Aktuelles

Radsport: Louis van Zeeland stark in Gedern

Louis van Zeeland 3. in Gedern

Louis van Zeeland, (2. von rechts), 10s1, U 17, wird 3. im XCO Rennen beim BDR Sichtungsrennen in Gedern. Damit festigte Louis seinen 4. Platz in der BDR Gesamtrangliste 2022.

Foto: privat

Radsport: Sprintercup in Dudenhofen am Pfingstmontag - Fahren für den Frieden

Am Pfingstmontag findet nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause der traditionelle Sprintercup statt. Mit dabei sind zahlreiche ehemalige und aktuelle HHG-Asse wie u.a. Emma Hinze, Alessa-Catriona Pröpster, Timo Bichler, Katharina Albers, Luca Spiegel. Mit dabei ist auch die ukrainische Meisterin im Teamsprint Lidiia Malicka, die sei einige Woche in Kaiserslautern in der Trainingsgruppe von Frank Ziegler mittrainiert und im Sportinternat untergebracht ist. 

Unter diesem Link geht es zur SWR-Story:  https://www.swr.de/sport/mehr-sport/radsport/artikel-bahnrad-lidiia-malicka-bahnradteam-rheinland-pfalz-100.html

Radsport: Jakob Lauer überzeugt in Trier und Köln - Komplettes "HHG-Podium" in Meringen

Jakob Lauer (9s1, RSC Linden) überzeugte bei den "City-Rennen" in Trier und Köln. In der Römerstadt feierte er seine ersten Saisonsieg auf dem Rundkurs in der Innenstadt. Beim sehr stark besetzen Rennen am Pfingstwochenende in Köln erreichte mit dem 3. Platz einen weiteren Podiumsplatz. 

Lauer

 

Ein komplettes "HHG-Podium" gab es beim Rennen in Meringen. Jule Märkl (11s, RSC Linden) siegte vor Hanah Kunz (11s) und Carla Tussint (12s)

Meringen

Badminton: HHG-Spieler gewinnen drei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille bei 3. A-Rangliste U17 & U19 in Diedorf

HHG-Spieler gewinnen drei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille bei 3. A-Rangliste U17 & U19 in Diedorf

 

Gute Turnierleistungen zeigte eine kleine HHG-Gruppe um Katharina Nilges (8s1), Leonie Afanasev (10s1) und Moritz Miller (12s) bei der 3. A-Rangliste U17 und U19 im bayrischen Diedorf.

Katharina heimste dabei gleich zwei Silbermedaillen im Mädcheneinzel und Mädchendoppel der Altersklasse U17 ein. Besonders beeindruckend war ihr Einzel-Sieg im Halbfinale gegen Isabel Kleban (21-11, 21-12) und auch im Finale fehlte nicht viel im umkämpften Dreisatzmatch gegen Gloria Poluektov (21-16, 18-21, 10-21).

Im Mädchendoppel trat Katharina zum ersten Mal mit der Spielerin Xingzhu Li an, da ihre Doppelpartnerin Leonie Wronna verletzungsbedingt absagen musste. Nilges/Li harmonierten ab dem ersten Spiel sehr gut auf dem Feld miteinander, schalteten im Halbfinale die an Nr. 1 gesetzte Paarung Kleban/Sarkar aus (21-16, 18-21, 21-19) und zeigten auch im Finale gegen Reihle/Wulandoko beim 15-21, 19-21 eine gleichwertige spielerische Leistung.

Ebenfalls in der Altersklasse U17 trat Leonie Afanasev an. Im Einzel unterlag sie nach einer Dreisatzniederlage in der Gruppe und ebenfalls im Doppel mit Partnerin Sarah Rexrodt im Auftaktmatch. Auch im Mixed mit Daniel Nilges erwiesen sich die an Nr. 4 gesetzten Patil/Lehmann noch als etwas zu stark.

Im Einzel U19 erspielte sich Moritz Miller einen hervorragenden 2. Platz. Dabei konnte er erstmals Julian Strack im Viertelfinale und Kevin Baum im Halbfinale besiegen und das jeweils deutlich in zwei Sätzen. Auch im Finale bot Moritz in der über einstündigen Partie gegen Mark Obermeier eine tolle Vorstellung und zog knapp in drei Sätzen (21-19, 18-21, 18-21) den Kürzeren.

Diese Energieleistung merkte man Moritz am darauffolgenden Tag im Doppel an. Dennoch erreichte er mit Partner Dale Auchinleck das Halbfinale und damit den Gewinn einer weiteren Medaille, was ein insgesamt erfolgreiches Wochenende abrundete.

Düsseldorf

 

 

Installationskunst am HHG

zwischen( )raum

 

Installationskunst am HHG: Schulraum neu begegnen

 

Ein Kunst-Grundkurs der 12. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Janina Wierzbicki setzte sich in dem Unterrichtsprojekt „zwischen( )raum“ theoretisch sowie praktisch künstlerisch mit Räumen auseinander und lernte damit aktuelle Installationskunst sowohl rezeptiv als auch produktiv kennen.

Zwischenräume existieren überall. Sie sind auf mehreren Ebenen zu finden. Ein Zwischenraum ist räumlich denkbar, kann aber auch zeitlich oder symbolisch aufgefasst werden. Es kann ein Flur, ein Waldweg oder eine Wandspalte, aber auch ein zeitlicher Abschnitt sein, ein Zwischenzustand, der an einem bestimmten Ort stattfindet. Oft wird Zwischenräumen keine große Bedeutung zugemessen. Es sind meist unbeachtete Übergänge, Platzhalter. Man geht an ihnen vorbei, fokussiert sich auf das vermeidlich Wichtigere. Ziel dieses Unterrichtsprojekts war es, solchen Zwischenräumen mehr Aufmerksamkeit zu widmen, ihnen gewissermaßen mehr Raum zu geben und sie durch künstlerische Eingriffe intensiver in den Blick zu nehmen und beispielsweise in den Fokus zu rücken.

Ausgangspunkt war eine rezeptive-theoretische Annäherung in Form einer Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Positionen der Installationskunst. Die Künstlerinnen Monika Grzymala und Megan Geckler arbeiten beispielsweise mit (Klebe-)Bändern und bieten viel Inspiration für eigene Gestaltungen. Grzymala gestaltet expressive, meist schwarze Linientänze in Innenräumen. Geckler experimentiert auch mit Linien in Räumen, aber zudem mit kräftigen, kontrastreichen Farben.

In Gruppen untersuchten die Lernenden anschließend das HHG nach Zwischenräumen hin näher und entwickelten eigene, sehr unterschiedliche Installationsprojekte. Diese setzten sie mittels verschiedenen Materialien gemeinsam um und dokumentierten ihre Installationen. Einige verwendete Materialien waren im Sinne eines Nachhaltigkeitsgedankens Abfallmaterialien, beispielsweise ausrangierte, alte Schulhardware wie Computermäuse und Tastaturen, die nun für eine Installation eine neue Funktion erhielten und somit recycelt wurden.

Die Lernenden thematisierten in ihren temporären Installationen viele verschiedene Themen. Beispielsweise setzte sich eine Gruppe mit der Aufteilung des Sanitärbereichs auseinander, die bis jetzt noch auf einer Geschlechterbinarität fußt. Eine andere Gruppe ging auf den Distanzraum und insgesamt die durch Schutzmaßnahmen entstandene soziale Distanz ein, die die Corona-Pandemie zwischen den Menschen gebracht hat. Zwei Gruppen beschäftigen sich mit dem Eingangsbereich des HHG und gingen in verschiedenster Weise mit der großen Wendeltreppe und den dadurch entstehenden Zwischenräumen um. Eine weitere Gruppe thematisierte den Raum zwischen moderner Welt und der Natur und gestaltete eine Installation auf dem Schulhof.

Janina Wierzbicki