Judo: Gute Präsentation vor dem Bundestrainer

Judo NK 2

JUDO: Samuel Mendel und Michael Krieger im U21-Kader

Nach Samuel Mendel gehört mit Michael Krieger nun ein weiterer Judoka des Kaiserslauterer Heinrich-Heine-Gymnasiums dem U21-Nationalkader an. Die Judoschmiede am Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG), der Sporteliteschule in Kaiserslautern, ist seit Jahren eine Bank für Erfolge im Judo. Ob der ehemalige Weltmeister Alexander Wieczerzak, ob Matthias Krieger, Bronzemedaillengewinner bei den Paralympischen Spielen, Simon Schnell, der heutige Athletiktrainer beim Deutschen Judobund oder vor allem auch Jasmin Grabowski, die sich aktuell auf ihre zweiten Olympischen Spiele in Tokio vorbereitet, bei ihnen allen und bei noch vielen weiteren wurde die Basis der großen Erfolge am HHG im Trainerteam um Uli Scherbaum gelegt. Nun sind mit Samuel Mendel (17) und Michael Krieger (18) wieder zwei junge Männer bis in den Nationalkader der U21, dem NK2-Kader, vorgedrungen. In Zeiten von Corona ohne große Nachwuchsturniere kein leichtes Unterfangen. „Es gab wenige ausgewählte Turniere, und es gab Lehrgänge, zu denen der Bundestrainer eingeladen hat“, berichtet Uli Scherbaum davon, dass sich seine Schützlinge bei den Lehrgängen in Kienbaum unter den Augen des U21-Nationaltrainers Pedro Guedes gut präsentiert haben und einige der Kämpfe gegen aktuelle Kaderathleten gewinnen konnten. Für Samuel Mendel geht es auch direkt Anfang Juli zum internationalen Turnier nach Tschechien. Michael Krieger wird das Heinrich-Heine-Gymnasium als Kaderathlet im Sommer allerdings bereits verlassen. Nach München Der Judoka, der seine Wurzeln im Rheinland hat, wird seine Zeit im Internat beenden und nach bestandener Prüfung zur bayerischen Landespolizei gehen. Der Grund: In München Großhadern ist der Judo-Bundesstützpunkt. „Der Bundestrainer sieht seine Kadersportler schon gerne an einem Bundesstützpunkt“, hofft Uli Scherbaum und mit ihm HHG-Trainer Aydin Kempirbaev, dass das Judotalent seinen Weg weitergehen wird.