Fußball

Fußball: Will Orban mit einem starken Auftritt bei der EM

 

Orban Leipzig

(Foto: Willi Orban im Dress von RB Leipzig)

Sie haben großartig gespielt und gekämpft und waren bis sechs Minuten vor Ende Ihres letzten Gruppenspiels für die Finalspiele der diesjährigen Fußball-EM qualifiziert. Doch dann beendete der Ausgleich der deutschen Nationalmannschaft zum 2:2 die Träume der Ungarn. Bei allem EM-Spielen der Ungarn mit hervorragenden Leistungen dabei: Der Kapitän von RB Leipzig, Willi Orban, der in der Jugend und zu Beginn seiner Profikarriere seine Fußballschuhe für den FCK schnürte. Auch nach seinem Wechsel nach Leipzig ging es sportlich weiter steil nach oben, sodass Willi nun seit längerer Zeit als Stammkraft nicht nur Spiele in der ersten Fußball-Bundesliga sondern auch in der Champions-League sowie in der ungarischen Nationalmannschaft absolviert. Willi gebührt allerdings nicht nur aufgrund seiner sportlichen Leistungen allergrößter Respekt, denn er ist auch als Persönlichkeit bodenständig geblieben und hat den Kontakt zum Lehrer- und Trainerteam des HHG nie angebrochen. Wir sind deshalb sehr stolz auf Willis Erfolge und wir wünschen ihm viel Glück und alles Gute für den weiteren Verlauf seiner sportlichen Karriere.

Fußball: Ohne Jugendtraining geht`s einfach nicht

Ohne Jugendtraining geht es nicht copy

Mit freundlicher Genehmigung der RHEINPFLAZ und der Agentur VIEW 

 

Westricher Rundschau vom 29.05.2021

Ohne Jugendtraining geht’s einfach nicht

Fussball: Nachwuchskicker, die eine Karriere als Profi anstreben, wählen nicht selten den Weg ans Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern. Im dortigen Trainerstab arbeiten auch Ehrenamtler, ohne die es nicht ginge. Einer von ihnen: Erich Berndt aus Blaubach. Sein Sohn Markus steht auf der anderen Seite, ist Lehrertrainer. An die Zeit mit Spielern wie Willi Orban und Jean Zimmer erinnern sie sich noch immer gerne.

Blaubach/Kaiserslautern. Erich Berndt lebt den Fußball auch nach über 50 Jahren noch. Täglich steht er mit „seinen“ Jungs und Mädels auf dem Trainingsplatz bei der TSG Kaiserslautern. Dort trainieren die Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG), der Eliteschule des Sports. „Ich mache es, damit ich weiter die Sprache der Kinder, meiner eigenen Enkel, verstehe und bleibe dadurch jung“, sagt Berndt über sein Ehrenamt. Seit zehn Jahren gehören die sechs Einheiten pro Woche für den Blaubacher einfach dazu. „Das hat sich damals so ergeben, weil mein Sohn Markus hier als Lehrertrainer begonnen hat.“ „Für uns als Schule ist es wichtig, dass wir neben unserem hauptamtlichen Personal, auf flexibles ehrenamtliches Personal zurückgreifen können. Das ist für alle im Sport nach wie vor zentral, und man kann nur hoffen, dass das durch Corona nicht dauerhaft schwieriger wird“, erzählt Jan Christmann, der Leiter des HHG-Sportzweigs. Nur durch eine solche Teamleistung seien die vielen Einheiten möglich, weil Leute wie Erich Berndt, Martin Maaß oder Herbert Schwarz ihre Freizeit opfern. Vier von sieben Fußballtrainern unterstützen ehrenamtlich, fünf Trainer haben eine A-Lizenz, die anderen beiden verfügen über den B-Trainerschein. Fußballverrückte FamilieErich Berndt ist in der Jugendarbeit auch im Kuseler Umfeld kein Unbekannter, ist über fünf Jahrzehnte dem Fußball verbunden, war bei der SG Blaubach-Diedelkopf aktiv, trainierte später auch auf dem Betzenberg den Nachwuchs. „Er gehört schon auch ein bisschen zu den Entdeckern von Miroslav Klose“, sagt Christmann über ihn. Ohne Fußball geht es auch bei den restlichen Familienmitgliedern nicht. Sohn Markus (45) ist Lehrertrainer am HHG, seine Enkel besuchen die Schule. Sie gehören zu den 150 Fußballern, die zurzeit am HHG lernen und trainieren. Sie spielen für diverse Klubs der Region, „die wenigsten beim FCK“, so Markus Berndt. Nur etwa 20 kicken in den dortigen Jugendteams. „Nicht alle Talente sind so stark, dass sie auf jeden Fall Profi werden können. Es geht auch darum, dass wir die Vereinsstruktur vor Ort stärken“, erzählt Markus Berndt. Mehr als „nur“ Sportler„Für uns geht es an der Schule nicht immer nur um die sportliche Leistung, sondern auch darum, den Schülern nach dem Leistungssport eine Perspektive zu bieten. Die allerwenigsten schaffen es in den Profibereich. Bei uns muss aber keiner die Schule verlassen, wenn er es nicht mehr im Leistungssportbereich schafft“, ergänzt Christmann. Denn auch in den Amateurligen gebe es interessante Positionen, entweder als Trainer, aber auch in der Organisation von Vereinen. Jeder, der sich vor Ort engagiere, sei wichtig für die Sportvereine, sagt er. Dennoch, wer sich für das HHG entscheidet und angenommen wird, der hofft auf den ganz großen Wurf als Sportler. Paulina Krumbiegel, aktuelle deutsche Nationalspielerin, ging bis zur neunten Klasse auf die Eliteschule des Sports, Kevin Trapp, Willi Orban, Jean Zimmer, Nicklas Shipnoski sind weitere Beispiele jüngerer Vergangenheit ... „Für uns ist es zentral, dass die Kinder auch früh etwas zurückgeben und wir auch zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung beitragen“, erklärt Markus Berndt das Konzept. Das bedeutet beispielsweise, dass junge Talente bereits selbst erste Qualifikationen in einer Jugendtrainerausbildung erwerben und so eingebunden werden. Christmann und Co. kennen die Auf und Abs, die talentierte Sportler in ihrer Karriere zu überstehen haben, wissen, dass auch Anstrengungsbereitschaft, Frustrationstoleranz und Beharrlichkeit auf dem Weg nach oben unerlässlich sind. „Wir achten deswegen nicht nur darauf, wie talentiert ein Spieler ist, sondern loben auch gerade solche Eigenschaften wie Leistungsbereitschaft“, erklärt Christmann. Zimmer, Orban und Co.Die Arbeit mit den Kindern habe sich über all die Jahre nur wenig verändert, sagt Erich Berndt. „Geändert haben sich aber die Eltern. In der Schule ist es aber oftmals einfacher als für die Jugendtrainer im Verein. Die haben schnell 100 Trainer drum herum...“ Für ihn ist der Einsatz und die Förderung des Nachwuchses schlicht eine Selbstverständlichkeit. „Ich mag es einfach mit allen zu arbeiten, gerade auch mit den Kindern, die bereit sind, sich anzustrengen, ohne dass sie diesen permanenten Output haben“, erzählt der 72-Jährige. Jungs wie Willi Orban, Nicklas Shipnoski oder Jean Zimmer waren es, die auch mit Schwierigkeiten umgehen mussten und dabei von den Haupt- und Ehrenamtlern begleitet wurden: „Wenn Sie Shipnoski in der Trainingsgruppe im mittleren Jugendalter gesehen hätten, hätten Sie keinen Pfifferling darauf gegeben, dass er da landet, wo er heute ist“, sagt Erich Berndt und muss bei dem Gedanken an den Jungfußballer ein bisschen lächeln. Denn „Shippi“ hat vor wenigen Wochen einen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf unterschrieben, wechselt vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken an den Rhein. Bangen mit EhemaligenEs sei „natürlich ein Bangen und Hoffen“, wenn sie ihre ehemaligen Spieler im Fernsehen sehen, zu einigen besteht auch weiter Kontakt, wie zum nach Lautern zurückgekehrten Zimmer oder Orban: „Wenn man die beiden angefragt hat, ob Sie mal in einer fünften Klasse vorbeikommen, wenn sie wieder in der Heimat sind, haben Sie das gerne gemacht“, erzählt Markus Berndt von Ehemaligen-Besuchen in den heutigen Fußballklassen. „Wir hätten uns daher auch sehr gewünscht, dass Willi den Pokal nach oben streckt ...“ Seine Mannschaft RB Leipzig unterlag im DFB-Pokalfinale am Ende Dortmund. „Er war schon damals ein wirklicher Anführer, aber nicht in dem Sinne, dass er das mit reiner Lautstärke gemacht hätte, sondern, dass er sich in den Klassen auch für andere eingesetzt hat.“ Einer von vielen starken Spielern und „netten Jungs“, die am HHG nicht nur sportlich, sondern auch für ihre Persönlichkeitsentwicklung etwas mitgenommen haben. So wie es sich Christmann und sein Team wünschen.

HHG-Fußball-Kooperationsverein auf dem Weg nach oben

Radiobeitrag von Antenne Kaiserslautern zum Thema Frauenfußball in Kaiserslautern.

 

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Ehemaliger HHG-Fußballer Willi Orban im Sportmagazin „kicker“

Der Aufrechte
(von Andreas Hunzinger; Sportmagazin „kicker" Nr. 32, 2021)

 

WilliOrban21(Foto zur Verfügung gestellt von Willi Orban)

 

Am Freitagabend um kurz vor 22.30 Uhr gab es bei Willi Orban Aufwallungen zu beobachten, die man bei ihm selten sieht. Erst sprintete der Innenverteidiger von RB Leipzig völlig euphorisiert über den ganzen Platz, um seinem Kollegen Yussuf Poulsen zu gratulieren, weil der im Duell mit der TSG Hoffenheim in der sechsten Minute der Nachspielzeit den vermeintlichen Siegtreffer geköpft hatte. Kurz darauf sah man Orban mit Schiedsrichter Manuel Gräfe im erregten Diskurs, weil dieser das Tor wegen eines Handspiels Poulsens zu Recht aberkannt, just zuvor die Partie beendet und das 0:0 amtlich gemacht hatte.

Wenige Minuten später war Orban dann wieder der, der er normalerweise ist. Im Fernsehinterview sprach der 28-Jährige zwar davon, dass es „unheimlich bitter“ sei, dass das Tor zurückgepfiffen wurde. Aber wie er es sagte, mit dem von ihm bekannten leicht staatsmännisch anmutenden Unterton, bewies, dass da einer seine Gefühle wieder im Griff hatte.

In den 95 Minuten vor dem dramatischen Schlussakkord hatte Orban derweil das getan, was er meistens tut: seriös verteidigen, ohne Schnörkel, aber effektiv. Wo im Zusammenhang mit den Leipziger Innenverteidigern meist die Rede vom potenziellen Weltklasse- und künftigen Bayern-Spieler Dayot Upamecano (22), dessen nicht viel weniger talentierten Kollegen Ibra-hima Konaté (21) oder dem ebenfalls sehr begabten Nordi Mukiele (23) die Rede ist, geht Orban zwischendurch ein bisschen unter. Weil er weniger spektakulär spielt und weil man eben mit 28 nicht mehr die Schlagzeilen füllt, wenn es um vermeintlich gloriose Zukunftsperspektiven geht.

Bei RB wissen sie jedoch, was sie an Orban haben. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass Klub und Spieler vor zehn Tagen die Verlängerung des Vertrages bis 2025 verkündeten. Wenn Orban diesen erfüllt, wird er zehn Jahre bei RB gewesen und zu einer Identifikationsfigur des noch jungen Vereins geworden sein. Orban, der 2015 vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern zum Zweitligisten RB Leipzig kam und mit den Sachsen den Weg zum Bundesliga-Top-Klub sowie Champions-League-Starter beschritt, sagt: „Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.“ Weil er selbst an der Aufgabe wuchs. „Der Weg in Leipzig, eine Entwicklung mitgehen zu dürfen, hat ihm gutgetan“, betont Marco Kurz (51), der Orban als Trainer in Kaiserslautern im August 2011 gegen Bayern München zum Bundesliga-Debüt verhalf. Langfristig denken, die Entwicklung im Blick haben, hart daran arbeiten, um zum Ziel zu kommen: Das passt zu diesem Charakter, ebenso, dass der Verteidiger zu schätzen weiß, was er hat, und so nicht zum Wandervogel neigt.

Die unprätentiöse Art, die Zurückhaltung, mit der er durchs Leben geht, aber auch seine Geradlinigkeit kennzeichnen den Profi und Menschen Orban. Mancher mag den fehlenden Glamour langweilig finden, ebenso den Umstand, dass die Leipziger Nummer 4 auf protzige Statussymbole verzichtet. Orban definiert sich über seine Haltung zu seinem Beruf, den er lebt wie wenige. Wenn die Kollegen an freien Tagen die Seele baumeln lassen, sieht man den Verteidiger im RBLeistungszentrum am Cottaweg, weil er Krafttraining absolviert. Oder, so Julian Nagelsmann, „man sieht ihn auch mal mit einem Rotkohlkopf durch die Stadt laufen, weil er den daheim nur mit Öl isst, weil es gesund ist.“

Bei aller Akribie sagen sie über Orban indes, dass er kein verkniffen ehrgeiziger Egozentriker sei, sondern stets das Gesamtgefüge und das Wohl seiner Kollegen im Blick habe. „Willi ist ein außergewöhnlicher Topspieler“, sagt Adam Szalai (33), Stürmer von Mainz 05 und Orbans Kollege im Nationalteam Ungarns, „was aber noch wichtiger ist: Er ist ein unfassbar guter Mensch. Willi ist auf dem Platz und daneben unheimlich professionell und als Person zutiefst ehrlich und geradling. Solche Leute findet man heute eher selten.“ Willi, der Aufrechte.

Aufrecht und geradeaus war Orban auch schon als Jugendlicher. „Willi ist kein Lautsprecher und kein Schauspieler“, sagt Gunther Metz (53), einst Verteidiger in Kaiserslautern und beim Karlsruher SC sowie Orbans Trainer in der U 19 des FCK, „aber Willi war auch fordernd, weil er wissen wollte, wo er besser werden kann. Er hat nicht zu allem Ja und Amen gesagt.“ Die Bedächtigkeit, mit der er auftritt, führt dazu, dass man ihn bisweilen unterschätzt. Denn schon in der Jugend war er „eine Führungsfigur“, sagt auch Philipp Klement (28). Der heutige Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart war Orbans Kollege in der FCK-Jugend. Und ergänzt: „Willi war kein Lautsprecher, aber hat seine natürliche Autorität sinnvoll und in den richtigen Momenten eingesetzt.“ Auch Marco Kurz erinnert sich an den Jungprofi, der „sehr ruhig, sehr besonnen, sehr bewusst war in dem, was er macht“, aber auch klare Kante zeigen konnte. Nagelsmann hat noch eine andere Seite ausgemacht: Orban sei auch ein Typ, „der schon Humor hat und auch mal einen Spruch draufhat“.

Eine Vokabel fällt derweil oft, wenn man mit Wegbegleitern über den Abwehrspieler spricht: zuverlässig. „Mit Willi konnte man gut Vereinbarungen treffen, er hat sich dann daran gehalten“, blickt Thorsten Wagner (52) zurück. Der Lehrer unterrichtete Orban am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern in der Oberstufe im Leistungskurs Englisch. Natürlich genoss der angehende Profi Orban auch manches Sonderrecht und verpasste wegen der Verpflichtungen als Fußballer die ein oder andere Unterrichtsstunde, „aber er war ein kluger Kopf und hat verstanden, dass er in den Präsenzzeiten Gas geben muss“, erinnert sich auch Markus Berndt (45), Fußballkoordinator an der vom DFB zertifizierten Eliteschule des Fußballs und Orbans Lehrer im Leistungskurs Sport, „Willi hatte ein gutes Arbeitsethos, ohne streberhaft zu sein“. Und Orban brachte übrigens auch in anderen Disziplinen Leistung. Berndt sagt: „Im Volleyball und in der Leichtathletik war Willi noch sehr gut. In der Abi-Prüfung ist er die 200 Meter in einer Zeit gelaufen, die auf der Wertetabelle für Schulen gar nicht mehr draufstand.“ Im Sport-Abitur sei Orban dann „im Volleyball auch im Einserbereich gewesen“, so Berndt, „Schwimmen und Gerätturnen waren okay“.

Aus dem Schüler Orban ist ein gestandener Bundesligaprofi geworden. Einer, der nach einer mehrmonatigen Pause wegen eines Knorpelschadens im Knie (November 2019 bis Mai 2020) heute bei RB wieder wichtiger denn je ist. Ob Dreier- oder Viererkette, ob als rechter, linker oder zentraler Innenverteidiger: Orban verleiht der besten Defensive der Liga Halt. Und mit einem kicker-Schnitt von 2,89 in der Liga ist er der notenbeste RB-Profi in dieser Saison. „Er hat in der Luft und am Boden unheimliche Qualitäten“, sagt Nagelsmann über Orbans Fähigkeiten im Zweikampf, „er hat ein gutes Gespür für Timing, wann ich Zugriff kriege und wann ich fallen muss.“ So kann der 1,86 Meter große und 87 Kilo schwere Defensivakteur gegnerische Stürmer ausbremsen oder brenzlige Situationen bereinigen, ohne dabei mit spektakulärer Verteidigungs-Akrobatik aufwarten zu müssen. Der als Vilmos Tamas Orban in Kaiserslautern geborene ungarische Nationalspieler (bislang 20 Länderspiele) versteht sich aber nicht nur auf das Kerngeschäft eines Abwehrspielers. „Eine Stärke ist seine Spieleröffnung, da hat er einen großen Schritt gemacht, seit ich gekommen bin. Er ist sehr mutig, hat sehr gute Lösungen“, lobt Nagelsmann.

In der Rekordspieler-Liste von RB Leipzig, die Yussuf Poulsen mit nun 289 Pflichtspieleinsätzen anführt, findet sich Orban mit 191 mittlerweile an siebter Stelle wieder. Bis der bei der Verlängerung vereinbarte Anschlussvertrag für die Zeit nach Orbans Karriere frühestens ab 2025 greift, wird Willi, der Aufrechte, in diesem Ranking sicher noch weiter nach vorne rücken.

ANDREAS HUNZINGER

Vielversprechendes Zusammenspiel zwischen HHG und 1. FFC Kaiserslautern

 

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Die neuen Partner in Sachen Frauenfußball (von links): Markus Berndt (Fußball-Koordinator am HHG), Marcus Muders (Sportlicher Leiter des 1. FFC Kaiserslautern), Viola Imeraj (Fußballerin des 1. FFC KL), Lilly Muders (Fußballerin des 1. FFC KL), Sven Bauer (Vorsitzender des 1 FFC KL), Sonja Seitz ( Fußballerin des 1. FFC KL), Ulrich Becker (Schulleiter des HHG) und Jan Christmann ( Leiter des HHG-Sportzweiges). (Foto: PKN)

 

Auch wenn der Ball zurzeit nicht rollt, so ist doch am Montag eine wichtige Entscheidung in Sachen Frauen- und Mädchenfußball in Kaiserslautern gefallen. Spielen doch zukünftig das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) und der 1. FFC Kaiserslautern zusammen. Die renommierte Eliteschule des Sports und der 1. FFC haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

„Wir sind glücklich, dass wir das HHG als Partner gewonnen haben“, stellte Marcus Muders nach der Vertragsunterzeichnung fest. Der Sportliche Leiter des 1. FFC betonte zudem noch, wie gut die Gespräche zwischen Schule und Klub verlaufen seien, und sieht in der vereinbarten Zusammenarbeit auch ein Zeichen für die gute Entwicklung, die der noch junge 1. FFC Kaiserslautern seit seiner Gründung im Jahr 2017 genommen hat. Muders gehörte damals zu den Gründungsmitgliedern des Klubs, der sich ganz dem Frauen- und Mädchenfußball verschrieben hat.

Begleitet wurde Muders am Montag vom Vorsitzenden des 1. FFC, Sven Bauer, der mit seiner Unterschrift den Vertrag besiegelte und danach hervorhob, wie gut Kaiserslautern in puncto Sport durch das HHG aufgestellt sei. „Darum beneiden uns andere Städte“, sagte der 35-Jährige, der nicht nur von Beginn an an der Spitze des Klubs steht, sondern auch als
Trainer arbeitet.

 

Nachholbedarf

Aber nicht nur die Klubvertreter brachten ihre Wertschätzung für das HHG zum Ausdruck, auch aufseiten der Sporteliteschule zeigte man sich erfreut darüber, in Zukunft mit dem 1. FFC zusammenarbeiten zu können. „Im Frauenfußball gibt es Nachholbedarf“, sagte der Schulleiter des HHG, Ulrich Becker, und deshalb sei es eine gute Sache, dass die Schule nun mithelfen könne, auch da die Dinge voranzubringen.

Bei der Vertragsunterzeichnung in der Aula waren neben dem Schulleiter auch noch Jan Christmann, der Leiter des HHG-Sportzweiges, und der Fußball-Koordinator der Schule, Markus Berndt, zugegen. Letzterer erläuterte das Konzept der Zusammenarbeit. So werde das HHG die „Basisausbildung“ übernehmen und damit das Vereinstraining ergänzen. Was den Fußball betrifft, verfügt das HHG über große Erfahrung. Gehört dieser doch seit 2002 neben Badminton, Judo, Radsport und Tennis zu den innerhalb der Eliteschule geförderten Sportarten. Kooperationspartner des HHG ist hier der 1. FC Kaiserslautern.

 

Kein Zufall

Damit befindet sich der 1. FFC mit seiner Nachwuchsförderung in guter Gesellschaft. Dass der Klub sich gerade jetzt um eine Kooperation mit dem HHG bemühte, war keine zufällige Sache, sondern eine notwendige. Der 1. FFC bekam nämlich einen Brief vom Deutschen Fußball-Bund (DFB), in dem er aufgefordert wurde, mit einer Schule zusammenzuarbeiten. Der DFB sah sich dazu veranlasst, da das B-Juniorinnenteam des 1. FFC in der Regionalliga Bereich Mitte zu den Aufstiegskandidaten zählt. Sollte in Sachen Pandemie eine Entspannung eintreten und die unterbrochene Runde fortgesetzt werden, dann können sich die nach vier Spielen auf dem dritten Tabellenplatz stehenden B-Juniorinnen des 1. FFC gute Chancen ausrechnen, den Sprung in die Bundesliga zu schaffen. Welch gute Jugendarbeit bei dem Lauterer Klub geleistet wird, zeigen auch seine beiden anderen Nachwuchsteams, die C- und D-Juniorinnen, die in den jeweiligen Landesligen zu den Spitzenmannschaften gehören. Ein heißer Aufstiegsanwärter ist auch die erste der beiden Frauenmannschaften, die in
der Landesliga West ungeschlagen an der Spitze steht.

 

HHG-Schülerinnen beim FFC

„Es wäre schon toll, wenn wir den Aufstieg in die Bundesliga schaffen würden“, sagte die im B-Juniorinnen-Team spielende Lilly Muders, die am Montag zusammen mit Sonja Seitz und Viola Imeraj bei der Vertragsunterzeichnung mit von der Partie war. Die drei jungen Fußballerinnen verkörpern eigentlich schon die Zusammenarbeit zwischen Schule und Klub. Spielen sie doch beim 1. FFC und sind Schülerinnen des HHG.

 

Zeitungsartikel aus der Rheinpfalz vom 04.03.2021
Mit freundlicher Genehmigung von Peter Knick.

Fußball-Schnuppersportstunde

Aktualisierung:

 

Sehr geehrte Eltern,

sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

 

die Sportzweigleitung hat sich aufgrund der zu erwartenden Verschärfungen der pandemiebedingten Einschränkungen dazu entschlossen,  alle bisherigen Bewerber noch diese Woche (KW 47)  zu sichten.

 

Wir bitten um Verständnis!

 

Die Schnupperstunde wird für alle angemeldeten Kinder am

 

20.11.2020 von 13.45 Uhr bis ca. 15.30 Uhr auf dem Fußballkunstrasen der TSG KL

 

 durchgeführt.

 

Wir bitten Sie, dass alle teilnehmenden Kinder bereits umgezogen  zur TSG 1861 Kaiserslautern (Hermann-Löns-Str. 25. 67663 Kaiserslautern) anreisen und der Witterung angepasste Sportkleidung und Schuhe tragen.

 

Alle Kinder werden am Haupteingang von Betreuern/Trainern des HHG in Empfang genommen, da es den Eltern/Erziehungsberechtigten zur Zeit aufgrund der aktuellen Vorschriften nicht erlaubt ist, das Sportgelände zu betreten.

Nach Abschluss des Trainings können Sie Ihre Kinder auch am Haupteingang wieder in Empfang nehmen.

 

Sollte eine Teilnahme Ihres Kindes am kommenden Freitag nicht möglich sein, bitten wir Sie, direkt mit Herrn Berndt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0177-6745279) Kontakt aufzunehmen, um mit ihm direkt einen Alternativtermin abzustimmen.

Ist seitens der Trainer eine Nachsichtung Ihres Kindes gewünscht, so werden Sie hierüber per Mail informiert.

 

Die Mitteilung über das Ergebnis des Sichtungstrainings erfolgt entweder in der letzten Woche vor oder in der ersten Woche nach den Weihnachtsferien.

 

 


 

Termine Fußball-Schnuppersportstunde:

  • Freitag, 20.11.2020 von 13:45 – 15:15 Uhr
  • Nachsichtung: Freitag, 04.12.20 von 13:30 – 15:15 Uhr

 

Interessenten können am Freitag, 20.11.20 um 13.45 Uhr auf dem Kunstrasen der TSG mittrainieren oder sich zwecks Terminvereinbarung mit Herrn Berndt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0177-6745279) in Verbindung setzen...

 

Bemerkungen:

Die Anmeldung ist nur per E-Mail mittels des zum Download bereitgestellten Anmeldeformulars möglich! Sie erhalten anschließend eine elektronische Bestätigung über den Ihnen zugewiesenen Termin.

Gemäß der aktuell gültigen Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz werden wir die Fußball-Schnuppersportstunde ausschließlich mit kontaktlosen Übungsformen durchführen!
Aufgrund der dynamischen Infektionslage und neuer Verordnungen können Termine kurzfristig abgesagt oder verschoben werden. Bitte überprüfen Sie unsere Homepage sowie Ihr E-Mail-Postfach inklusive Spam-Ordner regelmäßig und am Vormittag Ihres Termins auf etwaige Absagen oder Verschiebungen!

Weitere Infos zum Schnuppertraining der 5. Klassen sowie zum Fußballförderprogramm des HHG finden Sie im aktuellen Flyer und Prospekt, die unten zum Download bereitstehen.

 

pdf Anmeldung Schnuppersportstunde Fußball 20/21

pdf Flyer HHG Fußball

pdf Prospekt Fußball HHG