Aktuelles

Radsport: WM Gold im Teamsprint

Einen perfekten Auftakt erwischte das Deutsche Team zum Auftakt der Bahnradweltmeisterschaften in Berlin. Die beiden ehemaligen HHG-Schülerinnen Pauline Grabosch und Emma Hinze setzten sich im Finale gegen Australien durch. Sie holten damit die erste Goldmedaille bei der Heim-WM, die noch bis Sonntag in Berlin stattfindet. 

WM in Berlin

Bei der Bahn WM starten ebenfalls die ehemaligen HHG - Radsportler Domenic Weinstein und Lisa Klein. Den Sprung ins Team der Herren hat Timo Bichler ganz knapp verpasst. Er bereitet sich jetzt auf die U 23 EM vor. Auf dieses Event bereiten sich auch Kathrina Albers (12s) und Alessa-Catriona Pröpster (13s) vor. 

Bericht der Rheinpfalz: 

 

Pfälzische Volkszeitung vom 27.02.2020

Pauline, Emma, Lea – die drei Goldmädels

Radsport: WM-Titel an deutsche Teamsprinterinnen

BERLIN. Wahnsinnsauftakt bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Berlin: Pauline Grabosch und Emma Hinze rasten gestern Abend in 55,890 km/h zum Titel. 22 Jahre jung sind die beiden Goldmädels, die nun als Favoritinnen nach Tokio fliegen – acht Jahre nach dem Olympiasieg von Miriam Welte und Kristina Vogel. Mit im Team: Lea Sophie Friedrich, die in der Qualifikation für Hinze gefahren war.Der Titel hatte sich abgezeichnet. Nicht nur, weil „Miri“ Welte vor den Läufen sagte: „Ich traue ihnen den Titel zu.“ Spätestens als Hinze in der Vorschlussrunde so schnell wie nie zuvor eine Frau gefahren war, die zweiten 250 Meter in 13,44 Sekunden herunterspulte und Russland und China das Finale verpasst hatten, da reiften die Hoffnungen. 32,165 Sekunden – eine Traumzeit, den Australierinnen blieb nur der zweite Platz. „Wenn mir das jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, hätte ich den Vogel gezeigt. Die Mädels harmonieren super, sind von heute auf morgen mit der Verantwortung klar gekommen, das schweißte zusammen“, sagte Bundestrainer Detlef Uibel. Miriam Welte, die mit Pauline und Emma ein paar Jahre zusammen unter Frank Ziegler in Kaiserslautern trainierte, wo beide ans Heinrich-Heine-Gymnasium gingen, war letztes Jahr noch WM-Dritte im Teamsprint mit Emma Hinze in Pruszkow gewesen, seit gestern beobachtet sie das Geschehen aus der Sicht von Journalisten. Mit ihren rosafarbenen Kopfhörern sitzt sie vor ihrem Laptop und stellt die mit ihrem Handy gedrehten Filmchen online. Damit gewährt sie auf der Instagram- und Facebookseite „Trackworlds2020“ Blicke hinter die Kulissen. „Natürlich spüre ich ein Kribbeln, und ich war auch gespannt, wie es werden wird, hierher zu kommen und eben nicht mehr zu starten“, sagt die 33 Jahre alte Pfälzerin, die „aber jeden Tag spürt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben“. Die Olympiasiegerin von 2012 und sechsfache Weltmeisterin hatte seit 2006 in Bordeaux ununterbrochen an allen Weltmeisterschaften teilgenommen. Im September 2019, ein knappes Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio, hatte sie ihre so erfolgreiche Karriere für viele überraschend beendet. „Es war der richtige Schritt, definitiv, ich habe nichts bereut“, sagt sie. Mit einem deutschen Rekord und dem Weltrekord des dänischen Vierers hatten die fünftägigen Weltmeisterschaften noch vor der Eröffnungsfeier begonnen. Felix Groß, Theo Reinhardt, Nils Schomber und Domenic Weinstein fuhren in der Qualifikation der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung 3:50,304 Minuten und unterboten die alte Bestmarke um 0,861 Sekunden. In den Finalläufen patzte der Vierer, jetzt mit Leon Rohde anstelle von Nils Schomber, wurde am Ende Siebter, aber das Olympia-Ticket ist ihm nicht mehr zu nehmen. Der dänische Vierer fuhr in 3:46,203 Minuten Weltrekord. Der deutsche Frauen-Vierer belegte in der Qualifikation Platz sieben, nachdem er nach 3000 Metern noch geführt hatte.

Badminton: Emma Moszczynski (13s) ist Badmintonspielerin des Jahres

Emma Moszczynski „Spielerin des Jahres 2019“

Tolle Auszeichnung für unsere angehende Abiturientin! Emma Moszczynski (ASV Landau) gewann die vom Fachmagazin BADMINTON SPORT in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Badminton-Verband (DBV) veranstaltete Publikumswahl in der Kategorie „Jugend“ (U19). Damit darf sich die junge Athletin erstmalig über den Sieg freuen.

Der besondere Titel wird seit 2017 für diesen Bereich verliehen. Die Badmintonfans konnten in insgesamt vier Kategorien über die besten weiblichen und männlichen Athleten im Bereich Erwachsene, Jugend, Altersklassen und Para-Badminton entscheiden.

Seitens der Verantwortlichen im DBV wurden im Jugendbereich drei Kandidatinnen vorgeschlagen, die im vergangenen Jahr herausragende Erfolge erzielt hatten. Emma Moszczynski gelang mit dem Achtelfinale bei der U19-WM im Damendoppel das beste deutsche Ergebnis. Die gebürtige Schleswig-Holsteinerin ist seit dem Jahrgang U 13 Mitglied des nationalen Jugendkaders und wird im Frühsommer zum Bundesstützpunkt der Badminton-Nationalmannschaft in Saarbrücken wechseln. Zu ihren größten Erfolgen zählen vier Bronzemedaillen bei Jugendeuropameisterschaften sowie diverse deutsche Meistertitel. „Sie geht engagiert und begeistert ihren Badmintonweg, seit sie neun Jahre alt ist“ und „Eine tolle Persönlichkeit, mit viel Potenzial“, lauten zwei der Begründungen, die die Badmintonfans für ihre Wahl angaben. Die 18-jährige, die seit dem letzten Jahr internationale Turniere im Erwachsenenbereich bestreitet, erreichte auch hier bereits Viertelfinalplatzierungen. Zuletzt im Februar bei der Deutschen Meisterschaft der Erwachsenen im Mixed und im Doppel.

Die Auszeichnung der Titelträgerinnen und Titelträger erfolgt laut den Organisatoren der Wahl bei verschiedenen Veranstaltungen in den kommenden Monaten.

Emma Moszczynski neu 1

http://www.federball.privat.t-online.de

Radsport: Pascal Ackermann in Frühform - Interview

 

Der Minfelder Radprofi Pascal Ackermann hat sich zum Auftakt der UAE Tour im ersten großen Sprinterduell der Saison gegen die versammelte Elite überzeugend durchgesetzt. Der Südpfälzer aus dem deutschen Team Bora-hansgrohe gewann die erste Etappe in Dubai nach 148 Kilometern deutlich vor dem Australier Caleb Ewan (Lotto-Soudal). Auch andere Top-Sprinter wie der Niederländer Dylan Groenewegen oder der Ire Sam Bennett sahen nur das Hinterrad des 26-Jährigen. „Ich bin super glücklich, weil fast alle Topsprinter hier sind. Ich habe gemerkt, dass meine Form gut ist“, sagte Ackermann, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten seinen zweiten Saisonsieg bejubelte und auch die Gesamtführung übernahm: „Das Finale war sehr hektisch, aber ich habe meinen eigenen Weg gefunden und die anderen mit meinen frühen Antritt überrascht. Nun können wir es die nächsten Tage locker angehen.“ Max Walscheid (Neuwied/NTT) wurde Achter. Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome (Ineos) kam bei seinem ersten Renneinsatz seit einem schwerwiegenden Unfall im Juni 2019 im Hauptfeld ins Ziel. Der Brite hat nach der achtmonatigen Zwangspause noch geringe Erwartungen, denn: „Ich bin noch weit davon entfernt, wo ich vor dem Sturz war“.

Ackermann

 Einen Saisonausblick  gibt Pascal Ackermann  im Interview mit Klaus Kullmann - https://www.lsb-rlp.de/node/506

 

4 BVRP-Athleten bei den nationalen Meisterschaften O19 in Bielefeld - Emma Moszczynski zieht zweimal ins Viertelfinale ein

4 BVRP-Athleten bei den nationalen Meisterschaften O19 in Bielefeld - Emma Moszczynski zieht zweimal ins Viertelfinale ein

Matti-Lukka Bahro (TuS Neuhofen), Felix Hammes (SV Fischbach), Chiara Marino (TuS Neuhofen) und Emma Moszczynski (ASV Landau) reisten mit HHG-Trainer Julian Degiuli nach Bielefeld, um dort die Farben des BVRP zu vertreten. Das Turnier begann bereits am Donnerstag, den 30. Januar, mit den ersten Runden im gemischten Doppel sowie den Einzelkonkurrenzen.

Matti-Lukka Bahro musste hier nach intensivem Spiel eine knappe 3-Satz-Niederlage in der 1. Runde hinnehmen. Beim 22-20, 14-21, 20-22 gegen Malte Laibacher hatte der junge Spieler nur hauchdünn das Nachsehen. Der an 9/16 gesetzte Felix Hammes konnte beim 21-19, 21-15 gegen Björn Joppien in Runde 2 einziehen. Chiara Marino war durch ein walkover direkt in der 2. Runde.

In der 2. Runde des gemischten Doppels griff dann auch die an 5/8 gesetzte Paarung Emma Moszczynski/ Bjarne Geiss (BW Wittorf) ins Geschehen ein und zogen mühelos in Runde 3. Auch in der 2. Runde des Herreneinzels konnte Hammes deutlich gegen Alexander Mernke aus dem Norden gewinnen. Chiara Marino hatte mit Miranda Wilson (Setzplatz 3/4) schon eine stärkere Gegnerin. Beim 16-21, 18-21 konnte die junge Spielerin vom TuS Neuhofen schon gut mitspielen, musste der Gegnerin aber den Einzug ins Achtelfinale überlassen. Das letzte Spiel für den BVRP am ersten Turniertag bescherte dem Mixed Moszczynski/ Geiss mit einen 2-Satz Sieg-über die junge Paarung Schlevoigt/ Meyer den Einzug ins Viertelfinale.

Am zweiten Turniertag musste dann zunächst Felix Hammes gegen den Berliner Brian Holtschke (5/8) an den Start. Hier konnte der Fischbacher die langen Ballwechsel teilweise gut mitgestalten, am Ende hieß es dann jedoch 15-21, 15-21 und auch für Hammes war der Einzelwettbewerb beendet.

In die Doppelkonkurrenz starteten sowohl Hammes/ Holtschke, wie auch Moszczynski/ Michalski, mit Setzplatz 5/8 aus Runde 2. Hier trafen Hammes/ Holtschke auf die Brüder Burger und hatten beim 17-21, 21-18, 15-21 das Nachsehen. Moszczynski/ Michalski erreichten hingegen mit einem klaren 2-Satz-Sieg die nächste Runde. Und auch hier gelang über Stremlau/ Seibert ein 2-Satz-Sieg und der Einzug ins Viertelfinale war geschafft.

Um 17.30 Uhr begannen dann die Viertelfinals. Für Moszczynski bedeutete dies gleich zweimal „Kräftemessen“ mit den an Nr. 1 gesetzten Paarungen. Zunächst stand mit Partner Geiss das gemischte Doppel an. Hier ging es gegen Nationalspieler Mark Lamsfuß/ Theresa Wurm. 59 Minuten lieferten Moszczynski/ Geiss heftige Gegenwehr. Nach knapp verlorenem 1. Satz (25-27) holten sie sich mit 21-15 den 2. Durchgang, bevor es in den Entscheidungssatz ging. Hier war es auch lange eng. Am Ende siegten Lamsfuß/ Wurm mit 21-18. Eine bemerkenswerte Vorstellung der beiden jungen Kontrahenten, die auf weitere gute Ergebnisse hoffen lässt. Auch im Doppel ging es gegen die an Nr. 1 gesetzten Nationalspielerinnen Li/ Efler. Hier musste man anerkennen, dass beim 11-21, 16-21 das Level noch nicht ganz ausreicht, um als Sieger vom Feld zu gehen.

Zweimal Viertelfinale ist dennoch ein schöner Erfolg für die junge Spielerin Emma Moszczynski (ASV Landau), die kurz vor dem Abitur steht und im Anschluss daran ihren Weg als Leistungssportlerin weiterhin ernsthaft verfolgen wird. 

Badminton: Bronze für Amelie Jacob (6s1)

Amelie Jacob (6s1) und Lilly Reiter (5s1) starten bei der 2. DBV-A-Rangliste U13 in Berlin - Jacob gewinnt Bronze im Mädchendoppel

Amelie Jacob

Am Wochenende des 1./2.2.2020 wurde in Berlin das zweite Turnier der U11/U13 Masters Serie ausgetragen. Das Turnier mit „A-Level“ nach DBV Norm erfreute sich großen Zuspruchs. Insgesamt 100 Spieler/innen aus dem gesamten Bundesgebiet hatten gemeldet und kämpften um die angestrebten Ranglistenpunkte. Die beiden HHG-Spielerinnen Amelie Jacob und Lilly Reiter (beide SV Fischbach) hatten sich „privat“ auf den Weg in die Bundeshauptstadt gemacht und konnten gute Leistungen abrufen.

Nach etwas „Sightseeing“ bei gutem Wetter am Freitag, gab es zwei Turniertage bei Regen am Wochenende. Der Samstag startete mit den Einzelkonkurrenzen. Hier erreichte Amelie Jacob mit guter Leistung das Viertelfinale und musste sich dort der späteren Siegerin Hannah Osterland (HH) mit 10-12, 8-11, 6-11 geschlagen geben. Für Lilly Reiter, die junger Jahrgang U13 ist, galt es weitere Turniererfahrungen in dieser Altersklasse zu sammeln. Am zweiten Turniertag ging es dann in die Doppelwettbewerbe. Hier erreichten Amelie Jacob und Partnerin Sina Otto (THÜ) das Halbfinale und damit Bronze.

Lilly Reiter