Olympiarückblick: Kompletter Medaillensatz für ehemalige HHG-Schülerinnen und Schüler

Mittlerweile sind alle Sportlerinnen und Sportler aus Tokio zurückgekehrt. Die ehemaligen HHG -Schülerinnen und Schüler erlebten mit spannenden Wettkämpfen, einem kompletten Medaillensatz, starken Platzierungen und leider auch Verletzungspech die unterschiedlichen Facetten des Leistungssports. 

Jonathan Horne wünschen  nach seiner schweren Ellenbogenverletzung, die er sich im seinem 2. Vorrundenkampf zugezogen hatte, beste Genesung. Der aktuelle Karateweltmeister wird vermutlich mindestens 6-8 Wochen pausieren müssen. 

Lisa Klein sorgte mit in der Mannschaftsverfolgung der Damen für einen der Höhepunkte der Olympischen Spiele. Der Damenvierer verbesserte dreimal den Weltrekord und sicherte sich überlegen den Olympiasieg. Link zum Kurzvideo: 

https://tokio.sportschau.de/tokio2020/videos_audios/videoaudioindex166_archiveID-videoarchiv512_page-21_videoID-video4064.html

Sie wurde von ihren ehemaligen Klassenkameradinnen, mit denen sie 2015 am HHG Abitur gemacht hatte und ihrem HHG-Trainer Hermann Mühlfriedel in ihrer saarländischen Heimat herzlich begrüßt. 

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Von links nach rechts: Anna Wintrich (Tennis), Lisa Klein mit Goldmedaille, Hermann Mühlfriedel und Roxana Conradus (Judo)

Jasmin Grabowski sicherte sich in erstmalig ausgetragenen Teamwettkampf im Judo die Bronzemedaille. 

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Jasmin Grabowski (links) mit ihrer Teamkameradin Martyna Trajdos (beide JC Zweibrücken) 

Emma Hinze sicherte im Teamsprint die Silbermedaille. Ganze Acht Tausendstel fehlten am Ende zum Olympiasieg. Die dreifache Weltmeisterin belegte außerdem im Sprintturnier den 4. Platz und gewann das kleine Finale im Keirin.

Domenic Weinstein fuhr in der Mannschaftsverfolgung der Herren auf den 6. Platz. 

Pauline Grabosch und der für Großbritannien startende Philipp Hindes waren Ersatzfahrer*innen ihrer Mannschaften.  

Jan van Eijden hatte als Trainer des britischen Bahnradsportteams maßgeblichen Anteil an der hervorragenden Mannschaftsbilanz von sieben Medaillen (3 mal Gold, 3 mal Silber 1 mal Bronze). Großbritannien war damit erneut die erfolgreichste Bahnradsportnation vor den Niederlande, Dänemark und Deutschland. 

Timo Bichler belegte den 5. Platz im Teamsprint. "Fünfter bei den Olympischen Spielen ist eine tolle Leistung", würdigte Trainer Frank Ziegler die Leistung von Timo. 

Er wurde von den Verantwortlichen des Bahnteams am Flughafen herzlich empfangen. 

Timo Bichler Olympiarückkehr

Miriam Welte und Timo Bichler 

Der Blick ist nun bei vielen Sportlerinnen und Sportler bereits nach vorne auf die Spiele in Paris 2024 gerichtet.