Allgemein

(Ein)Blick in Ergebnisse des „Homeschoolings“ im Fach Geschichte

– Eine politische Karriere in der Römischen Republik –

Wie konnte ein Römer eigentlich Konsul werden? Welche Aufgaben hatte ein solch wichtiger Mann in der Römischen Republik und welche sein Stellvertreter? Welche Pflichten hatte ein Ädil, welche ein Quästor? Mit diesen und weiteren Fragen befassten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7s1 während ihres häuslichen Studiums in Zeiten von „Corona“. Dies klingt erst einmal sehr theoretisch und abstrakt. Den Schülerinnen und Schülern ist es nach ihrer Recherche jedoch gelungen, ihre Vorstellungen vom Aufgabenbereich eines Amtsinhabers sehr anschaulich in Form von kleinen Comics darzulegen.

Im nächsten Schritt gilt es im Präsenzunterricht mithilfe dieser Bilder weitere Aspekte der römischen Geschichte genauer zu untersuchen: Wie sah die Kleidung der dargestellten Römer eigentlich aus? Wie setzten sich die Namen der Römer zusammen? Welche Gebäude Roms sind gezeichnet worden? Gibt es dargestellte Sachverhalte, die vielleicht aus einer anderen Zeit stammen?...Es bleibt spannend!

 

hsg20 1Jona Demberger: Der Konsul

 

 

 

hsg20 2Magdalena Leis: Die Aufgaben eines Prätors (Ausschnitte)

 

 

 

hsg20 3
Luca Demberger: Der Konsul

 

 

 

Corona & Kunst: Theater-III-Additum

Ich schau dir in die Augen, du unsäglich sinnvoller Mindestabstand!

Ursprünglich hatten die Schüler*innen des Theater-III-Additums vor, ihre unmittelbare Lebenswelt ad absurdum zu führen. Mit Szenen verschiedener Autor*innen und einer selbstentwickelten Performance wollten sie herausfinden, was sich offenbart, wenn die Dinge ihres vermeintlichen Sinns beraubt, wenn Gewohnheiten fragwürdig gemacht werden. Die Frage stand im Raum, ob sich da etwas verbirgt. Da, hinter einer scheinbar absurden Alltagsrealität.

Die Realität war allerdings schneller. Corona kam – die Schüler*innen gingen. Mussten gehen. Nach Hause. Und als dann doch einige von ihnen wieder zurück in die Schule durften, hatte sich der Raum verändert. Plötzlich war alles weiter weg. Luftleere einskommafünf Meter weiter weg. Was also tun? Rumsitzen und die Luft anhalten? Nein, viel besser: Handykameras zücken und draufhalten. Auf diese einskommafünf Meter. Dieses Vakuum.

Gefangen im Hausarrest, hin- und hergeworfen zwischen Online-Hausaufgaben und neuen (Mindestabstands-)Regeln haben sich die Jugendlichen also in ihrer nächsten Nähe umgeschaut und festgehalten, was ihnen entgegensprang. Aus diesen Fundstücken ist ein Film entstanden. Ein kleiner dokumentarischer Essay über jugendlichen Optimismus und Lebenswillen, über Sinn und Unsinn verordneter Verhaltensregeln und über das menschliche Talent, selbst in der scheinbar sinnlosesten Situation noch etwas zu finden, das Bedeutung haben könnte. Denn einskommafünf Meter beinhalten eine ganze (absurde) Welt!

(Hannelore Bähr & Martin Schultz-Coulon)

 

 

Interkulturelles DIALLS-Projekt am HHG (Update)

Getragen von der Idee einer „Europa“-Schule nehmen von September 2019 bis Juni 2020 die Klassen 8h und 10h im Englisch- und Musikunterricht unter der Leitung von Frau Seiter-Bröhl am europaweiten DIALLS-Projekt teil. Bei DIALLS (Dialogue and Argumentation for cultural Literacy Learning in Schools) beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler gleichen Alters aus sieben Ländern Europas und aus Israel mit den gleichen nonverbalen Vorlagen - Filmen ohne Sprache und „Bilder“büchern mit interkulturellen Lernaspekten - und erstellen „Artefakte“ für eine Online-Galerie. In einer weiteren Phase des Projekts werden sie sich persönlich auf einer Internetplattform mit Schülerinnen und Schülern anderer Länder über ihre Arbeiten und Ideen austauschen.

Ziel ist es, die eigene Kultur und Lebenseinstellungen zu erforschen und beschreiben zu lernen sowie im Austausch mit anderen die eigene Dialog- und Argumentationsfähigkeit zu schärfen. Toleranz, Empathie und Inklusionsbereitschaft stellen hierbei ständig zu trainierende wertvolle Schlüsselqualifikationen dar.

Weitere Berichte zu diesem spannenden Projekt werden folgen.

DIALLS Black

 

UPDATE: DIALLS Projekterfahrungen der 10h

(Yara, 10h) Im letzten Jahr haben wir, die Klasse 10h, im Musikunterricht am internationalen DIALLS Projekt teilgenommen, das sich die Förderung kultureller Kompetenzen in Schulen zum Ziel gesetzt hat. Hierfür haben wir parallel und in Zusammenarbeit mit Schulen aus sieben verschiedenen Ländern - Großbritannien, Litauen, Portugal, Zypern, Spanien/ Katalonien und Israel als ergänzend zugelassenes nicht europäisches Land - europaweit Materialien bekommen, mit deren Hilfe wir Themen wie „Heimat“, „Diskriminierung“, „Zivile Verantwortung“ und „Geld“ erarbeitet und diskutiert haben. Im Mittelpunkt einer jeden Stunde stand ein so genanntes Artefakt, das online hochgeladen wurde und von den anderen Schulen eingesehen werden kann. Der Unterricht erfolgte in englischer Sprache, die Videos oder Bücher, die wir uns zum Thema angesehen hatten, enthielten oftmals keinen Text, weshalb sie besonders für Interpretationen offen waren und viel zum Diskutieren angeregt haben.

Aufgrund der Corona Pandemie ist ein Teil der aktiven Zusammenarbeit mit den Partnerschulen - wir waren Portugal zugeordnet - leider weggefallen, doch wir freuen uns, diese im nächsten Jahr nachholen zu können.

                                                                                                                             

Beispiel eines Artefakts (Anthony, 10h):

DIALLS 8 1

Zuhause kann ich so sein wie ich bin.
Zuhause sind meine Geliebten.
Zuhause ist ein Ort, an dem ich mich wohlfühle.

Hubig: Regelbetrieb an rheinland-pfälzischen Schulen startet nach den Sommerferien […]

Presseerklärung von Frau Ministerin Dr. Hubig vom 10.6.2020:

Hubig: Regelbetrieb an rheinland-pfälzischen Schulen startet nach den Sommerferien […]

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig erklärt:

Seit drei Tagen sind alle Kinder sowie unsere Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz wieder phasen- oder tageweise zurück in ihren Kitas und Schulen. Unsere Expertinnen und Experten aus den Bereichen Pädiatrie, Virologie, Psychologie, Erziehungswissenschaften und Psychologie sind sich einig, dass der Verzicht auf Abstandsregeln perspektivisch möglich ist.

Allerdings, so die Expertinnen und Experten, müssen dafür weiterhin begleitende Maßnahmen mit Blick auf den Gesundheits- und Infektionsschutzes getroffen werden. Dazu gehören unter anderem möglichst feste Gruppenkonstellationen in Schulen, Nachverfolgbarkeit, regelmäßiges Lüften sowie weitere Hygienemaßnahmen. Das bereiten wir derzeit für Kitas und Schulen vor.

Angesichts dieser Erkenntnisse streben wir für unsere Schulen den Regelbetrieb zum Start des Schuljahrs 2020/2021 an. Dabei ist es unser Anspruch, diesen Schritt gemeinsam mit allen Beteiligten zu gehen und zu verantworten. Schule ist eine Gemeinschaftsaufgabe der gesamten Schulfamilie. Dazu gehören die Schulen und ihre Träger, die für die Gebäude und Schülerbeförderung zuständig sind, die Hauptpersonalräte sowie die Verbände und Gewerkschaften, der Landeselternbeirat, die Landesschüler*innenvertretung, und das Land. Gemeinsam werden wir dafür Sorge tragen, dass der Regelbetrieb nach den Sommerferien gut vorbereitet ist, so dass unsere Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und unsere Lehrkräfte sowie das gesamte pädagogische und nicht-pädagogische Personal sicher wieder in den Alltag starten können.

Zur Planung des neuen Schuljahrs haben unsere Schulen im Land bereits umfassende Informationen erhalten. Bis zur vorletzten Schulwoche werden sie weitere schulartspezifische Leitlinien, klare Vorgaben für den Präsenz- wie Fernunterricht in Corona-Zeiten sowie ein überarbeitetes Hygienekonzept für die Organisation des Schuljahrs 2020/2021 erhalten. Darüber hinaus erhalten die Eltern sowie Schülerinnen und Schüler detaillierte Informationen zum Infektions- und Gesundheitsschutz im „neuen“ Schulalltag. […]

Ich weiß, dass sich viele Familien eine schnellere Rückkehr zur Normalität wünschen. Die letzten Wochen waren für sie sehr anstrengend und deshalb ist es gut, dass wir ihnen jetzt eine klare Perspektive bieten. Wir leben allerdings noch immer in einer Pandemie und sind nicht vor weiterem Infektionsgeschehen gefeit. Das zeigt sich jetzt an einigen Schulen und zwei Kitas, an denen es Corona-Infektionen gab. Wir haben deshalb noch einschränkende Maßnahmen, diese geben uns aber auch die Sicherheit, die wir brauchen, um den Regelbetrieb zu ermöglichen. Gemeinsam mit allen Beteiligten arbeiten wir daran. Denn: Ein geregelter Kita- und Schulalltag in Zeiten von Corona kann nur funktionieren, wenn wir alles gründlich vorbereiten und für alle Situationen gerüstet sind – von der Frage der Beförderung über die Frage des Mittagessens bis hin zur Planung und Organisation des Kita- bzw. Schultags. Ich verspreche Ihnen allen: Wir tun alle alles dafür, dass es nach den Sommerferien bzw. nach den Sommerschließzeiten losgeht, mit allen und für alle!“

(Quelle: https://bm.rlp.de/de/service/pressemitteilungen/detail/news/News/detail/hubig-regelbetrieb-an-rheinland-pfaelzischen-schulen-startet-nach-den-sommerferien-weitere-oeffnung/; heruntergeladen am 16.6.2020)

Sommerschule RLP

Bildungsministerium und Kommunen starten die Initiative „Sommerschule RLP“. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 8 in einem intensiven Nachhilfeunterricht in den letzten beiden Wochen der Sommerferien in den Grundkompetenzen in Deutsch und Mathematik zu fördern. Jeder Kurs soll 3 Stunden täglich umfassen, voraussichtlich am Vormittag, über den Zeitraum von Montag bis Freitag. Bei entsprechenden Kapazitäten ist ggf. auch eine Teilnahme an beiden Wochen möglich. Die Kurse sollen flächendeckend und wohnortnah stattfinden und sind kostenlos. Die Kurse werden auf ehrenamtlicher Basis von Personal mit Bezug zu Schule und Lernen geleitet werden.

Weitere Informationen zu diesem Projekt auf der Homepage des Bildungsministeriums unter https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-schule/.

Schulbuchausleihe im Schuljahr 2020/2021

Coronabedingt wurde der Schulbesuch unserer Schülerinnen und Schüler zeitweise unterbrochen und erfolgte mit Unterbrechungen im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht.

In manchen Fächern wird es erforderlich sein, zu Beginn des kommenden Schuljahre Unterrichtsinhalte nachzuholen oder nachzuarbeiten. Die hierfür sinnvolle und von vielen Schulen geforderte Verlängerung der Ausleihe der im Rahmen der Schulbuchausleihe ausgegebenen Lernmittel wird es nach Mitteilung des Bildungsministeriums vom 12.6.2020 nicht geben (vgl. beigefügtes Schreiben)

Alle im Rahmen der Schulbuchausleihe ausgeliehenen Bücher sind also wie geplant zurückzugeben. Eine Verlängerung der Ausleihfrist gibt es nicht.

Termine für die Rückgabe der Schulbücher
(A: A-Woche / B: B-Woche):

 

 

2020 06 22 083413 copy

 

 

Empfehlungen für Schülerinnen und Schüler:

In Abhängigkeit von der Teilnahme an der Art der Schulbuchausleihe gelten folgende Empfehlungen:

 

(1) Schüler, die selbst erworbene Lernmittel nutzen:

-> Lernmittel über das Schuljahresende behalten und nicht verkaufen.

 

(2) Schüler, die an der Schulbuchausleihe gegen Gebühr teilnehmen:

-> Vorsorglich alle Lernmittel behalten, die nicht im Lernmittelpaket enthalten waren und die selbst gekauft wurden (z. B. ergänzende Lernmittel oder Lernmittel, die über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren genutzt werden).

 

(3) Schüler, die an der Lernmittelfreiheit teilnehmen:

-> Keine Probleme bei mehrjährig verwendeten Lernmitteln, da sie erst am Ende ihrer Nutzungsdauer zurückgegeben werden und bei den Arbeitsheften. Diese werden bei ihrer Ausgabe an die an der Lernmittelfreiheit teilnehmenden Schülerinnen und Schülern übereignet und müssen daher nicht zurückgegeben werden.

 

 

pdf Ergänzende Informationen zur Rücknahme von Lernmittelexemplarenrgänzende Informationen zur Rücknahme von Lernmittelexemplaren