Allgemein

Schule zu Hause! - Spannungen? Fragen? Probleme?

Für Schülerinnen und Schüler, für Eltern und für Lehrkräfte

 

Die Schulen sind geschlossen. Lernen und Lehren ist in die eigenen vier Wände verlagert. Für alle Beteiligten ist das eine ungewohnte Zeit..

 

Mal mit jemandem reden?


Telefonschulseelsorge


Unter 06232 667 115 bietet die Evangelischen Kirche der Pfalz zu festen Sprechzeiten anonyme Gespräche an, per Mail schulseelsorge(at)evkirchepfalz.de.


Am anderen Ende der Leitung sitzen Pfarrerinnen und Pfarrer, die im Schuldienst tätig sind.


Ratlos? Erziehung schwierig? Was tun? Nur Mut! Anrufen! Die Leitung ist besetzt an Schultagen:


Mo     10-12 Uhr
Di       15-17 Uhr
Mi      10-12 Uhr
Do      15-17 Uhr
Fr       10-12 Uhr


Auch die Mailadresse schulseelsorge(at)evkirchepfalz.de wird von wechselnden Seelsorgerinnen oder Seelsorgern betreut, auch an Wochenenden und in den Ferien. Geantwortet wird möglichst bald, auf jeden Fall innerhalb von zwei Tagen. Keine Dauerbetreuung, aber: Erste Hilfe!

Elternbrief "HHGinForm" Ausgabe 2 19/20

Die Ausgabe von HHGinForm für das zweite Halbjahr 19/20 ist verfügbar! Bitte beachten Sie wichtige Termine und Deadlines.

 

 

pdf Info-Brief 2-2019/2020

 

 



Schulschach: Landesentscheid Rheinland-Pfalz in Oppenheim

2019 war das HHG nach mehreren erfolgreichen Jahren nicht bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Schulschach vertreten. Nun schaffte Ende Januar bei den Pfalzmeisterschaften in Wörth unsere Mannschaft in der WK 4 (Jahrgänge bis 2007) mit dem 2. Platz die Qualifikation für das Turnier in Oppenheim vergangenes Wochenende.

David Schaser (5s1) mit hervorragendem Ergebnis am Spitzenbrett sowie Marten Maager (8h), Sofie Grimm (10h) und Fritz Grimm (6h)  mit ebenfalls sehr guter Punktausbeute mussten sich in Wörth nur dem Team des HSG Kaiserslautern geschlagen geben. In Oppenheim hatten wir noch zusätzlich Ivo Oster (5h) mit dabei, der in Wörth in seiner Mannschaft alle 7 Partien gewinnen konnte.

Die RLP-Meisterschaft bestreiten acht Mannschaften, jeweils zwei aus den Bezirken Trier, Koblenz, aus Rheinhessen und der Pfalz. Somit war nicht mit "einfachen" Gegnern zu rechnen; ein Blick auf die Aufstellungen zeigte auch deutlich, dass wir um die vorderen Plätze wohl nicht mitspielen konnten. So war beispielsweise  der Turniersieger aus Ingelheim (punktgleich : OSG Mainz) durchweg mit starken Vereinsspielern besetzt.

Unsere zwar talentierten, aber doch weniger geübten SpielerInnen mussten dann auch viele Niederlagen einstecken, mit einer Ausnahme: David Schaser glänzte am 1. Brett gegen allerstärkste Gegnerschaft. Seine vier Siege und ein Remis waren noch äußerst unglücklich, da David anfangs eine klar vorteilhafte Partie unentschieden gab, weil ihm nur wenig Zeit verblieb. Geradezu tragisch war danach seine Niederlage gegen Ingelheim: In allerletzter Sekunde konnte sein Gegner "Zeit" reklamieren,  David hatte da schon die Figur zum Mattsetzen in der Hand. Schon am nächsten Wochenende sitzt David Schaser wieder am Brett: Er spielt die u12-Meisterschaft Rheinland-Pfalz. Mit seiner Spielstärke und seinen zuletzt gezeigten Leistungen sollte ein vorderer Platz und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft möglich sein. David, wir drücken dir fest die Daumen!!!

Unsere Mannschaft besiegte das AVG Trier (starke Partie von Sofie), und erreichte gegen den Drittplazierten, unseren Stadtkonkurrenten HSG, ein 2-2 unentschieden (wie schon zuvor in Wörth besiegte David den amtierenden Pfalzmeister, und Fritz konnte seinen Gegner aus scheinbar aussichtsloser Situation noch überlisten und zum vielumjubelten Sieg volllstrecken). Marten übernahm die Verantwortung, am 2. Brett gegen durchweg starke Gegner anzutreten, er agierte leider etwas glücklos.  In der Schlussrunde spielten wir ebenfalls 2-2 (gegen IGS Kastellaun), wobei Ivo eine sehr schöne und überlegt geführte Partie gewinnen konnte. Damit blieben wir punktgleich mit Kastellaun, aber mit niedrigerer Brettwertung auf dem vorletzten Platz.

Die Rückfahrt mit der Bahn verlief nicht ohne Schwierigkeiten; es gab Zugausfälle, wir wählten nicht immer den besten Zug (ein Schachwitz...) und es dauerte bis 20.45 Uhr, bis alle zu Hause waren. (Wintergerst)

Schach März 2020 a

Schach März 2020 b

Aktuelle Elterninformation zum Coronavirus (Stand 6.3.2020)

Aktuelle Elterninformation zum Coronavirus (Stand 6.3.2020)

 

pdf II. Elterninfo Corona_6.3.2020.pdf

 

  



 

 


 

Ethik lebt!

Das konnten gestern rund 60 Schülerinnen und Schüler der hiesigen Oberstufe beim Besuch des Philosophie-Professors Dr. Christoph Fehige erfahren. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Philosophie an der Universität des Saarlandes und beschäftigt sich unter anderem mit Wohlfahrt und konsequentialistischen Ethiken wie dem Utilitarismus. Diese Ethiken bewerten eine Handlung aufgrund ihrer Konsequenzen für betroffene Personen und weisen ihnen aufgrund dieser Beurteilung einen moralischen Wert zu. In Anlehnung an die Ausführungen von Jeremy Bentham (1748–1832), dem Urvater des Utilitarismus, ist eine Handlung also genau dann moralisch gut, wenn sie den Nutzen der Betroffenen maximiert.

Anstoß des Besuchs von Herrn Prof. Fehige waren einige kritische Nachfragen, die während einer Unterrichtsreihe zum Utilitarismus und speziell der Variante des Präferenzutilitarismus, die durch einen Textauszug von Prof. Fehige bearbeitet wurde, aufgekommen waren und die Initiative von Tara Moghiseh (MSS 13), die darum bat, diese Fragen doch direkt Herrn Prof. Fehige zukommen lassen zu können. Dieser lebe schließlich ja noch und könne daher, anders als beispielsweise Jeremy Bentham, noch Rede und Antwort stehen.

Nach kurzem E-Mailverkehr erklärte sich daraufhin Prof. Fehige bereits im Januar ohne zu zögern bereit, dem Heinrich-Heine-Gymnasium einen Besuch abzustatten und sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler zu stellen. Gestern gelang es nun, kurz vor dem Schulabgang der MSS 13, den Besuch zu realisieren. Mehr als 90 Minuten diskutierten die Schülerinnen und Schüler aus drei Ethikkursen mit dem Philosophen und bekamen so einen kleinen Einblick in die universitäre Seminararbeit.

Auch nach dem offiziellen Teil diskutierten einige Schülerinnen und Schüler des Hochbegabtenzweigs noch fast eine Stunde mit Herrn Prof. Fehige, der nach eigener Aussage die Veranstaltung sehr genossen hat. Darüber hinaus zeigte er sich erstaunt über die Tiefe und das Niveau, welches die Diskussion erreichte und verwies des Öfteren auf seine Uniseminare, in denen bestimmte Fragen, die gestern gestellt wurden, auch ausführlich diskutiert würden.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich ebenfalls begeistert von dem diskursiven Austausch. Dies zeigt, wie produktiv die Verknüpfung von Schule und Wissenschaft sein kann und weiterhin verfolgt werden sollte. (Ri)

Fehige

(Schnappschuss von der intensiven Dikussion mit Schülerinnen und Schülern des H-Zweigs)