchführen können. Nächstes Schuljahr könnte das Programm schon im Schulalltag eingesetzt werden.

1.Platz und damit Teilnahme am Landeswettbewerb

Die Jury lobte v.a. die Verknüpfung seines informatischen Talentes mit alltagspraktischen Problemen.


image6Aaron Patshula, Ritwik Majundar, Kaan Can Yaprak 5h (Mathematik/Informatik)

 „Hackenbush“ spielen und gewinnen

Die drei spielbegeisterten Jungs haben das Spiel „Hackenbush“ analysiert und verschiedene Spielfiguren auf ihre Komplexität und die Möglichkeit in einem Zug zu gewinnen untersucht. Verallgemeinert wurde dies durch die Analyse des „Nim-Spiels“. Ihre Ergebnisse konnten die drei Mathematiker anschaulich und mit großer Leidenschaft an ihrem Stand erklären. 3.Platz

 

 

image7Milena Kliche-Meyer 10h
(Mathematik/Informatik)

„Primzahlen und das Hüten von Geheimnissen“

Was macht Primzahlen so besonders? Was können wir mit ihnen anstellen? Wie findet man neue Primzahlen? Mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigte sich Milena in ihrem Projekt. Sie konnte erklären, wie man v.a. große Primzahlen findet und wie man mit ihnen Geheimnisse verschlüsseln kann.

 

image8Mona Bader 5h (Biologie)

„Wasserspeicherfähigkeit von Moosen“

Mona ging der Frage nach, wie Moose Wasser speichern können und wie lange. Sie hat verschiedene Moose getestet, indem sie sie zuerst getrocknet, dann 15 Minuten in Wasser eingelegt und über einen längeren Zeitraum immer wieder gewogen hat. Die Moose zeigten alle eine hohe Wasserspeicherfähigkeit, konnten das Wasser aber unterschiedlich lange behalten. Sonderpreis, Experimentierkasten

 

 

image9Negin Mogiseh 7h (Technik)

„Smart Solar“

Negins Ziel war die Konstruktion einer Solarplatte, die sich automatisch nach der Sonne richtet, um den optimalen Lichteinfall nutzen zu können. Mit „LEGO MINDSTORMS“ hat sie eine Konstruktion gebaut, die die Solarplatte sowie einen Lichtsensor enthält. Neben dem Bau der „Minianlage“ hat sie auch die Programmierung realisieren können und ein funktionierendes System geschaffen. Eine Anwendung im großen Stil wäre denkbar.  2. Platz


image10Jan Ole Köntopp 7h (Technik)

„Die Kartenmischmaschine“

Auch Jan Ole arbeitete auf Grundlage von „LEGO MINDSTORMS“. Er baute eine Maschine, die die Karten von oben in einen Auffangbehälter befördert. Der Motor dreht sich zufällig vor oder zurück und sorgt so für eine Mischung der Karten. 3. Platz

 

 

 

image11Jonathan Gärtner 6h und Tim Kassel 5h (Technik)

„Wie funktioniert Induktion“

Die beiden Jungs haben eine alte Kochplatte vom Schrottplatz organisiert, auseinandergebaut, mit Netzteilen verbunden und so die Funktionsweise untersucht. Damit das Wärmen per Induktion funktioniert, braucht man ferromagnetische Töpfe. Der Strom durchfließt eine Kupferspule, die ein elektromagnetisches Feld im Topf erzeugt, dessen Energie letztlich in Wärme umgewandelt wird.

 

 

 

image12Ludwig Muckle 6h, Jonas Nickel und Maximilian Gwozdz 5h (Chemie)

„Kunststoffe aus der Natur“

Die Chemiker stellten aus Lebensmitteln Kunststoffe mit verschiedenen Eigenschaften her (hart, schaumig, zähflüssig). Sie suchten so eine Alternative zu den Plastikmüllbergen, die die Umwelt verschmutzen. Ihr Fazit: man kann Kunststoffe aus diesen Materialien herstellen, der Praxistest in der Anwendung steht noch aus.

 

 

 

image13Marc Breier 7a (Physik)

„Optimales Pseudohologramm“

Marc wollte untersuchen, wie man ein möglichst realistisches Pseudohologramm erzeugen kann. Er schaffte dies mithilfe eines Monitors oder eines Tablets und verschiedenen Pyramidenstümpfen aus Plexiglas, die das Bild so reflektieren, dass es wie ein Hologramm aussieht.

 

 

 

image14Am  17. Februar 2017 starteten Anthony Bartu und Nicholas Schneider 5h (Arbeitswelt) bereits beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht/ Schüler experimentieren an der Technischen Hochschule in Bingen.

“Mit Durchblick in die Zukunft“

Anthony und Nicholas untersuchten verschiedene Brillenputzmittel und Reinigungsmethoden, um herauszufinden, welches von ihnen das beste Ergebnis liefert. Dazu haben sie  sich eine Methode überlegt, die Kunststoff- und Mineralgläser immer wieder gleich zu beschmutzen, um gleiche Testbedingungen zu erhalten. Anschließend wurde immer 30 Sekunden gereinigt. Danach wurde analysiert, ob die Oberfläche sauber oder noch verschmutzt war und dies in einer Tabelle festgehalten. Die Auswertung erbrachte, dass das Brillenputztuch am besten reinigt.

 

 

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Baltische Informatik-Olympiade (BOI) 2017

Jasper Slusallek, Schüler der 13h, hat sich für die Teilnahme an der Baltischen Informatik-Olympiade (BOI) 2017 in Norwegen qualifiziert.

Die BOI ist ein jährlich stattfindender internationaler Schülerwettbewerb, zu dem einige Staaten aus der erweiterten Nachbarschaft der baltischen Staaten sowie möglicherweise einige Gaststaaten aus anderen Regionen sechsköpfige Teams hinsenden, damit diese sich untereinander messen. Deutschland nimmt seit 2001 daran teil. Bei dem Wettbewerb geht es darum, in einer kurzen Zeitspanne für vorgegebene algorithmische Problemstellungen korrekte und effiziente Lösungen zu finden und diese in Programme umzusetzen. Die Teilnehmer müssen die Lösungen in Einzelarbeit anfertigen. Bewertet werden die Lösungsprogramme automatisch, indem sie auf eine geheime Menge an Testfällen angewendet werden, für die die korrekten Ausgaben bekannt und somit überprüfbar sind. Die erreichten Punkte, gemessen an den korrekt bearbeiteten Testfällen, werden abschließend zusammengezählt und für die Bestimmung von Medaillengewinnern ausgewertet.

Die BOI 2017 wird vom 25. bis 29. April in Bergen (Norwegen) abgehalten. Der eigentliche Wettbewerb findet mit zwei fünfstündigen Klausuren, in denen je drei Problemstellungen zur Verfügung stehen, am 27. und 28. statt.

Die Auswahl des deutschen Teams für die BOI findet -- ebenfalls jährlich -- in Form von zwei Trainingslehrgängen statt, bei denen insgesamt drei fünfstündige Klausuren geschrieben werden, um die besten Teilnehmer zu ermitteln. Bei den diesjährigen Lehrgängen in Bonn und Berlin wurden den 16 Teilnehmern, die bereits aus erfolgreichen Partizipanten vom Bundeswettbewerb Informatik und von Jugend Forscht aus ganz Deutschland ausgewählt wurden, wichtige Algorithmen, Datenstrukturen und  Problemlösungsstrategien vermittelt und diese anschließend in den Klausuren abgefragt. Die sechs Bestplatzierten, darunter auch Jasper, wurden für die Teilnahme an der BOI zugelassen.

Nach dem Abschluss der BOI wartet im Mai auf die acht Bestplatzierten aus den ersten beiden Lehrgänge noch ein dritter Lehrgang, bei dem weitere zwei Klausuren geschrieben werden. Die vier Bestplatzierten nach allen drei Lehrgängen dürfen schließlich zur Zentraleuropäischen Informatik-Olympiade (CEOI) 2017 in Ljubljana (Slowenien) sowie zur Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) 2017 in Teheran (Iran).

Jasper nahm bereits im letzten Jahr am Auswahltraining teil, schied aber nach dem zweiten Lehrgang aus. Wir wünschen ihm dieses Jahr für die BOI sowie für die Auswahl zur CEOI und IOI viel Glück.

 

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Termine Wettbewerbe MINT 2016/17

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Heinrich-Heine-Gymnasium erneut „MINT-freundliche Schule“

Das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern darf sich auch für die nächsten drei Jahre »MINT-freundliche Schule« nennen. Die Schule wird nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt. Die Auszeichnung erfolgt aufgrund der MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Ehrung der Schulen in Rheinland-Pfalz steht unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig sowie der Kultusministerkonferenz (KMK).

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Für das Heinrich-Heine-Gymnasium nahm Frau StR‘ Angela Schneider die Ehrung entgegen. Das HHG setzt auch in Zukunft auf eine breite MINT-Basis. Zum einen bietet die Schule die „klassischen“ Angebote wie „Jugend forscht“ und viele fachspezifische Wettbewerbe, die die Schüler an die MINT-Fächer und – Forschung heranführen sollen. Zum andern, bietet das Heinrich-Heine–Gymnasium die Junior-Ingenieur-Akademie“ an, die für alle Schüler der entsprechenden Mittelstufenklassen offen ist. Auch im Fächerkanon der Oberstufe haben sich die MINT-Fächer etabliert.

 

 

 

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Frau StR‘ Angela Schneider nimmt für das HHG die Auszeichnung entgegen

(v.l.n.r.) Thomas Sattelberger Vorstandsvorsitzender „MINT Zukunft schaffen“; Angela Schneider, Barbara Mathea Abteilungsleiterin Bildungsministerium;  Michael Zeisberger, Cisco Networking Academies Vertreter der bundesweiten Partner der Ehrung.

Fotos (c) MINT Zukunft

 

 

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Presseinformation

Auszeichnung „MINT-freundliche Schulen“ in Rheinland-Pfalz

Berlin, 10. November 2016

32 Schulen aus Rheinland-Pfalz wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhalten 16 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 16 Schulen werden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt. Die Schulen wurden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) heute in Mainz ausgezeichnet.

Die Ehrung der Schulen in Rheinland-Pfalz steht unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig sowie der Kultusministerkonferenz (KMK).

„Unsere Schulen wachsen immer besser ins digitale Zeitalter hinein. Die MINT-freundlichen Schulen in Rheinland-Pfalz stärken die MINT-Kompetenzen der Schüler wie der Lehrer. Breitband und WLAN sind nötiges Fundament, doch jetzt braucht es auch Standards, um pädagogisch-didaktisch klug digital lernen zu können. Alle 23 weiterführenden MINT-freundlichen Schulen und die 9 MINT-freundlichen Grundschulen in Rheinland-Pfalz arbeiten mit herausragenden außerschulischen Partnern im MINT-Segment zusammen, davon etliche Schulen schon jetzt mit ausgezeichneten Informatik-Zusatzangeboten, zum Beispiel digitalen Unterrichtsstunden, Nachmittags-AGs, Wettbewerben, Workshoptagen und Sommercamps. All diese Schulen sind Vorbild und Vorreiter nicht nur für gute, MINT-Bildung in Deutschland, sondern auch für dessen digitale Zukunft“, sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Bundesweit hat Rheinland-Pfalz die am stärksten steigenden Bewerberzahlen bei den MINT-freundlichen Schulen. Barbara Mathea, Abteilungsleiterin im Bildungsministerium, übermittelte die Glückwünsche von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, die sich freute, dass 2016 insgesamt 85 Schulen im Land – von der Grundschule bis zum Gymnasium und zur berufsbildenden Schule – das Siegel „MINT-freundliche Schule“ für ihr besonderes Engagement in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik tragen. „Wir brauchen gut ausgebildete MINT-Fachkräfte. Die ausgezeichneten Schulen tragen mit einem breiten Angebot an MINT-Aktivitäten, das weit über den regulären Unterricht hinaus reicht, dazu bei. Sie begeistern junge Menschen gezielt für diese Fächer und weisen auf die großen Chancen hin, die eine Berufslaufbahn im MINT-Bereich mit sich bringt. Dank gilt aber vor allem auch den Lehrerinnen und Lehrern, die dafür sorgen, dass der MINT-Bereich fest im Schulprogramm verankert ist und dabei Eltern und außerschulische Partner miteinbinden“, so die Bildungsministerin.

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Werner Simon, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) unterstreicht: "Wir begrüßen es, wenn sich Schulen in Rheinland-Pfalz MINT-Schwerpunkte setzen und ihr Profil weiter schärfen. Durch die verstärkte

 

 Vermittlung naturwissenschaftlich-technischer Kompetenzen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Rheinland-Pfalz."

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Cisco Systems; Deutsche Mathematiker-Vereinigung; Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Stiftung Haus der kleinen Forscher; Klett MINT GmbH; LEGO Education; SCHULEWIRTSCHAFT Rheinland-Pfalz ; VDE Kurpfalz und VDI Bezirksverein Nordbaden-Pfalz; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen«: Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Ansprechpartner Presse:

Ekkehard Diedrich
Projektleiter »MINT Zukunft schaffen«
Spreeufer 5 (Kurfürstenhöfe)
10178 Berlin

Tel.: (030) 24632-457
Fax: (030) 21230-959

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

HHG ist beste Schule bei "Tag der Mathematik" 2016

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