Wettbewerbsteilnahmen

Leben mit Chemie

(Sr) Wieder heißt es zu Beginn des Jahres „Schulschließung“. Eigentlich ist das die Hochzeit des experimentellen Wettbewerbs „Leben mit Chemie“. Das Thema "Ice-Pack? Cool!" versprach tolle Experimente und hielt das Versprechen für alle, die sich trotz „Homeschooling-Stress“ die Zeit dafür nahmen. Die Teilnehmerzahl des HHG war zwar gering, aber von hoher Qualität geprägt. Leonard Schmidt (5s3) und Runkun Jiang (6h) können wir zur einer Teilnahmeurkunde gratulieren. Die höchsten Auszeichnungen (Ehrenurkunde mit Buchpreis und ihn diesem Jahr Schwarzlichtlampe) gingen an Wiederholungstäter. So hatte Helena Rubeck (6h) bereits letztes Jahr diesen Preis gewonnen und konnte gemeinsam mit ihrer neuen „Laborpartnerin“ Franziska Hilgert (6h) dank einer sehr akribischen und wissenschaftlichen Ausarbeitung wieder überzeugen. Für Felix Rubick (8h) ist es fast schon ein Muss zu den 200 besten Schülerinnen und Schülern in Rheinland-Pfalz zu gehören, die die Ehrenurkunde mit Preis erhalten. In diesem Jahr schaffte er das bereits zum vierten Mal in Folge! Auch Ryan Nieberg (7h) arbeitete konzentriert und zielstrebig an seinen Experimenten und bekam durch eine gelungene Dokumentation diese höchste Auszeichnung des Wettbewerbs ebenfalls verliehen.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern und herzlichen Dank für euer Engagement!

HHG – Forscher in der internationalen Junior Science Olympiade erfolgreich

(Sr, Ht) Das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) richtet jedes Jahr unterschiedliche Wettbewerbe im Bereich der Naturwissenschaften aus. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren werden dabei die besten deutschen Schülerinnen und Schüler eines Schuljahres ausgewählt, die dann als sogenanntes deutsches Olympiateam das Land bei der internationalen Olympiade vertreten. Für die Jungforscherinnen und Jungforscher bis 15 Jahre gibt es einen naturwissenschaftenübergreifenden Wettbewerb, die Junior Science Olympiade.

In diesem Jahr stand die erste Runde unter dem Motto „Oh Schreck, ein Fleck!“.

Aurora Carr (5h), Lina Bohlander (5h), Lennox Ledesma (5h), Felix Gronen (5h), Leonard Schmidt (5s3), Jannis Schuck (5s3), Emma Lickes (6h), Christopher Fieker (7h), Odysseas Koliofotis (7h), Ryan Nieberg (7h), Lena Marie Wilking (10h), Marten Maager (10h), Rasmus Wannenmacher (11h) und Sofie Grimm (11h) stellten in diesem Jahr ihr Können bei der International Junior Science Olympiade (IJSO) unter Beweis.

Insgesamt nahmen 4300 Schülerinnen und Schüler an der ersten Wettbewerbsrunde teil und 1008 wurden zur zweiten Runde eingeladen. Das Qualifikationslevel zur nächsten Runde, dem Quiz über 45 Minuten harter Arbeit mit 24 Multiple-Choice-Aufgaben, war auch dieses Jahr sehr hoch. Erfreulicherweise konnten Sofie Grimm und Rasmus Wannenmacher die zweite Runde erreichen. Um zu beweisen, dass die guten Leistungen der ersten Runde kein Zufall waren, mussten knifflige Fragen aus den Fachbereichen Biologie, Chemie und Physik in einer vorgegebenen Zeit beantwortet werden.

Dabei konnte Rasmus Wannenmacher einen Platz unter den besten 350 Teilnehmern aus Deutschland erreichen und stellt sich nun der dritten Runde, in welcher die 39 erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler zum Bundesfinale eingeladen werden!

An alle Forscher und Forscherinnen einen herzlichen Glückwunsch zu den tollen Ergebnissen! 

Marten Maager erfolgreich bei „Chemie - die stimmt!“

(Sr) Der Mittelstufenwettbewerb „Chemie - die stimmt“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 9. oder 10. Klasse. In der 1. Runde werden rheinlandpfalz- und saarlandweit Aufgaben in Heimarbeit bearbeitet. Die besten Teilnehmer dieser 1. Runde qualifizieren sich für die 2. Runde. Was zuhause mithilfe von Büchern und dem Internet noch vergleichsweise einfach zu bewältigen war, stellte sich als umso schwieriger in einer dreistündigen Klausur heraus. Der abgefragte Stoff hatte es in sich und ging z.T. deutlich über den in der Altersklasse angesiedelten Schulstoff hinaus. Das Heinrich-Heine-Gymnasium wurde von Marten Maager aus der 10h vertreten. Er hatte sich souverän qualifiziert und den Mut sich der weiteren Herausforderung zu stellen. Leider hat es nicht für ein Weiterkommen gereicht. Das Erreichen der 2. Runde ist aber schon ein großer Erfolg. Herzlichen Glückwunsch!

 

Marten Maager erfolgreich bei Chemie die stimmt

Preisverleihung Jugend präsentiert am HHG

(Sr) Wechselunterricht macht die Übergabe von Urkunden und Preisen nicht leicht. Am Montag ist es den beiden Multiplikatorinnen Eva Schmitt und Angela Schneider endlich gelungen zumindest die sechs Schülerinnen und Schüler, die zum Landesfinale qualifiziert waren, zusammenzubringen und ihre Leistung beim Schulwettbewerb persönlich zu würdigen.

 

Preisverleihung Jugend präsentiert am HHGv.l.n.r.: Monya, Luisa, Fr. Schneider, Sofie, Gereon (Schulsieger), Yara (Landessiegerin), Fr. Schmitt, Caitlin

Neben der obligatorischen Urkunde erhielten alle ein wenig „Nervennahrung“ und einen Buchpreis.

Für Yara Kiefer (11h), Monya Najmi (MSS 12), Luisa Stenzel (7h), Caitlin Howard (11h) und Sofie Grimm (11h) geht es im Wettbewerb weiter. Auf die fünf für das Bundesfinale qualifizierten Mädels wartet nun die Präsentationsakademie und damit ein intensives Präsentationstraining mit professionellen Rhetoriktrainerinnen und -trainern. Im September müssen sie sich dann mit den andern 128 qualifizierten Präsentationen aus ganz Deutschland messen.

Wir wünschen ihnen großartige Erfahrungen sowohl in der Akademie, die neben den Trainings auch ein tolles Rahmenprogramm (Vorträge, digitale Spieleabende…) zu bieten hat, als auch beim Bundesfinale selbst!

Gelungene Premiere der Jugend präsentiert Länderfinals

(Sr) Am Samstag wurden sie endlich verkündet, diejenigen Präsentationen, die sich für das Bundesfinale von Jugend präsentiert qualifiziert haben. Das HHG war unter den ca. 30 Präsentationen des Länderfinals Rheinland-Pfalz/Saarland schon mit 6 Präsentationen (Qualifikation über den Schul/Videowettbewerb) vertreten. Neben Schulsieger Gereon Hansen (7h) zeigten Luisa Stenzel (7h), Monya Najmi (MSS 12), Yara Kiefer, Sofie Grimm und Caitlin Howard (alle 11h) ihr Können.

In gemeinsamen BBB-Konferenzen wurden alle zunächst einzeln, dann gemeinsam nochmal von den Multiplikatorinnen Fr. Schmitt und Fr. Schneider und ihren Mitstreitern gecoacht. Die Mühe zahlte sich aus! Die sechs Vertreter des HHG gehörten schon durch die Qualifikation zum Länderfinale zu den 350 besten aus 4500 Schülerinnen und Schülern deutschlandweit. Doch es kommt noch besser: Mit ihrer Präsentation zum Thema „Kryonik - Wieso geht das heute noch nicht?“ bewies Yara Kiefer ihr Präsentationskönnen und ist damit die Landessiegerin des bundesweiten Präsentationswettbewerbs „Jugend präsentiert“ in Rheinland-Pfalz.

Mit dem Landessieg steht Yara Kiefer im Bundesfinale der besten 128 Schülerinnen und Schülern und gewinnt die Teilnahme an der Präsentationsakademie, einem intensiven Präsentationstraining mit professionellen Rhetoriktrainerinnen und -trainern. Sie ist aber nicht allein, auch Monya Najmi, Sofie Grimm, Caitlin Howard und Luisa Stenzel konnten sich einen der 12 Plätze für Rheinland-Pfalz/Saarland sichern. Im September kann sich also ein großes HHG-Team mit der deutschlandweiten Konkurrenz im Bundesfinale messen.

HHG - Forscher auch auf Landesebene erfolgreich!

(Sr, Ht) Zwei Monate nach den Regionalausscheiden lud die Firma Böhringer in Ingelheim die qualifizierten Jungforscherinnen und Jungforscher aus ganz Rheinland-Pfalz zum Landeswettbewerb ein.  Statt eines Besuchs des Werksgeländes mussten sich Jury und Jungforscher allerdings weiterhin digital treffen.

Für das Heinrich-Heine-Gymnasium waren gleich drei Teams als Regionalsieger am Start und stellten sich nun der landesweiten Konkurrenz und den kritischen Fragen der Landesjury.

Alle Beteiligten sind sich einig: Es ist eine riesige Leistung in diesen Zeiten eine eigene Forschungsarbeit zu erstellen und beim Wettbewerb vorzutragen. Alle Teilnehmer sind schon Sieger! Herzlichen Glückwunsch dazu!

Unsere Gruppen haben alle - soweit es die Situation zuließ – fleißig an ihren Projekten weitergearbeitet und so dürfen wir uns freuen, dass es zwei Gruppen gelungen ist auf ihren Sieg des Regionalwettbewerbs noch einen weiteren Preis folgen zu lassen:

 

Landessieger bei wirklich starker Konkurrenz im Bereich Mathematik/Informatik wurden  Hatim Abdel Ghaffar und Jonas Nickel (10h) mit dem Thema  Autokorrektur?! – Aber richtig!

hhg fle 1„Viele unserer Mitschüler, uns inklusive, teilen ein gemeinsames Problem: Die Autorkorrekturen unserer Smartphones nerven andauernd, indem sie in der aktuellen "Jugendsprache" genutzte Abkürzungen oder Redewendungen durch andere, nicht in den Zusammenhang passende Wörter ersetzen und so das Satzgefüge zerstören. Wir haben dieses Problem zum Anlass genommen, eine für die aktuelle Jugend funktionierende und angepasste Autokorrektur zu programmieren, um so Zeit und Nerven beim Versenden von Textnachrichten zu sparen.“ So die beiden Forscher. Ihr Smart’n’Correct getauftes Programm stellten sie der Jury und Interessierten nicht nur live, sondern auch über eine eigens eingerichtete Website vor.

Die Jury war sowohl von der Originalität und dem Alltagsbezug, als auch von der kritischen Überprüfung und Weiterentwicklung ihres Programm-Codes beeindruckt.

 

 

Emma Kohl, Carlotta Barth (8h), Hinderniserkennung für Blinde, Technik

hhg fle 2Emma und Carlotta befassten sich damit, wie man blinden Menschen den Alltag erleichtern kann und optimierten hierzu ihr Projekt aus dem letzten Jahr. Sie entwarfen ein Gerät, welches mit Hilfe von Ultraschallwellen Entfernungen zu Objekten im Raum misst und Ihre Entfernung dazu in Form eines sich ändernden Tones mittels eines Piezo-Lautsprechers für die sehbehinderten Menschen hörbar macht. Das Gehäuse zu diesem Gerät wurde mit einer modernen CAD-Software entworfen und mittels eines 3D-Druckers aus umweltfreundlichem Kunststoff hergestellt. Durch Verwendung von neuer Elektronik konnte die Größe des Gerätes erheblich verkleinert werden. Anstelle eines Tragegurtes kann man das Gerät jetzt wie eine Brosche am Körper befestigen. Ebenso wurde die Software optimiert, wodurch man verschiedene Distanzen nun durch verschiedene Tonlängen besser einschätzen kann.

Ihre sehr praktische Arbeit bescherte den beiden Forscherinnen den Sonderpreis für Innovationen für Menschen mit Behinderungen

 

 

Rebekka Gebhard, Stella Welcland (7h), Mineralienausgleich mit Asche, Biologie

hhg fle 3Kann man den Wäldern etwas Gutes tun, wenn man ihnen ihre Mineralien über die Asche aus Holzverbrennungsanlagen zurückgibt?  Dieser Frage gingen die beiden Schülerinnen nach. Sie zeigten ihr fachwissenschaftliches Vorgehen durch gezielte Versuche mit der Modellpflanze Kresse und werteten ihre Ergebnisse kritisch aus. Letztere wurden nach dem Regionalwettbewerb weiter durch zusätzliche Experimente (einer pH-Orgel) überprüft und z.T. bestätigt. Bei starker Konkurrenz reichte es nicht für eine Platzierung, stolz können die beiden auf ihre Arbeit aber auf jeden Fall sein!