Judo

Judo: "Ich will nach Tokio zu den Spielen"

Kuelbs18

Zeitungsartikel aus der Rheinpfalz vom 19.04.2018
Mit freundlicher Genehmigung von Doris Theato.

Judo: Die eigene Matte allein macht keinen Sieger

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Zeitungsartikel aus der Rheinpfalz vom 27.03.2017
Mit freundlicher Genehmigung von Doris Theato und view - die agentur.

Judo: Till Braunbach gewinnt Sichtungsturnier in Backnang

Der U15 Judonachwuchs der Heinrich-Heine-Sporteliteschule Kaiserslautern trumpft beim Bundessichtungsturnier in Backnang ganz stark auf. Till Braunbach, TV Rodenbach, gewinnt in der Gewichtsklasse bis 46kg. Sein Schulkollege Timo Brandenburg, JSV Speyer, holt bis 37 kg Bronze.

Seit Jahren schicken die Judovereine ihren besten Nachwuchs zum bundesoffenen Pokalsichtungsturnier nach Backnang.  Wer dort überzeugt, hinterlässt beim Bundestrainer erste dicke Duftmarken. Drei HHG-Nachwuchs­judo­kas waren mit Trainer Stephan Hahn angereist  und sind mit Gold und Bronze zurückgekehrt.

 Till Braunbach, der U15 Kämpfer (bis 46kg, TV Rodenbach) hat gewaltig überzeugt und alle seine Kämpfe vorzeitig siegreich beendet. „Till ist ein echter Wettkampftyp. Wenn er wirft, dann meist zum Ippon“, zeigt sich Stephan Hahn begeistert von dem Mattenauftritt des jungen Judokas, der selbst im Finale keinerlei Nervosität erkennen lässt. Locker und hochmotiviert, wirft er – nach bereits drei Kämpfen im Anzug und in der Muskulatur – seinen Finalgegner Noel Schmidt (Kim Chi Wiesbaden) erneut vorzeitig mit Ippon auf die Matte.

Till war in Backnang nicht das einzige Ass im HHG-Ärmel. In der Klasse bis 37kg steckt mit Timo Brandenburg (JSV Speyer) ein weiteres Talent im Judogi. Für Pech für Timo, er verliert seinen Auftaktkampf im Golden Score und muss in die Trostrunde. Ein weiter Weg liegt nun vor ihm, den er nach sechs Kämpfen und ohne weitere Niederlage auf Rang drei beendet. „Timo hat sich von der ersten Niederlage überhaupt nicht aus der Bahn werfen lassen. Erstaunlich, mit wie viel Kopfarbeit und beeindruckend, mit welcher Kondition er sich Bronze erkämpft hat“, zollt Trainer Hahn dem Judoka seinen Respekt und Anerkennung. Die gibt es auch für Samuel Mendel (bis 50kg, JSV Speyer). Zwar kann sich Samuel nach einer Niederlage, einem Sieg und einer weiteren Niederlage nicht bis in die vorderen Ränge kämpfen, aber auch er hat, nach Aussage seines Trainers eine positive Entwicklung hinter sich und nimmt gerade Fahrt auf. „Samuel hat gerade in die neue Gewichtsklasse gewechselt, muss jetzt hier erst einmal Fuß fassen“, so Hahn. Für den Trainer war es ein absolut erfolgreiches Sichtungsturnier. „Am HHG steht der Nachwuchs im Mittelpunkt, und so wie sich die Jungs präsentiert haben, darauf können wir aufbauen“, ist Hahn schon wieder ein Stück weiter. [thea]

 

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Siegerehrung; von links nach rechts: Timo Brandenburg JSV Speyer, Stephan Hahn HHG Trainer, Till Braunbach TV Rodenbach, Samuel Mendel JSV Speyer.

Erfolgreiche Kooperation zwischen dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern (Eliteschule des Sports und Nachwuchsleistungszentrum Judo) und dem Judo-Sportverein Speyer.

Vor einigen Jahren bereits schriftlich formuliert, nun auf der Judo-Matte angekommen: Gemäß dem Nachwuchs-Leistungssportkonzept Judo Rheinland-Pfalz kooperieren die beiden Landesstützpunkte Pfalz 1 (Kaiserslautern) und 2 (Speyer) seit Schuljahresbeginn 2017/2018 intensiv und tauschen sich regelmäßig aus. Die Kooperation wurde auch auf Anregung des Leistungssportkoordinators des LSB Thomas Kloth sowie des Bundestrainers U 18 Bruno Tsafack vor ca. einem Jahr wiederbelebt.

Die Kooperation wird durch folgende Maßnahmen umgesetzt:

  1. Seit Januar 2018 findet ein regelmäßiger Austausch (mind. 2 x / Monat) zwischen den Athleten statt. Judoka der Altersklasse U 15 besuchen sich gegenseitig, um mit anderen leistungsstarken Partnern zu trainieren.
  2. Nach personellen Veränderungen in beiden Landesstützpunkten finden quartalsweise Absprachen und Austausch zwischen den Trainern und Funktionären der beiden Landesstützpunkte statt. Turnierplanungen und Nachwuchsförderung werden abgesprochen.
  3. Trainer in Kaiserslautern sind: Simone Schuster, Stephan Hahn, Uli Scherbaum.

Trainer in Speyer sind: Markus Kost, Ferenc Nemeth, Peter Lichtmannegger, Alexandra Schölch.

Ziele der Kooperation:

  • Bindung der leistungsstarken Athleten an die Region durch attraktive Angebote
  • Optimierung der Trainingsmöglichkeiten (Sporthalle, Trainer, Trainingspartner)
  • Athleten auf die Eliteschule des Sports am HHG aufmerksam machen
  • Ausbildung von Athleten in beiden Stützpunkten mit dem Ziel Bundeskader
  • Nach der Schule Perspektiven für die weitere Judo-Laufbahn bieten (Bundesliga-Teams des JSV Speyer)
  • Professionelle Strukturen in den Landesstützpunkten aufbauen und Synergien nutzen
  • Vergrößerung der Anzahl der Trainingspartner zur Leistungsförderung: Ausstrahlung über Speyer und Kaiserslautern hinaus in andere Vereine bzw. Bundesländer
  • Gemeinsame Organisation und Betreuung der Athleten auf Lehrgängen/Turnieren (z.B. Januar 2018: Internationales Trainingscamp in Straßwalchen/Österreich)
  • Gemeinsame Planungen von Maßnahmen
  • Abstimmung des Trainingskonzeptes der Landesstützpunkte

Teilnehmer:

Leistungsstarke Judoka der Altersklasse U 15, insgesamt rund 50 Athleten, wobei meist ein Kleinbus, zuzüglich ein PKW zum jeweils anderen Landesstützpunkt fährt (d.h. ca. 25 Heimat-Judoka + ca. 10 bis 12 Judoka aus dem anderen Stützpunkt)

Judo: Paul Gabriel kämpft sich zweimal ins Finale

PaulGabrielJudoZeitungsartikel aus der Rheinpfalz vom 20.02.2018.
Mit freundlicher Genehmigung von Doris Theato.

Viedeobotschaft von Alex Wieczerzak