Rekord Teilnehmerzahl des HHG beim diesjährigen „Jugend forscht“-Wettbewerb

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(Sr) In der Kreissparkasse Kaiserslautern fand am 04.03.2017 der diesjährige Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend forscht“ statt. Dem diesjährigen Motto „Zukunft - ich gestalte sie!“ folgten in diesem Jahr zahlreiche junge Forscherinnen und Forscher. Auch vom Heinrich-Heine-Gymnasium nahmen etliche Schüler teil. Vor allem in der Sparte „Schüler experimentieren“ reichte das HHG viele Arbeiten in verschiedenen Kategorien ein.

Für seine hohe Teilnehmerzahl wurde das HHG gemeinsam mit anderen Schulen von der Stiftung Berdelle-Hilge „für die besondere Unterstützung von naturwissenschaftlich, mathematisch oder technisch interessierten Schülerinnen und Schülern beim Wettbewerb Jugend forscht“ mit einem Förderpreis von 243 € ausgezeichnet.

Zudem bescherte das tolle Engagement unserer Schülerinnen und Schüler der Schule den mit 300 € dotierten Preis der Sparkassenstiftung, der dem Schulleiter am 07.03.2017 persönlich überreicht wurde.

Für eine Platzierung auf dem Treppchen hat es leider nicht für alle gereicht, aber Nachwuchs fördern und Talente motivieren stehen ohnehin stärker im Fokus des Wettbewerbs als ein materieller Anreiz.  Alle Teilnehmer sind aus Sicht ihrer Betreuer (Frau Ilieva, Michael und Matthias Kaletta, Frau Schneider und Frau Schuhmacher) Sieger, denn sie haben etwas geschafft, was nicht jeder hinbekommt. Sie haben eine wissenschaftliche Arbeit vollständig angefertigt und viele neue Erfahrungen gesammelt. Herzlichen Glückwunsch dafür!

image2Kevin Ackermann 13h (Physik)

„Technisch-physikalische Grundlagen der optischen Entfernungsmessung und ihre praktische Umsetzung“

Kevin hatte es sich zum Ziel gesetzt, die optische Steuerung eines Roboters zu verbessern. Herkömmliche Steuersysteme verwenden eine vergleichsweise ungenaue Ultraschallsensorik. Das Messsystem, das er entwickelt hat, basiert auf einer Laufzeitmessung mit Laserlicht. Installiert auf einem eigens dafür gebauten und programmierten, schwenkbaren Kopf, liefert dieser Sensor ein recht genaues Bild der Umwelt. Für idealisierte Strecken wäre das System auch schon umsetzbar. - 3.Platz; Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung


image3Max Bößhar 10h (Physik)

„Physik des Bottleflips“

Max hat versucht, Bottleflips physikalisch zu optimieren. Dazu  hat er Videoanalysen von funktionierenden Flips gemacht. Bei Opel hat er dann einen Roboter nutzen können, um die Bewegung zu verallgemeinern. Leider war das Wasser als Flüssigkeit zu wenig viskos für die Bewegung des Roboterarms. Deshalb wurde eine Stärkelösung verwendet. Die Erkenntnis war allerdings, dass die Versuche nicht wiederholbar sind und es wohl auf menschliches Geschick ankommt.

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image4Vanessa Eder 10a, Vivien Eder und Sheera Schwarz 7a (Biologie)

„Antipickelmittel selbstgemacht?!“

Die drei Mädels haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Antipickelmittel selbst herzustellen und seine Wirksamkeit zu testen. Ihre Tinktur aus Alkohol und Melisse zeigte eine gute bakterientötende Wirkung, sodass sie daraus sogar eine Creme herstellten. Das Thema lockte viele interessierte Zuschauer an, deren Fragen die Damen mit Freude beantworteten.

Leider war die deutlich ältere Konkurrenz für eine Platzierung zu stark.

 

Unsere Teilnehmer in der Sparte Schüler experimentieren

 

image5Robert Pietsch 10h (Mathematik/Informatik)

„Addita-Verwaltungssystem“

Robert hat ein Programm geschrieben, das den Wahlvorgang und die Zuteilung zu den Addita am HHG erleichtern soll. Es funktioniert online mit Benutzername und Passwort. Die Schüler haben pro Tag zwei Wahlmöglichkeiten. Das Programm nimmt eine Vorsortierung vor, die aber manuell auch angepasst werden kann. Robert hat bereits einen Testlauf mit Schülern im kleinen Rahmen erfolgreich durchführen können. Nächstes Schuljahr könnte das Programm schon im Schulalltag eingesetzt werden.

1.Platz und damit Teilnahme am Landeswettbewerb

Die Jury lobte v.a. die Verknüpfung seines informatischen Talentes mit alltagspraktischen Problemen.


image6Aaron Patshula, Ritwik Majundar, Kaan Can Yaprak 5h (Mathematik/Informatik)

 „Hackenbush“ spielen und gewinnen

Die drei spielbegeisterten Jungs haben das Spiel „Hackenbush“ analysiert und verschiedene Spielfiguren auf ihre Komplexität und die Möglichkeit in einem Zug zu gewinnen untersucht. Verallgemeinert wurde dies durch die Analyse des „Nim-Spiels“. Ihre Ergebnisse konnten die drei Mathematiker anschaulich und mit großer Leidenschaft an ihrem Stand erklären. 3.Platz

 

 

image7Milena Kliche-Meyer 10h
(Mathematik/Informatik)

„Primzahlen und das Hüten von Geheimnissen“

Was macht Primzahlen so besonders? Was können wir mit ihnen anstellen? Wie findet man neue Primzahlen? Mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigte sich Milena in ihrem Projekt. Sie konnte erklären, wie man v.a. große Primzahlen findet und wie man mit ihnen Geheimnisse verschlüsseln kann.

 

image8Mona Bader 5h (Biologie)

„Wasserspeicherfähigkeit von Moosen“

Mona ging der Frage nach, wie Moose Wasser speichern können und wie lange. Sie hat verschiedene Moose getestet, indem sie sie zuerst getrocknet, dann 15 Minuten in Wasser eingelegt und über einen längeren Zeitraum immer wieder gewogen hat. Die Moose zeigten alle eine hohe Wasserspeicherfähigkeit, konnten das Wasser aber unterschiedlich lange behalten. Sonderpreis, Experimentierkasten

 

 

image9Negin Mogiseh 7h (Technik)

„Smart Solar“

Negins Ziel war die Konstruktion einer Solarplatte, die sich automatisch nach der Sonne richtet, um den optimalen Lichteinfall nutzen zu können. Mit „LEGO MINDSTORMS“ hat sie eine Konstruktion gebaut, die die Solarplatte sowie einen Lichtsensor enthält. Neben dem Bau der „Minianlage“ hat sie auch die Programmierung realisieren können und ein funktionierendes System geschaffen. Eine Anwendung im großen Stil wäre denkbar.  2. Platz


image10Jan Ole Köntopp 7h (Technik)

„Die Kartenmischmaschine“

Auch Jan Ole arbeitete auf Grundlage von „LEGO MINDSTORMS“. Er baute eine Maschine, die die Karten von oben in einen Auffangbehälter befördert. Der Motor dreht sich zufällig vor oder zurück und sorgt so für eine Mischung der Karten. 3. Platz

 

 

 

image11Jonathan Gärtner 6h und Tim Kassel 5h (Technik)

„Wie funktioniert Induktion“

Die beiden Jungs haben eine alte Kochplatte vom Schrottplatz organisiert, auseinandergebaut, mit Netzteilen verbunden und so die Funktionsweise untersucht. Damit das Wärmen per Induktion funktioniert, braucht man ferromagnetische Töpfe. Der Strom durchfließt eine Kupferspule, die ein elektromagnetisches Feld im Topf erzeugt, dessen Energie letztlich in Wärme umgewandelt wird.

 

 

 

image12Ludwig Muckle 6h, Jonas Nickel und Maximilian Gwozdz 5h (Chemie)

„Kunststoffe aus der Natur“

Die Chemiker stellten aus Lebensmitteln Kunststoffe mit verschiedenen Eigenschaften her (hart, schaumig, zähflüssig). Sie suchten so eine Alternative zu den Plastikmüllbergen, die die Umwelt verschmutzen. Ihr Fazit: man kann Kunststoffe aus diesen Materialien herstellen, der Praxistest in der Anwendung steht noch aus.

 

 

 

image13Marc Breier 7a (Physik)

„Optimales Pseudohologramm“

Marc wollte untersuchen, wie man ein möglichst realistisches Pseudohologramm erzeugen kann. Er schaffte dies mithilfe eines Monitors oder eines Tablets und verschiedenen Pyramidenstümpfen aus Plexiglas, die das Bild so reflektieren, dass es wie ein Hologramm aussieht.

 

 

 

image14Am  17. Februar 2017 starteten Anthony Bartu und Nicholas Schneider 5h (Arbeitswelt) bereits beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht/ Schüler experimentieren an der Technischen Hochschule in Bingen.

“Mit Durchblick in die Zukunft“

Anthony und Nicholas untersuchten verschiedene Brillenputzmittel und Reinigungsmethoden, um herauszufinden, welches von ihnen das beste Ergebnis liefert. Dazu haben sie  sich eine Methode überlegt, die Kunststoff- und Mineralgläser immer wieder gleich zu beschmutzen, um gleiche Testbedingungen zu erhalten. Anschließend wurde immer 30 Sekunden gereinigt. Danach wurde analysiert, ob die Oberfläche sauber oder noch verschmutzt war und dies in einer Tabelle festgehalten. Die Auswertung erbrachte, dass das Brillenputztuch am besten reinigt.

 

 

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