Badminton

Badminton: Erfolgreiche DM in der Nachwuchsklasse–HHG erhält den Status Nachwuchsstützpunkt des DBV bis 2020

Am vergangen Wochenende fand in Gera die Deutsche Meisterschaft der Jugend statt. Mit dabei waren auch 14 Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums, allen voran Felix Hammes (13s) dem der ganz große Coup gelang.

 

bdmnh18 1 bdmnh18 2

Felix in Aktion und bei der Siegerehrung (Fotos: Lukas Junker)

Felix erreichte sowohl im Einzel sowie im Doppel mit seinem Partner Christopher Klauer das Finale. Dort dominierte er seine Gegner jeweils in zwei Sätzen und ist nun Deutscher Meister im Einzel sowie im Doppel der U19. Er wurde außerdem zum Nachwuchsspieler des Jahres 2018 ausgezeichnet. Als „absolut unbeschreiblich“ versucht der HHGler, für welchen nun der Jugendbereich endet, die vielen Erfolge in Worte zu fassen.

Auch mit dabei waren die HHG-Schülerinnen Emma Moszczynski (11s) und Indira Dickhäuser (11s). Moszczynski gelangen ebenfalls zwei Finalteilnahmen. Im Doppel U19 musste sich die gebürtige Hamburgerin allerdings zusammen mit ihrer Partnerin Stine Küspert in zwei Sätzen geschlagen geben. Dafür wurde sie zusammen mit ihrem Partner Matthias Kicklitz Deutscher Meister im Mixed U17. Indira Dickhäuser (11s) kam im Einzel ins Halbfinale und kann mit ihrem 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften sehr zufrieden sein.

 

bdmnh18 3 bdmnh18 4

Emma (links) und Indira voll konzentriert

Tobias Mickel (9s1) trat eine Altersklasse höher an, verpasste jedoch im Einzel knapp den Halbfinaleinzug. Auch Chiara Marino (10s) gelang es im Damendoppel fast ins Halbfinale zu kommen, aber auch sie verlor zusammen mit ihrer Partnerin knapp in drei Sätzen.


Die erfolgreiche Arbeit des Trainerteams des Heinrich-Heine-Gymnasiums wurde mit der Bestätigung des Status Nachwuchsstützpunkt des Deutschen Badmintonverbandes honoriert.

 

bdmnh18 5

 

Badminton: Luise Heim sichert sich Meistertitel

Badmintontalente von Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern und SV Fischbach maßen sich bei den Deutschen Badmintonmeisterschaften in Bielefeld mit den besten Spielern Deutschlands.

Lena Germann (SV Fischbach) erreichte im Doppel mit ihrer Thüringer Partnerin die dritte Runde. Sie mussten sich aber den WM-Teilnehmerinnen Kaminski/Pohl geschlagen geben. Im Einzel war für die HHG-Schülerin im ersten Spiel Schluss. Felix Hammes (SV Fischbach, HHG-Schüler) hatte im Einzel wie im Doppel schwere Erstrundengegner und gab beide Partien in drei Sätzen ab. „Der Fokus liegt auf den deutschen Meisterschaften der Jugend“, so Hammes. Er rechnet sich Chancen auf einen Titel aus. Lukas Junker (SV Fischbach), ehemaliger HHG-Schüler, verlor im Einzel knapp. Auch im Doppel mit Nils Rogenwieser (1. BCW Hütschenhausen) musste er sich den favorisierten Kontrahenten geschlagen geben. Rogenwieser, auch HHG’ler, verlor im Einzel gegen Brian Holschke. Christoph Mangstl/Leonard Heim (beide Post SV Ludwigshafen) unterlagen in zwei Sätzen. Luise Heim (1. BC Beuel), auch ehemalige HHG-Schülerin, bezwang im Finale Yvonne Li in drei Sätzen und wurde damit Deutsche Meisterin.

           

Heinrich-Heine-Gymnasium siegt in allen Wettkampfklassen

Zum ersten Mal richtete das Heinrich-Heine-Gymnasium alle Regionalentscheide des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ zeitgleich an einem Ort aus. Am Dienstag, 30.01.18, trafen sich insgesamt elf Schulmannschaften der Wettkampfklassen II, III und IV aus dem Schulaufsichtsbezirk Neustadt/Weinstraße in der Schillerschule Kaiserslautern, um den Sieger für den Landesentscheid in Rheinland-Pfalz zu ermitteln.

Dabei wurde das Heinrich-Heine-Gymnasium, Eliteschule des Sports, seiner Favoritenrolle in allen drei Wettkampfklassen gerecht. Besetzt mit Nationalspielern und vielen Kaderspielern des Verbandes, gewannen die Teams des HHG in den WK II (2001-2004) und WK III (2003-2006) alle Begegnungen ohne Satzverlust mit 7:0 gegen Schulen aus Germersheim (Johann-Wolfgang-Goethe Gymnasium), Kaiserslautern (Burggymnasium) und Speyer (Hans-Purrmann-Gymnasium) und qualifizierten sich so für die Landesentscheide, deren Sieger dann beim Bundesfinale Ende April in Berlin aufeinandertreffen, um den Bundessieger zu ermitteln.

Für die jüngsten Spieler der Wettkampfklasse IV (2005 und jünger) wird der Schulwettbewerb mit dem Landesfinale enden. In dieser Altersklasse lagen mit sechs Mannschaften die meisten Meldungen vor. Die einzelnen Plätze wurden zunächst in zwei Gruppen ausgespielt, anschließend über Kreuz, bevor es im Finale zum Stadtduell zwischen dem Heinrich-Heine-Gymnasium und dem Rittersberggymnasium kam. Beide Teams gewannen zuvor all ihre Begegnungen souverän mit 6:0 bzw. 5:1. Im Endspiel hielt das Rittersberggymnasium vor allem im ersten Doppel gut mit, letztendlich siegte das Team des HHG aber deutlich mit 6:0 und sicherte sich so die Teilnahme am Landesfinale.

Aufgrund der starken Besetzung mit drei Kaderspielern ist auch das Ritterberggymnasium als einziger Zweitplatzierter für den Landesentscheid qualifiziert.

 

 Begrüßung
Begrüßung


Siegerehrung WK II
Siegerehrung WK II

 

Siegerehrung WK III
Siegerehrung WK III

 

Siegerehrung WK IV
Siegerehrung WK IV

Badminton: Indira Dickhäuser Schweizer Meisterin im Mixed

Bei den nationalen Meisterschaften der Junioren in Spiez (15. – 17. Dezember 2017) konnte Indira Dickhäuser wieder überzeugen. In der Altersklasse U19 gewann die 17-Jährige das Mixed und Bronze im Dameneinzel. Wir gratulieren zu diesem besonders erfolgreichen Abschneiden!

 

Siegerehrung Dameneinzel

 

Siegerehrung Mixed

Fotos: Indira Dickhäuser

 

Badminton: Drei Titel und viele Treppchenplätze

Bei den Nachwuchsmeisterschaften der Badmintonverbände Thüringen, Hessen, dem Saarland, Rheinland und Rheinhessen-Pfalz im thüringischen Unterpörlitz konnten die Spielerinnen und Spieler des HHG vor allem in den Altersklassen U17 und U19 überzeugen. Sie holten drei Meistertitel und weitere Podestplätze.

Tobias Mickel war der überragende Akteur im Jungeneinzel U17. Zwar war sein Weg ins Finale mit zwei Dreisatzspielen nicht einfach, aber im Endspiel ließ er seinem starken hessischen Kontrahenten keine Chance. Im Mädcheneinzel U17 zog Chiara Marino ebenfalls ins Endspiel ein, wo sie im zweiten Satz knapp gegen die an Position eins gesetzte Kontrahentin aus Thüringen verlor.

Bei der U19 gewann Felix Hammes das Herreneinzel, aber er stand im Endspiel dem Saarländer Jonas Scheller gegenüber, der Nummer eins der deutschen Rangliste. Drei Sätze lang schenkten sich die beiden nichts, doch der Fischbacher zeigte das größere Stehvermögen, gewann 21:18, 19:21, 21:15.

Den dritten Titel für das Heinrich-Heine-Gymnasium, den Verband und für Fischbach sicherten sich Lena Germann und Lea Schwarz im Damendoppel U19 gegen ihre Schulkameradinnen Kristina Moßmann (1. BCW Hütschenhausen) und Maria Boevska (SV Fischbach), die sich im Halbfinale gegen die hessische Nummer zwei der Setzliste mit 21:19 im Entscheidungssatz durchgesetzt hatten.

Eine weitere Titelchance hatte Lea Schwarz mit Jonas Kehl im Mixed U19. Sie zogen ungefährdet ins Endspiel ein, konnten aber aufgrund einer Knöchelverletzung von Kehl nicht mehr antreten. Mit dem U17-Spieler Tobias Mickel ist er aber für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert. Felix Hammes/Nils Rogenwieser (1. BCW Hütschenhausen) zogen im Finale den Kürzeren.

Eine weitere Bronzemedaille ging auf das Konto von Lena Germann im Dameneinzel U19. Gegen die spätere Turniersiegerin verlor sie das Halbfinale in drei Sätzen, ist aber für die deutschen Meisterschaften qualifiziert. Dies gilt ebenso für Nils Rogenwieser, der sich im Herreneinzel U19 den dritten Platz erspielte.

Badminton: 3 von 5 Titeln für die Badmintonspieler vom HHG

Für die Leistungssportler des Badmintonzweiges am Heinrich-Heine-Gymnasium sprangen beim  nationalen Ranglistenturnier der Altersklasse U 19 im hessischen Maintal absolute Spitzenplatzierungen heraus.

Mit einem ersten und dritten Platz war Indira Dickhäuser vom VfB Friedrichshafen äußerst zufrieden. Im Einzel hatte sie im Viertelfinale bei ihrem Dreisatzsieg am meisten zu kämpfen, im Endspiel lieferte sie dagegen ihre überzeugendste Vorstellung ab, als sie ihrer Gegnerin aus Thüringen beim 21:6 und 21:8 nicht den Hauch einer Chance ließ. In dieser Disziplin überzeugte auch die noch der Altersklasse U 17 angehörende Chiara Marino (TuS Neuhofen) mit dem 11. Rang, wogegen Lena Germann vom SV Fischbach mit Rang 13 nicht ganz zufrieden war.

Indira Dickhäuser zeigte auch, dass sie zu den besten deutschen Doppelspielerinnen gehört. Mit ihrer Partnerin aus Bayern gewann sie die Bronzemedaille und damit einen weiteren Podestplatz. Aber auch in dieser Disziplin war das Kaiserslauterer Sportgymnasium ganz vorne vertreten. Die zweifache Medaillengewinnerin bei den kürzlich beendeten Europameisterschaften U 17, Emma Moszczynski vom Horner TV, gewann auch in dieser höheren Altersklasse den Siegerpokal. Sie unterstrich damit, dass sie zu den hoffnungsvollsten Nachwuchstalenten im deutschen Badmintonsport zählt. Und dass das Mädchendoppel zur HHG-Paradedisziplin avancierte, dafür trug auch Chiara Marino mit dem hervorragenden sechsten Platz bei.

 

Indira Dickhäuser

 

Einen weiteren Ranglistensieg heimste Felix Hammes vom Zweitligisten SV Fischbach ein. Im Jungeneinzel zeigte er sich teilweise deutlich überlegen, als er alle seine Begegnungen in zwei Sätzen für sich entscheiden konnte. Für die deutschen Titelkämpfe erspielte er sich damit einen sehr guten Setzplatz. Sein Vereins- und Schulkamerad, der erst 14-jährige Tobias Mickel, bewies, dass sein 6. Platz beim ersten Ranglistenturnier keine Eintagsfliege war. Auch dieses Mal drang er ins Viertelfinale vor und landete in der Endabrechnung auf dem achten Rang. Nils Rogenwieser vom 1. BCW Hütschenhausen erspielte sich in diesem nationalen Elitefeld immerhin den 11. Platz.

 

 

Felix Hammes

 

Im Doppel konnte Felix Hammes mit seinem Bonner Partner den Setzplatz eins leider nicht bestätigen, da die beiden im Viertelfinale nie zu ihrem Spiel fanden und in drei Sätzen für die Spiele um die vorderen Plätze ausschieden. Der fünfte Rang war dann die beste Platzierung, die sie unter diesen Umständen noch erzielen konnten.

Drei von fünf möglichen Disziplinsiegen für die Spielerinnen und Spieler der Kaiserslauterer Eliteschule des Sports unterstreichen den Anspruch, bester Nachwuchsstützpunkt in Deutschland zu sein. (Fotos: Dickhäuser)