Allgemein

Skypen mit Japan

Unsere MSS-Japanisch-Schülerinnen und -Schüler trafen sich heute morgen mit der Englisch-AG der Komatsu Municipal High School in Japan – natürlich online. Per Skype wurden interessante Aspekte der beteiligten Städte bzw. beider Länder per Power Point vorgestellt. Vorbereitet wurden diese Präsentationen im Rahmen des Japanisch-Unterrichts von Frau Herrmann-Narisada. Die japanischen Schüler stellten heimatliche Gerichte und ihre High School vor. Fragen hatten sie nach den Präsentationen unserer Schüler (Japanischer Garten, FCK, Gartenschau) zum deutschen Schulsystem. Den nicht geprobten Abschluss des Skype-Termins bildete das spontane Singen der deutschen Nationalhymne, was von den japanischen Schülern mit viel Applaus begrüßt wurde. (Bx)

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Auf dem Weg zur European Business Competence Licence

20 Oberstufenschüler/innen sind aktuell im bic im EBCL-Intensivkurs, davon fünf vom HHG. Sie bereiten sich mit Unterstützung des BWL-Referenten Herrn Ghanipour auf die Prüfungen im September vor. Dies alles findet im Rahmen des bic-Projektes "Entrepreneuership für Schülerinnen und Schüler 2019" statt, das vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz gefördert wird. (Bx)

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HHG nochmals rezertifiziert als MINT-freundliche Schule

Bei der Ehrungsfeier in der Akadamie für Wissenschaften und Literatur in Mainz erhielt das Heinrich-Heine-Gymnasium heute seine Urkunde zur erneuten Rezertifizierung als MINT-freundliche Schule. Die erstmalige Rezertifizierung war 2016 erfolgt, nachdem das HHG bereits 2013 als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet wurde. (Alle drei Jahre müssen sich Schulen dem Rezertifizierungsverfahren unterziehen.)

Geschäftsführer von “MINT Zukunft schaffen!” Harald Fisch leitete den nachmittäglichen Festakt ein, musikalisch umrahmt wurde dieser von der Big Band des Gymnasiums Mainz-Oberstadt, und das Grußwort sprach die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Hubig, die das Engagement der Lehrkräfte im MINT-Bereich lobte: „Unsere MINT-Strategie hat das Ziel, Rheinland-Pfalz zu einem starken MINT-Land zu machen und Menschen entlang der gesamten Bildungskette für diese Zukunftsfächer zu begeistern. Die Auszeichnung der MINT-freundlichen Schulen und der Digitalen Schulen macht in jedem Jahr deutlich, dass wir in Rheinland-Pfalz sehr gut aufgestellt sind und unsere Schulen, unsere Lehrkräfte und unsere Schülerinnen und Schüler hier mit großem Engagement dabei sind – dafür bedanke ich mich. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft guter Bildung in Rheinland-Pfalz.“

Außerdem sprach Thomas Sattelberger MdB als Vorstandsvorsitzender von “MINT Zukunft schaffen!” über die Wichtigkeit der digitalen Kompetenz und der Förderung von MINT-Talenten, bevor Benjamin Gesing (Leiter der Jugendprogramme bei MINT Zukunft e. V.) den Startschuss für die Überreichung der Zertifikate Digitale Schule sowie MINT-freundliche Schule an die Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Schulen gab. (Bx)

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Auf dem Foto sind neben Frau Barth, die die Rezertifizierungsbewerbung des HHG koordinierte, zu sehen: Dr. Stefanie Hubig; Thomas Sattelberger, Vorsitzender von „MINT Zukunft schaffen!“; Michael Bronner, Christiani AG; Karl-Heinz Czychon, VDI/VDE Rhein-Neckar, Kurpfalz; Katharina Missling, Wissensfabrik für Deutschland e.V. Fotoquelle: MINT Zukunft e.V.

Informationsveranstaltung zum (Biologie-)Studium für h-MSS und interessierte MSS-ler

Bei der Veranstaltung am Dienstag in unserer Aula informierte Prof. Herrmann zunächst allgemein über die Optionen Universitätsstudium, Hochschulstudium und Ausbildung, bevor er detaillierter über Inhalt eines Biologiestudiums sprach und zugehörige Berufsbilder schilderte. Die Kompetenzbildung im naturwissenschaftlichen Studium wurde unseren Schülerinnen und Schülern danach ebenso erläutert wie die verschiedenen möglichen Studiengänge an der TU Kaiserslautern. Bei Prof. Herrmanns kurzer Erklärung der Einteilung des Bachelor-Studienganges in Vorlesungen, Grundpraktika, Seminare und Fortgeschrittenen-Praktika erwähnte er, dass es bei den großen Biologie-Vorlesungen mit 350 Teilnehmern nicht selten vorkomme, dass die beste Klausur von Schülerinnen und Schülern des Hochbegabtenzweigs geschrieben werde, die ein Schnupperstudium in der MSS absolvieren. Nach weiteren Informationen zum Studium an der TU Kaiserlautern, die in Deutschland-Rankings immer sehr gut abschneidet, stellte Prof. Herrmann einige Forschungszweige vor, in denen Biologiestudiumsabsolventen arbeiten, bevor die anwesenden Schülerinnen und Schüler Fragen stellen durften, die Prof. Herrmann gern beantwortete.  (Bx)

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GTS: Informationsschreiben zu den ab 26.08.2019 gültigen Stundenplänen

pdf Dieses Infoschreiben inkl Bestätigung

 

Sehr geehrte Eltern,

nachdem die ersten beiden Schulwochen mit einem reduzierten Angebot der Ganztagsschule in Angebotsform gestartet ist, können wir Ihnen heute weitere Details mitteilen und Ihnen den individuellen Stundenplan Ihres Kindes zukommen lassen. Dieser ergänzt den normalen Vormittagsstundenplan der Klasse und gilt ab 26.08.2019.

Wir sind froh, dass wir möglichst viele Wünsche Ihrer Kinder erfüllen konnten. Dennoch bitten wir um Ihr Verständnis dafür, dass dies im Rahmen der sonstigen Anforderungen nur teilweise möglich ist.

Sollten Sie in dem vorgelegten Stundenplan Fehler und Unstimmigkeiten erkennen, melden Sie uns das bitte zurück.

Falls Sie für Ihr Kind eine weitere Teilnahme an einer oder mehreren Lernzeiten anstatt Mittagspause oder Internatsangebot im Zeitraum zwischen 13.55 Uhr und 16.15 Uhr wünschen, teilen Sie uns das bitte ebenfalls mit.

Auch für alle sonstigen Fragen im Kontext der Ganztagsschule können Sie sich gerne mit Herrn Wagner (0631-20 10 4228), Herrn Petry (0631-20 10 4284) oder Herrn Christmann (0631-20 10 414) telefonisch in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Wagner, StD                                       Jochen Petry, OStR                          
GTS-Leiter                                                         stellvertretender GTS-Leiter 

Gastschüler aus Japan am HHG

In der ersten Schulwoche dieses Jahres besuchten vier Austauschschüler der japanischen Partnerstadt Kaiserslauterns Bunkyo-ku das HHG. Die zwei Mädchen und einer der Jungen wohnten dem Unterricht der 10h bei, während der zweite Junge den Unterricht seines Austauschpartners in der 8s1 verfolgte. Angereist waren die japanischen Gäste bereits am 5. August, sodass sie noch einen Teil der Ferien mit ihren Gastfamilien verbringen konnten. Zwei Tage später hatte Schuldezernent Joachim Färber die Schülergruppe im Namen der Stadt Kaiserslautern auf der Dachterrasse des Rathauses begrüßt, und eine Stadtführung am letzten Montag vermittelte ihnen einen umfangreichen Eindruck ihrer deutschen Partnerstadt. Ab Dienstag war dann Unterricht am HHG angesagt, und ab Mittwoch verbrachten die vier an den verbleibenden Tagen der Woche jeweils zwei Stunden mit der Japanisch-Lehrkraft des H-Zweigs, Frau Herrmann-Narisada. Im Gespräch mit ihr äußerten sich die Gastschüler zu interessanten Unterschieden zwischen Japan und Deutschland. So hatten Mädchen eine Fliege auf einem Brot in einer deutschen Bäckerei gesehen (in Japan sind immer alle Lebensmittel abgedeckt) und sich erschreckt, wohingegen einer der japanischen Jungs die Fliege damit erklärte, dass eben auch den Fliegen das deutsche Brot sehr gut schmecken würde. Erstaunt hatten alle beobachtet, dass Kassierer im Supermarkt die Eierkartons öffnen, um festzustellen, ob eines der Eier kaputt sei. In Japan befänden sich Eier in durchsichtigen Plastikverpackungen, sodass man gleich sehen könne, dass alle intakt seien. Frau Herrmann-Narisada, durch ihre langen Jahre in Kaiserslautern an deutsche Bräuche gewöhnt, brachte den Schülern an ihrem Geburtstag selbstgebackenen Kuchen mit, den sie zu fünft verspeisten, was die Japaner sehr freute, weil Geburtstage in ihrem Land nicht unbedingt gefeiert werden, jedenfalls „definitiv nicht so groß wie hier“, erzählte Frau Herrmann-Narisada. Ein weiteres Highlight war das gemeinsame Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielen, bei dem die Schüler eifrig Sätze lernten wie „Ich wünsche mir eine Sechs!“ und sich herausstellte, dass sich auch Japaner sehr ärgern können. Was den Unterricht anging, so war das Verfolgen der Inhalte natürlich schwer, da die vier Gastschüler der deutschen Sprache dafür nicht mächtig genug waren, aber die Kommunikation mit den deutschen Schülern und innerhalb ihrer Gastfamilien habe sehr gut funktioniert, berichteten sie. Angenehm fand ein Schüler, dass nicht in jedem Klassensaal eine Uhr hängt, denn so vergesse man die Zeit und warte nicht auf das Ende der Unterrichtsstunde. Das Essen in den Vormittagspausen fanden die vier sehr ungewöhnlich, denn in Japan essen die Schüler bis zur Mittagspause nichts und zu trinken gibt es bis dahin höchstens Wasser. Essen, so fanden die vier schnell heraus, ist in jeder Gastfamilie sehr unterschiedlich, aber eine Gemeinsamkeit konstatierten sie dann doch: „Deutsche essen sehr oft und sehr gerne Eis!“ Möge der Rückbesuch unseren vier HHGlern ebenso interessante Erfahrungen und viele neue Eindrücke in Japan bringen wie unseren sympathischen Gästen, die am 18. August den Heimflug antraten. (Bx)

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