Zwei Podestplätze beim Bundesentscheid

Mit zwei Podestplätzen kehrten die Badmintonschülerinnen und –schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern vom Bundesentscheid im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ aus Berlin zurück. In beiden ausgetragenen Wettkampfklassen konnten sich die Schüler der Kaiserslauterer Eliteschule des Sports über die Bronzemedaille freuen.

In der Wk III (Jahrgänge 1997-2000) hatten die HHG´ler eine schwere Gruppe erwischt. Zunächst schlugen sie zwar die Schulen aus Baden-Württemberg und Niedersachsen klar mit 7:0 bzw. 6:1, doch die letzte Gruppenbegegnung gegen die das St.-Antonius-Gymnasium aus NRW ging mit 2:5 verloren, wobei das Ergebnis nichts über die überaus knappen Entscheidungen der einzelnen Spiele aussagt. Durch den zweiten Platz in der Gruppe trafen die Kaiserslauterer Sportschüler schon im Viertelfinale auf den vermeintlichen Turnierfavoriten von der Stadtteilschule Alter Teichweg aus Hamburg. In einer dramatischen Auseinandersetzung behielten die Pfälzer mit 4:3 die Oberhand und sorgten für eine faustdicke Überraschung. Dabei waren vor allem die Mädchen die Matchwinner, als nämlich das Doppel Laura Kaiser/Lisa Diemer und Laura Kaiser und Lea Schwarz in den Einzeln für drei Punkte sorgten. Den vierten Punkt steuerte Benjamin Winter im 2. Jungeneinzel bei. So ging man guten Mutes ins Halbfinale gegen Carl-von-Bach-Gymnasium Stollberg aus Sachsen, allerdings unter umgekehrten Vorzeichen. Die Jungen waren hier für die Pluspunkte verantwortlich, bei den Mädchen gelang kein Punktgewinn. Jan-Pascal Herzer und Benjamin Winter gewannen ihr Doppel und ihre Einzel, doch die Mädchenspiele und das Mixed mit Lisa Diemer/Felix Hammes gingen an die Gegner, sodass am Ende eine 3:4 gegen die späteren Bundessieger als Ergebnis feststand. Auch im Spiel um Platz drei gegen das Sportgymnasium Jena ging es eng zu, ehe das Mixed Kaiser/Winter den Siegpunkt zum 4:3 holte. Die weiteren Zähler verzeichneten Lukas Junker/Jan-Pascal Herzer im Doppel, Karyna Frankovska im 2. Mädcheneinzel und Benjamin Winter im 2. Jungeneinzel.

Das Wk II-Team (Jahrgänge 1995-98) hatte bis einschließlich des Viertelfinales überhaupt keine Probleme und marschierte mit hohen Siegen gegen die Vertreter Brandenburgs, Niedersachsens, Berlins 2 und Sachsens glatt ins Halbfinale durch. Aufgrund einer schlechten Setzliste trafen die HHG´ler dann auf die Luisenschule Mülheim/Ruhr aus NRW, die mit etlichen Nationalspielern bestückt war und von vornherein auf Turniersieg programmiert war. Die Kaiserslauterer Sportgymnasiasten wollten diese Voraussetzungen keineswegs als gegeben hinnehmen und verlangten dem Favoriten alles ab. Luise Heim und Malika Jung siegten in ihren Mädcheneinzeln, das Mixed Antje Scheen/Daniel Müller und das das Doppel Martin Winter/Daniel Müller mussten sich erst im Entscheidungssatz ihren Kontrahenten beugen und auch Lukas Scherf leistete gegen den amtierenden Deutschen Meister der Altersklasse U 17 erbitterten Widerstand, bis der 2:5-Endstand feststand. Das Spiel um Platz drei gegen das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin verlief recht einseitig, bis die Pfälzer das 5:2 eingefahren hatten. Jennifer Kurz und Marcel Baumbauer ergänzten das Bronzeteam, das von Katja Friedrich engagiert betreut wurde.

In der riesigen Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle war das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern damit zweimal auf dem Podest vertreten und setzte eine tolle, schon ca. 25 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte bei Jugend trainiert für Olympia fort.

 

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 Foto: Beide HHG-Teams bunt gemischt direkt nach der Siegerehrung in der Spielhalle