Badminton

Badminton: Erlebnisbericht U15 EM

Erlebnisbericht von den U15-Europameisterschaften in Liévin

von Bruno Steffen-Sanchez (8s1)

Mein EM-Erlebnis fing am Mittwoch, den 12. Februar, an. Ich bin nach Frankfurt a. M. gefahren, um mit meinem Doppelpartner zu trainieren, weil wir davor nur eine Chance gehabt hatten, miteinander zu spielen.

Am nächsten Tag ging es los. Mein Doppelpartner und ich sind von Frankfurt Hbf nach Mülheim an der Ruhr gefahren, wo wir uns mit unserem Team treffen würden. Ab Mülheim sind wir mit zwei Autos nach Liévin (Frankreich) gefahren. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir in der Haupthalle an. Neben der U15-EM war gleichzeitig die Erwachsenen-Team-EM, deswegen war der größte Moment für mich, als wir in die Halle reinkamen.

Ich konnte auf zehn super professionellen Feldern direkt Weltklasse Badminton sehen. Ich habe mich auf das Spielen gefreut. Gleichzeitig war ich aber auch mega nervös. In der Halle holten wir unsere Akkreditierungen und gingen danach in einer Nebenhalle trainieren.

Am nächsten Tag frühstückten wir um 7.30 Uhr, um in der Halle um 9.00 Uhr zu sein. An diesem Tag hatte ich keine Spiele. Ich konnte an dem Tag bei der U15-EM und bei der Erwachsenen-EM zuschauen.

Mein Spiel war am nächsten Tag. Ich bin zur EM mit dem simplen Ziel gegangen, im Spiel Spaß zu haben und mich gut gegen die an zwei gesetzten Dänen zu schlagen. Ich habe das getan. Ich habe zwar ziemlich deutlich verloren, aber ich habe alles getan, was ich mir vorgenommen hatte. Dass die zwei Dänen am Ende das Turnier gewonnen haben, war nur noch ein schönes Extra.

Noch ein schönes Gefühl gab es für mich, als nach meinem Spiel fünf französische Grundschüler mich um ein Autogramm gefragt haben. Danach habe ich die EM genossen, indem ich mir Weltklasse-Spiele angeschaut habe, Fotos mit berühmten Spielern gemacht habe, und Spaß hatte. Ich nehme nur positives von der EM mit.

Jetzt zurück zum Training!

Bruno Sanchez Badminton

Fotos: Bruno Steffen-Sanchez

Badminton: Jahresrückblick 2019

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Badminton: Training nach individuellen Trainingsplänen - Bericht über internationale Turniere

Auch die Sportlerinnen und Sportler am Badminton Landesleistungszentrum und DBV Nachwuchsstützpunkt trainieren zur Zeit zu Hause. 

Das Trainerteam hat unter der Leitung von  Landestrainer Christian Stern spezielle Trainingspläne zur Verbesserung von  Stabilisation, Kraft-und Koordination ausgearbeitet. 

Bei den letzten internationalen Turnieren konnten die Nachwuchsakteure einige Erfolge verbuchen. Die beiden U15-Spieler Bruno Steffen-Sanchez/ Hehui Zhou erreichten im gemischten Doppel einen starken zweiten Platz. Sie wurden dabei von Caren Geiss Link zum Pressebericht: 

https://badminton-rlp.de/?p=6667#more-6667

Im saarländischen Völklingen wurde vom 22. bis 23. Februar die 1. DBV-A-Rangliste der Altersklasse U15 ausgetragen. Für den BVRP gingen dort mit Katharina Nilges (1. BCW Hütschenhausen), Leonie Afanasev, Bruno Steffen-Sanchez und Hehui Zhou (alle SV Fischbach), sowie Jannick Setter (SV Offenheim) insgesamt fünf Athleten an den Start. Begleitet wurden sie vom Projekt- und Verbandstrainer Yasen Borisov.

Gestartet wurde am Samstagmorgen mit den Einzeln. Hier spielten Steffen-Sanchez bei den Jungen und Nilges und Zhou bei den Mädchen. Alle drei Athleten zeigten ansprechende Leistungen und konnten den Spielverlauf sehr lange aktiv mitgestalten. Katharina Nilges (6s1) konnte ihr erstes Gruppenspiel mit 21-11, 21-15 deutlich gegen Lucienne Segler (NRW) gewinnen. Auch im zweiten Spiel gegen Constanze Winnefeld (NIS) war die Hütschenhausenerin nicht chancenlos. Am Ende verfehlte sie beim 20-22, 18-21 nur hauchdünn den weiteren Erfolg.

Hehui Zhou (9s1) konnte sich gegenüber der kürzlich gespielten Gruppenrangliste weiter steigern und besiegte Isabel Kleban (NRW), gegen die sie dort im Finale noch unterlegen war, diesmal deutlich in zwei Sätzen. Auch das zweite Gruppenspiel gegen Sarah Keo Boun Khoune (NIS) war beim 14-21, 21-16, 14-21 lange offen. Trotz Niederlage erreichte Zhou mit bestem Punkteverhältnis die K.-o.-Runde. Auch hier spielte sie gegen Loraine Rusli (BAW) beim 21-17, 19-21, 14-21 sehr gut mit. Das Erreichen des Achtelfinals ist für die junge Spielerin vom SV Fischbach ein gutes Ergebnis auf dem Weg zum Saisonziel im November.

Bruno Steffen-Sanchez (8s1) spielte im Einzel ein hervorragendes Turnier. Die Gruppe konnte er problemlos gewinnen. Im Anschluss traf er im Viertelfinale auf Mark Niemann (HES). Auch hier konnte der Fischbacher mit 21-19, 21-19 als Sieger vom Feld gehen. Erst im Halbfinale wurde Steffen-Sanchez dann gestoppt. In einem intensiven Spiel gegen den NRW´ler Alexander Becsh reichte es beim 16-21, 21-19, 14-21 noch nicht ganz zum Sieg. Dennoch war der HHG-Spieler der Einzige, der dem späteren Sieger Becsh im Turnierverlauf einen Satz abnehmen konnte.

Im Jungendoppel spielte Steffen-Sanchez mit Sylvester Decker (SL). Auch hier gelang mit Siegen in der Gruppe der Einzug ins Achtelfinale, welches man hauchdünn gegen die Nord-Paarung Blühdorn/ Schinzel mit 21-11, 12-21, 20-22 verlor.

Für die beiden Mädchendoppel Zhou/ Afanasev und Nilges/ Gründel reichte die gezeigte Leistung noch nicht zum Erreichen der K.-o-Runde.

 

Gergely Hosszu ist DOSB- Athletiktrainer

Gergely Hosszu Athletiktraiing

Gergely Hosszu, ausgebildeter Diplomsportlehrer und Erzieher im Internat 3, hat heute die Ausbildung zum DOSB- Athletiktrainer an der Deutschen  Sporthochschule Köln erfolgreich abgeschlossen. Die Ausbildung umfasste 165 Lerneinheiten zuzüglich dem Workload für die Vorbereitung und Nachbereitung. Im praktischen Teil der Ausbildung leitete er Krafttrainingseinheiten und führte eine Leistungsdiagnostik mit  einigen Badmintonnachwuchstalenten durch. Er von Badminton Landestrainer Christian Stern angeleitet. 

 

Badminton: Emma Moszczynski (13s) ist Badmintonspielerin des Jahres

Emma Moszczynski „Spielerin des Jahres 2019“

Tolle Auszeichnung für unsere angehende Abiturientin! Emma Moszczynski (ASV Landau) gewann die vom Fachmagazin BADMINTON SPORT in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Badminton-Verband (DBV) veranstaltete Publikumswahl in der Kategorie „Jugend“ (U19). Damit darf sich die junge Athletin erstmalig über den Sieg freuen.

Der besondere Titel wird seit 2017 für diesen Bereich verliehen. Die Badmintonfans konnten in insgesamt vier Kategorien über die besten weiblichen und männlichen Athleten im Bereich Erwachsene, Jugend, Altersklassen und Para-Badminton entscheiden.

Seitens der Verantwortlichen im DBV wurden im Jugendbereich drei Kandidatinnen vorgeschlagen, die im vergangenen Jahr herausragende Erfolge erzielt hatten. Emma Moszczynski gelang mit dem Achtelfinale bei der U19-WM im Damendoppel das beste deutsche Ergebnis. Die gebürtige Schleswig-Holsteinerin ist seit dem Jahrgang U 13 Mitglied des nationalen Jugendkaders und wird im Frühsommer zum Bundesstützpunkt der Badminton-Nationalmannschaft in Saarbrücken wechseln. Zu ihren größten Erfolgen zählen vier Bronzemedaillen bei Jugendeuropameisterschaften sowie diverse deutsche Meistertitel. „Sie geht engagiert und begeistert ihren Badmintonweg, seit sie neun Jahre alt ist“ und „Eine tolle Persönlichkeit, mit viel Potenzial“, lauten zwei der Begründungen, die die Badmintonfans für ihre Wahl angaben. Die 18-jährige, die seit dem letzten Jahr internationale Turniere im Erwachsenenbereich bestreitet, erreichte auch hier bereits Viertelfinalplatzierungen. Zuletzt im Februar bei der Deutschen Meisterschaft der Erwachsenen im Mixed und im Doppel.

Die Auszeichnung der Titelträgerinnen und Titelträger erfolgt laut den Organisatoren der Wahl bei verschiedenen Veranstaltungen in den kommenden Monaten.

Emma Moszczynski neu 1

http://www.federball.privat.t-online.de

4 BVRP-Athleten bei den nationalen Meisterschaften O19 in Bielefeld - Emma Moszczynski zieht zweimal ins Viertelfinale ein

4 BVRP-Athleten bei den nationalen Meisterschaften O19 in Bielefeld - Emma Moszczynski zieht zweimal ins Viertelfinale ein

Matti-Lukka Bahro (TuS Neuhofen), Felix Hammes (SV Fischbach), Chiara Marino (TuS Neuhofen) und Emma Moszczynski (ASV Landau) reisten mit HHG-Trainer Julian Degiuli nach Bielefeld, um dort die Farben des BVRP zu vertreten. Das Turnier begann bereits am Donnerstag, den 30. Januar, mit den ersten Runden im gemischten Doppel sowie den Einzelkonkurrenzen.

Matti-Lukka Bahro musste hier nach intensivem Spiel eine knappe 3-Satz-Niederlage in der 1. Runde hinnehmen. Beim 22-20, 14-21, 20-22 gegen Malte Laibacher hatte der junge Spieler nur hauchdünn das Nachsehen. Der an 9/16 gesetzte Felix Hammes konnte beim 21-19, 21-15 gegen Björn Joppien in Runde 2 einziehen. Chiara Marino war durch ein walkover direkt in der 2. Runde.

In der 2. Runde des gemischten Doppels griff dann auch die an 5/8 gesetzte Paarung Emma Moszczynski/ Bjarne Geiss (BW Wittorf) ins Geschehen ein und zogen mühelos in Runde 3. Auch in der 2. Runde des Herreneinzels konnte Hammes deutlich gegen Alexander Mernke aus dem Norden gewinnen. Chiara Marino hatte mit Miranda Wilson (Setzplatz 3/4) schon eine stärkere Gegnerin. Beim 16-21, 18-21 konnte die junge Spielerin vom TuS Neuhofen schon gut mitspielen, musste der Gegnerin aber den Einzug ins Achtelfinale überlassen. Das letzte Spiel für den BVRP am ersten Turniertag bescherte dem Mixed Moszczynski/ Geiss mit einen 2-Satz Sieg-über die junge Paarung Schlevoigt/ Meyer den Einzug ins Viertelfinale.

Am zweiten Turniertag musste dann zunächst Felix Hammes gegen den Berliner Brian Holtschke (5/8) an den Start. Hier konnte der Fischbacher die langen Ballwechsel teilweise gut mitgestalten, am Ende hieß es dann jedoch 15-21, 15-21 und auch für Hammes war der Einzelwettbewerb beendet.

In die Doppelkonkurrenz starteten sowohl Hammes/ Holtschke, wie auch Moszczynski/ Michalski, mit Setzplatz 5/8 aus Runde 2. Hier trafen Hammes/ Holtschke auf die Brüder Burger und hatten beim 17-21, 21-18, 15-21 das Nachsehen. Moszczynski/ Michalski erreichten hingegen mit einem klaren 2-Satz-Sieg die nächste Runde. Und auch hier gelang über Stremlau/ Seibert ein 2-Satz-Sieg und der Einzug ins Viertelfinale war geschafft.

Um 17.30 Uhr begannen dann die Viertelfinals. Für Moszczynski bedeutete dies gleich zweimal „Kräftemessen“ mit den an Nr. 1 gesetzten Paarungen. Zunächst stand mit Partner Geiss das gemischte Doppel an. Hier ging es gegen Nationalspieler Mark Lamsfuß/ Theresa Wurm. 59 Minuten lieferten Moszczynski/ Geiss heftige Gegenwehr. Nach knapp verlorenem 1. Satz (25-27) holten sie sich mit 21-15 den 2. Durchgang, bevor es in den Entscheidungssatz ging. Hier war es auch lange eng. Am Ende siegten Lamsfuß/ Wurm mit 21-18. Eine bemerkenswerte Vorstellung der beiden jungen Kontrahenten, die auf weitere gute Ergebnisse hoffen lässt. Auch im Doppel ging es gegen die an Nr. 1 gesetzten Nationalspielerinnen Li/ Efler. Hier musste man anerkennen, dass beim 11-21, 16-21 das Level noch nicht ganz ausreicht, um als Sieger vom Feld zu gehen.

Zweimal Viertelfinale ist dennoch ein schöner Erfolg für die junge Spielerin Emma Moszczynski (ASV Landau), die kurz vor dem Abitur steht und im Anschluss daran ihren Weg als Leistungssportlerin weiterhin ernsthaft verfolgen wird.