Fußball

Fußball: HHG-Team siegt im Regionalentscheid des Fritz-Walter-Cups im Bereich Neustadt a. d. W.

Am 11.03.19 traten in der Turnhalle der Schillerschule Kaiserslautern die 6 besten Jungen- und Mädchenmannschaften aus dem Bereich der ADD Neustadt gegeneinander an, um die beiden Qualifikanten für das Landesfinale am 15.04.2019 zu ermitteln.

Nach je 8 Spielen bei Jungen und Mädchen, sowie einem nötigen Entscheidungsschießen standen die Teilnehmer der Finalrunde fest:

Das Heinrich-Heine Gymnasium Kaiserslautern und das Otto-Schott-Gymnasium Mainz bei den Mädchen, sowie das Nordpfalzgymnasium Kirchheimbolanden und das Gymnasium Ramstein-Miesenbach bei den Jungs werden am 15.04.2019 in der Barbarossahalle gegen die besten Mannschaften aus den Regierungsbezirken Trier und Koblenz um den „Fritz-Walter-Cup“ spielen.

Da es kein Turnier ohne Endspiel gibt, traten die zwei besten Mannschaften des Turniers in spannenden Finals gegeneinander an. Die Schülerinnen des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern gewannen ungefährdet mit 2:0 gegen die Schülerinnen des Otto-Schott-Gymnasiums Mainz, nachdem auch das Halbfinale (2:0 gegen die IGS Rheinzabern) sowie die beiden Vorrundenspiele (1:0 und 2:1) gewonnen worden waren. Die Kicker des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern mussten sich nach einer unglücklichen Niederlage bereits im Halbfinale geschlagen geben. Nach einem Sieg und einem Unentschieden in der Vorrunde lies das HHG-Jungenteam im Halbfinale trotz spielerischer Überlegenheit zahlreiche Torchancen ungenutzt und wurde nach zwei Ballverlusten im Mittelfeld zweimal eiskalt ausgekontert. Am Ende stand ein 2:0 für den späteren Turniersieger aus Kirchheimbolanden, sodass unsere Jungs erst im kommenden Schuljahr wieder einen erneuten Anlauf auf die Erringung das begehrten „Fritz-Walter-Cups“ nehmen können.

Das Foto unten zeigt die beiden siegreichen Teams mit den HHG-Spielerinnen Emma Wagner, Viola Imeraj, Hannah Berndt, Veronika Lapitskiy, Emma Lelle, Alea Cetecioglu, Fenia Selzer und Jana Zinsmeister.

 

Reginalfinale FWC 2018 19 I

Fußball: Über den DFB-JUNIOR-COACH zur C-Lizenz

Der DFB-Junior-Coach, bei dem Schülerinnen und Schüler die ersten Grundlagen der Trainerausbildung vermittelt bekommen, wird beim SWFV derzeit an sechs Schulen im Verbandsgebiet durchgeführt. Ziel ist es, fußballbegeisterten Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren in einer Ausbildung von 40 Lerneinheiten (LE) die Grundlagen der Trainerausbildung zu übermitteln. Nach diesen 40 LE gibt es auch die Möglichkeit, die C-Lizenz-Ausbildung in der Schule zu absolvieren. In der vergangenen Woche ist der erste DFB-Trainer-C-Lizenz-Lehrgang am Heinrich-Heine-Gymnasium zu Ende gegangen. 

Um möglichst frühzeitig Trainererfahrungen zu sammeln und Kindern den Spaß am Fußball zu vermitteln, wird idealerweise eine Trainertätigkeit beim Verein oder den Grundschulen, bzw. weiterführenden Schulen übernommen. So lernen die Schüler das Wissen praxisnah anzuwenden. Neben dem sportspezifischen Wissen wird besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer gelegt. Sie sollen früh lernen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Die Begeisterung durch die Junior-Coach-Ausbildung wurde am Heinrich Heine Gymnasium in Kaiserslautern bei 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern geweckt, alle konnten erfolgreich die C-Lizenz-Prüfung abgelegen. Die Ausbildung wurde von Patrik Maaß, Markus Berndt und Christian Bauer geleitet.

 

Junior Coach C Lizenz Ausbildung Heinrich Heine Kaiserslautern

Video: Fußball am HHG-KL

HHG-Teams ohne Fortune

Die drei Fußballmannschaften des HHG brachten in diesem Jahr zwei zwölfte und einen sechsten Platz mit nach Hause. Diese Platzierungen spiegeln jedoch nicht die durchaus ansprechenden Leistungen der beiden Mädchenmannschaften im WK II und III sowie der Jungen-mannschaft im WK III wider. Mit etwas mehr Glück in den entscheidenden Spielsituationen und einer besseren Chancenverwer-tung wären durchaus deutlich bessere Ergebnisse möglich gewesen.

Die Auslosung hatte den Mädchen der Wettkampfklasse II eine schwere Vorrundengruppe beschert. Neben dem Welfen-Gymnasium Schongau (Bayern), der Gesamtschule Mitte (Bremen) mussten sie auch gegen die Partnerschule des FFC Frankfurt, die Carl-von-Weinbergschule Frankfurt a. M., antreten. Zwei Niederlagen gegen die Vertreter Bayers und Hessen sowie ein Sieg gegen das Team aus Bremen mündeten in Platz drei der Gruppe B. In den Platzierungs-spielen der beiden folgenden Tage konnte man sich zunächst gegen das Gymnasium Buxtehude Süd aus Niedersachsen durchsetzen, musste sich danach aber dem Alstergymnasium Henstedt-Ulzburg aus Schleswig-Holstein und dem Gymnasium am Rötenbühl geschlagen geben, was am Schluss Platz 12 im nationalen Ranking bedeutete.

Die Jungenmannschaft der Altersklasse III hatte es in der Vorrunde ebenfalls schwer, denn es warteten neben dem Gymnasium am Kattenberge Buchholz (Niedersachsen) auch die beiden Partner-schulen des FC Bayern München (Theodolinden-Gymnasium) und des SV Werder Bremen (Gymnasium Links der Weser) auf die HHG-Mannschaft. Nach einem Sieg gegen Bucholz, einem Unentschieden gegen Bremen und einer Niederlage gegen den späteren Turniersieger aus München belegte man nur aufgrund einer schlechteren Tordifferenz den dritten Platz der Gruppe B und musste schweren Herzens den Gang in die Platzierungsspiele in der unteren Tabellenhälfte antreten. Hier standen am Ende ein Sieg gegen das Wentzinger Gymnasium Freiburg sowie zwei Niederlagen gegen die Lausitzer Sportschule Cottbus und die Gesamtschule Berger Feld Gelsenkirchen zu Buche. Dass in diesem Jahr einfach auch das nötige Glück fehlte, zeigte sich einmal mehr im letzten Spiel des Jungenteams. Nach einer guten Leistung gegen den Vertreter aus Nordrhein-Westfalen kassierte man zwei Minuten vor Ende der Partie den Ausgleich in Manier eines Wembleytores, denn auch in diesem Falle sprang der Ball von der Querlatte auf die Torlinie und anschließend zurück ins Feld. Wie der das Tor anzeigende Linienrichter, der sich gerade in der Mitte seiner Spielfeldhälfte befand, erkannt haben will, dass der Ball die Torlinie in vollem Umfang überquert hatte, bleibt sein Geheimnis. Seine Erklärungsversuche jedenfalls lösten bei den Trainern beider Mannschaften lediglich Schmunzeln, Kopfschütteln und den leicht ironischen Kommentar, „Respekt vor ihren sensor-ischen Fähigkeiten, wenn Sie das erkennen können!“ aus. Das an-schließende Elfmeterschießen ging aus HHG-Sicht zu allem Überfluss dann auch noch mit 4:5 verloren, was alles in allen Platz 12 in der gesamtdeutschen Abschlusstabelle bedeutete.   

Etwas besser in der Vorrunde machte es das HHG in der Wettkampf-klasse III der Mädchen, wo man das mit Abstand jüngste Aufgebot ins Rennen schickte. Neben drei Spielerinnen des ältesten Jahrgangs (2004) befanden sich sogar drei 2006 geborene Mädchen im Kader, die eigentlich auch in der Wettkampfklasse IV hätten starten können. Nach zwei Siegen gegen das Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium Chemnitz (Sachsen) und das Hochwald-Gymnasium Wadern (Saarland) sowie einer Niederlage gegen den späteren Turniersieger, die Sportschule Friedrich-Ludwig-Jahn Potsdam belegte man nach Ende der Vorrunde den zweiten Platz der Gruppe C. Am folgenden Tag wartete kein geringerer Gegner als die Carl-von-Weinberg-Schule aus Frankfurt. Die HHG-Mädchen gaben alles und hatten die Frankfurter am Rande einer Niederlage, ließen am Ende zu viele Torchancen ungenutzt, sodass man am Ende eine unverdiente Niederlage kassierte. In den weiteren Spielen bedeutete ein Sieg gegen das Ratsgymnasium Bielefeld und eine Niederlage gegen die Integrierte Gesamtschule Flötenteich Oldenburg letztendlich Platz 6 im bundes-weiten Ranking.

Insgesamt können die Athletinnen und Athleten des HHG mit erhobenen Hauptes nach Kaiserslautern zurückkehren, denn trotz des fehlenden Fortunes, gaben sie sowohl in den Gruppen- als auch in Platzierungsspielen ihr Bestes und zeigten stets sportliche Fairness, was insbesondere bei den Betreuern des Berliner Organisationsteams vor Ort in positive Rückmeldungen mündete.

 

 

Die Ergebnisse der HHG-Fußballteams beim Bundesfinale von JtfO 2018 im Überblick

 

 

WK III Mädchen

WK III
Jungen

WK II
Mädchen

1. Gruppen-
spiel

9:0

Karl-Schmitt-Rottluff-
Gymnasium

Chemnitz/Sachsen

2:1

Gymnasium am
Kattenberge

Buchholz/
Niedersachsen

0:2

Welfen-
Gymnasium

Schongau/Bayern

2. Gruppen-
spiel

6:1

Hochwald-Gymnasium

Wadern/Saarland

0:0

Gymnasium
Links der Weser

Bremen/Bremen

0:8

Carl-von-
Weinberg-Schule

Frankfurt a. M./
Hessen

3. Gruppen-
spiel

0:6

Sportschule
Friedrich-Ludwig-
Jahn Potsdam/
Brandenburg

0:2

Städtisches
Theodolinden-
Gymnasium

München/Bayern

3:2

Gesamtschule
Mitte

Bremen/Bremen

Gruppen-
platzierung

2. Platz

3. Platz

3.Platz

1. Platzierungs-
spiel

1:2

Carl-von-Weinberg-
Schule

Frankfurt a. M./Hesse

5:1

Wentzinger
Gymnasium

Freiburg/
Baden-Württemberg

2:1

Gymnasium
Buxtehude Süd

Buxtehude/
Niedersachsen

2. Platzierungs-
spiel

6:1

Ratsgymnasium

Bielefeld/
Nordrhein-Westfalen

0:3

Lausitzer Sportschule

Cottbus/Brandenburg

1:2

Alstergymnasium

Henstedt-Ulzburg/
Schleswig-Holstein

3. Platzierungs-
spiel

2:3

Integrierte
Gesamtschule

Oldenburg/
Niedersachsen

4:5 n. E.

Gesamtschule
Berger Feld

Gelsenkirchen/
Nordrhein-
Westfalen

1:3

Gymnasium
am Rotenbühl

Saarbrücken/
Saarland

Gesamtplatz-
ierung

6. Platz

12. Platz

12. Platz

 

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Fußball: Juniorcoaches starten durch

Ein weiteres Mal konnte das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern während der diesjährigen Projektwoche die Ausbildung zum DFB-Juniorcoach anbieten.

Dank der hervorragenden Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung des HHG, der Pestalozzischule Kaiserslautern, der Fußballverbände DFB und SWFV sowie der TSG Kaiserslautern war es zum fünften Mal in Folge möglich, interessierten Nachwuchstrainern aus den Klassenstufen 9, 10 sowie der MSS grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zur Planung, Durchführung und Evaluierung von G-, F-, E- und D-Jugend-Trainingseinheiten zu vermitteln.

Aufgrund der überaus positiven Erfahrungen mit den Gästen vom Sieben-Pfeiffer-Gymnasium Kusel im vergangenen Jahr wurde der Lehrgang auch in diesem Schuljahr von Schülern anderer Schulen wahrgenommen. So setzte sich der aktuelle Jahrgang sowohl aus Schülern des HHG als auch aus Ver-tretern des Rittersberggymnasiums, der IGS Bertha-von-Suttner, des Albert-Schweizer-Gymnasiums sowie der Glantalschule Glan-Münchweiler zusam-men.

Das primäre Ziel der Ausbildung ist es, den jugendlichen Nachwuchstrainern das trainingsmethodische Wissen zur kindgerechten Vermittlung der fußball-spezifischen Basistechniken Dribbling, Ballkontrolle sowie Passen und Tor-schuss in Theorie und Praxis näherzubringen. Auch die altersgerechte Schulung von Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination standen erneut im Mittelpunkt der Lehreinheiten.

In Zusammenarbeit mit dem SWFV und dem DFB ist für das kommende Schul-jahr geplant, einen speziell auf die noch jungendlichen Juniorcoaches zuge-schnittenen C-Lizenztrainer-Lehrgang anzubieten. Es wird am Heinrich-Heine-Gymnasium also in Zukunft möglich sein, im Anschluss an die Ausbildung zum Juniorcoach die erste Stufe des Lizenztrainerwesens zu erreichen.

Ein besonderer Dank gilt ein weiteres Mal Herrn Jens Vollmar von der Pestalozzischule Kaiserslautern, mit dessen Unterstützung es erneut gelang, dass jeder der Absolventen eine Trainingseinheit mit Kindern nicht nur planen, sondern anschließend auch mit Schülerinnen und Schülern der zweiten, dritten und vierten Klasse durchführen und evaluieren konnte. Das Zusammenspiel von Theorie und Praxis mit Kindern ist das zentrale Qualitäts-merkmal der Juniorcoachausbildung am HHG und stellt einen wertvollen Erfahrungsschatz dar, auf den die Teilnehmer im Vereins- und Schultraining sowie in höherstufigen Lizenzlehrgängen zurückgreifen können.

Ein weiterer Dank geht ebenfalls erneut an die Referenten Martin Maaß (SWFV), Patrik Maaß (SWFV) und Markus Berndt (HHG), die die Planung und Durchführung der aus 40 Lehreinheiten bestehenden Ausbildung zum Junior-coach übernommen haben sowie an die TSG Kaiserslautern, deren Trainings-stätten für die Lehrproben der angehenden Juniorcoaches genutzt werden konnten.

 

Das Foto zeigt die erfolgreichen Juniorcoaches des Jahrgangs 2018.

 

juniorcoaches18

Hintere Reihe von links:  Sebastian Stahl, Emanuel Palme, Moritz Rödel, Maximilian Wolf, Jonas Weyand, Loris Pfeifer, Christopher Kruse
Vordere Reihe von links: Florian Jost, Laura Braun, Laura Kohl, Sabrina Bente, Isabelle Nermerich, Luisa Burgdörfer, Vincent Berres