Jugendgedenkfahrt zum Westwall und zur Maginot-Linie

 

Jugendgedenkfahrt zum Westwall und zur Maginot Linie
Diesen Anblick vergisst man nicht so
schnell: Hier liegen 15.472 Gefallene
(Bild: O. Schmidt, J.Schönenberger, A.Lindt).

Es ist eine Zeitreise auf kurzen Wegen: Rund 80 Minuten dauert die Fahrt mit dem Auto bis Niederbronn-les-Bains, um am Ziel 80 Jahre in die Vergangenheit zu reisen. Die Besichtigung der deutschen Kriegsgräberstätte in den Nordvogesen zählte zu den Höhepunkten der Jugendgedenkfahrt unter dem Motto „Achtzig Jahre Kriegsende", die der Bezirksverband Pfalz vom 9.-10. Oktober veranstaltete.

 

Neben 24 weiteren Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Pfalz war auch eine vierköpfige Delegation des HHG mit von der Partie: Marvin Engel (13h), Anthony Lindt, Ole Schmidt und Jan Schöneberger (alle 10h), nutzten die Gelegenheit, im deutsch-französischen Grenzgebiet tiefgehende Einblicke in die Schrecken des Zweiten Weltkriegs zu erhalten.

Dabei stand der Besuch historischer Bauwerke wie den Überresten des Westwalls oder einer Bunkeranlage der Maginot-Linie ebenso auf dem Programm wie persönliche Begegnungen mit Zeitzeugen. "Die Europäische Union ist eine der wichtigsten Errungenschaften", gab Frau Burkhard uns mit auf den Weg. In Erinnerung bleiben wird auch die Kriegsgräberstätte, die wir besichtigen durften.

Wer von euch daran interessiert ist, diese Erfahrung selbst einmal zu machen, dem sei die nächste Jugendgedenkfahrt im kommenden Jahr ans Herz gelegt. Dann geht es zum Internierungslager Gurs.