Aktuelles

Abschluss der Klasse 6s3

Zum Abschluss des Schuljahres der Klasse 6s3 konnte am 15.07.21 ein Abschlusstreffen und eine -feier für unseren Klassenleiter, Herrn Bonner, organisiert werden. Eine sportliche Betätigung durfte dabei nicht fehlen!

Bei herrlichem Wetter fuhren die Kids mit Herrn Bonner und drei Vätern eine schlammige Mountainbike - Runde durch den Pfälzer Wald. Währenddessen konnten die Eltern auf dem Schulgelände endlich nach langer Zeit wieder zusammensitzen und sich über das vergangene Schuljahr, welches durch die Coronapandemie geprägt war, unterhalten. Gegrillte Würstchen, Salate und Kuchen, welche die Eltern beigesteuert hatten, rundeten ein geselliges Beisammensein ab.

Alle Kids und alle Eltern würden sich auf eine baldige Wiederholung freuen!!!

Vielen Dank, liebe Eltern, für euer Engagement. Aber erst mal geht´s in die Sommerferien. Und vielen Dank an Herrn Bonner und an Herrn Kobel, den Klassenelternsprecher, für die Organisation des Treffens.

Wir wünschen Herrn Bonner für die weitere Zukunft alles Gute und Gesundheit.

(Text: Matthias Kobel)

 

 

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Badminton: Internationale Turnierteilnahmen in Bulgarien

Bulgarian U17 International in Svilengrad (09.-11.07.2021)

Am vergangenen Wochenende nahmen drei HHG-Spieler am internationalen U17-Badmintonturnier im bulgarischen Svilengrad teil, welches zum europäischen Nachwuchszirkel gehört. Die Teilnehmer waren Katharina Nilges / Anna-Lena Zorn (Mädchendoppel) und Simon Schenk / Katharina Nilges (Mixed).

Katharina und Anna-Lena verloren ihr Spiel in der ersten Runde gegen die drittgesetzten Malya Hoareau / Camille Pognante (Frankreich), nach einem vor allem ausgeglichenen zweiten Satz.

Katharina und Simon zeigten in der ersten Runde des Mixed eine gute Leistung und gewannen in drei Sätzen gegen Liano Panza / Jorina Jann (Schweiz). In der nächsten Runde konnten beide ihre Spielleistung nicht steigern und verloren gegen eine andere schweizerische Paarung (Loris Dietrich / Leila Zarrouk).

Nilges Schenk

    

HEBAR U17 Bulgarian Open in Pazardzhik (12.-15.07.2021)

Beim zweiten Turnier nahmen unsere Mädels Katharina Nilges und Anna-Lena Zorn in allen Disziplinen teil, Simon Schenk in zwei davon.

Im Mixed schnitten unsere Spielerinnen und Spieler dabei am besten ab. In beiden Begegnungen waren unsere Paarungen dem Sieg nahe, aber am Ende verloren Katharina Nilges / Simon Schenk in drei Sätzen gegen Calin Tudor Turcu / Bianca Popescu (Rumänien) und Anna-Lena Zorn / Mark Niemann in zwei Sätzen gegen Georgi Katerov / Tsveti Katerova (Bulgarien).

Anna-Lena Zorn absolvierte ebenfalls ein sehr gutes Match im Einzel gegen Elisaveta Berik (Estland), das sie in drei Sätzen verlor.

Die jungen Athletinnen und Athleten zeigten, dass sie großes Potential haben und ihre Entwicklung in die richtige Richtung geht. Jedes Turnier ist sehr wertvoll, weil es unschätzbare Erfahrungen bringt, gegen Spieler aus anderen Ländern und mit unterschiedlichen Spielstilen anzutreten. Durch mehr internationale Matches kann man sich besser an die unterschiedlichen Spielbedingungen anpassen – die Höhe der Hallen, die Geschwindigkeit der Bälle, die Beleuchtung, usw.

Simon Schenk:

“Ich bin insgesamt nicht wirklich zufrieden mit meinen Spielen, aber ich hätte mir auch bessere Rahmenbedingungen schaffen sollen.”

Anna-Lena Zorn:

“Mit meiner Leistung in Bulgarien bin ich eigentlich ganz zufrieden. Im ersten wie auch im zweiten Turnier konnte ich Erfahrungen sammeln und etwas für die nächsten Turniere mitnehmen.”

Katharina Nilges:

“Ich bin mit meiner Leistung in Bulgarien beim ersten Turnier zufrieden, bei dem zweiten nicht ganz so zufrieden, aber ich konnte von beiden etwas mitnehmen.”

Trainer Yasen Borisov:

“Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese beiden Turniere sehr nützlich waren, da sie den aktuellen Trainingszustand unserer Spieler in einer echten Turnierumgebung zeigten. Man konnte sehen, in welchen Dingen wir gut sind und was wir noch verbessern müssen.”

Müll gehört nicht in den Wald!

(Sr, Ht, Wb, Mo) Im Nawi-Unterricht hatten sich die Klassen 5h und 5s3 intensiv mit dem Ökosystem Wald auseinandergesetzt und den Wald als Lebensraum, Erholungs- und Schutzort sowie Rohstofflieferant kennengelernt. Um dieses wichtige Ökosystem zu schützen, regten die Schülerinnen und Schüler eine Müllsammelaktion an.

Ausgerüstet mit Mülltüten, Zangen und Handschuhen ging es los! Die beiden Klassen wanderten am 14.07.2021 begleitet durch Frau Hartner, Frau Moseler, Frau Schneider und Frau Wierzbicki durch den nahen gelegenen Wald am Heinrich-Heine-Gymnasium und sammelten zurückgelassenen Müll ein.

In Absprache mit dem Forstamt Kaiserslautern wurde der Bereich um Bremerhof, Humbergtum und Uni-Wald gesäubert.

Glücklicherweise hatte es in dieser Zeit nicht geregnet, sodass sehr viel Müll aus dem Wald entfernt werden konnte. Erschreckend für alle Beteiligten war der hohe Anteil an Masken, Glasscherben und Glasflaschen, die sich vor allem an den „Hotspots“ Uni-Wald und Humbergturm befanden. Darüber hinaus sammelten die Klassen zahlreiche Plastikverpackungen verschiedenster Größe und Farbe.

Nach vier Schulstunden, neun gelaufenen Kilometer pro Klasse und schmerzenden Füßen wurde die „Ausbeute“ betrachtet.

 

müllsammel21 1Wir alle hoffen, dass die Sammelaktion den Wald lange sauber hält.

 

 

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Ethik lebt! (2)

Wie entstehen eigentlich Vorurteile und Stereotype? Wie genau hängen diese mit Diskriminierung zusammen? Gibt es eigentlich auch gute Seiten an Stereotypen? Und was genau können wir als Schulgemeinschaft gegen Vorurteile und negative Stereotype tun? All diese Fragen wurden am Freitagnachmittag (2. Juli) im Rahmen einer digitalen Konferenz mit dem Schulpsychologen Lukas Loreth diskutiert. Herr Loreth hat seinen Master in Schulpsychologie an der Universität Tübingen geschrieben und promoviert zurzeit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zum Thema „Stigmatisierung und ihren Auswirkungen“.

Anlass für die Konferenz gab eine Unterrichtseinheit zum Thema „Freiheit des menschlichen Willens und moralische Verantwortung“, innerhalb der auch der Einfluss unserer Erziehung, Kultur sowie Norm- und Wertvorstellungen mit den Schülerinnen und Schülern diskutiert wurde. Dabei kam es sowohl im Ethikgrundkurs (MSS 12) als auch im Philosophie-Additum zu Fragen, die eine tiefere Auseinandersetzung erforderten.

Glücklicherweise ließ sich Herr Loreth schnell für das Projekt „Ethik lebt!“ gewinnen und war bereit, auf die noch unbeantworteten Fragen im Rahmen eines knappen Vortrages einzugehen. Nach einigen Wochen der Vorbereitung, in denen das Thema auf Basis von Materialien, die Herr Loreth zur Verfügung stellte, im Unterricht weiter vertieft wurde, konnten letzten Freitag nun alle offenen Fragen gestellt und größtenteils beantwortet werden. Insgesamt diskutierten die Schülerinnen und Schüler mehr als 90 Minuten mit dem Psychologen und bekamen so auch einen kleinen Einblick in die universitäre Arbeit. Zugleich bemerkten einige von ihnen jedoch, dass selbst die Psychologie noch nicht in der Lage ist, all ihre Fragen zu beantworten, da schlicht nicht für alle Bereiche, in denen es um Vorurteile und Stereotype geht, auswertbare Daten vorliegen.

Nach der Konferenz zeigte sich Herr Loreth äußerst positiv angetan von den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Er habe die Zusammenarbeit und die Veranstaltung sehr genossen und könne sich auch in Zukunft weitere Konferenzen dieser Art gut vorstellen. Von Seiten der Schülerinnen und Schüler gab es ebenfalls sehr positive Rückmeldungen. Vor allem der direkte und offene Austausch mit Herrn Loreth wurde als sehr informativ bewertet. Damit zeigt auch der zweite Teil dieser kleinen Vortragsreihe, wie motivierend und produktiv die Verbindung von Schule und (Geistes-)Wissenschaft sein kann. (Ri)

Ende der 'Ära Kaletta' in der h-GTS

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Herr Kaletta mit der 6h

 

Zum Ende dieses Schuljahres beendet nun auch Michael Kaletta seine Arbeit in der Ganztagsschule der Schule für Hochbegabtenförderung/Internationale Schule. Damit steht uns nun nach vielen Jahren zu unserem größten Bedauern keiner des Kaletta-Doppelpacks mehr zur Verfügung. Matthias und Michael Kaletta waren selbst Schüler am Heinrich-Heine-Gymnasium gewesen und haben später die hbf/is in vielen Bereichen des Nachmittagsangebots tatkräftig unterstützt, beispielsweise durch die Leitung der 'Forscherwerkstatt' und bei der Begleitung zu Wettbewerben wie 'Explore Science'. Für uns ist es traurig, auf solch verlässliche Kräfte nicht mehr zählen zu können, wünschen jedoch beiden von Herzen alles Gute und sagen nun auch Adieu zu Michael Kaletta mit einem großen Dankeschön!

 

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Fr. Barth überreichte Herrn Kaletta ein kleines Präsent und vielen Kärtchen mit guten Wünschen von Schüler*innen und GTS-Kolleg*innen

Japanische Traditionen im Klassenraum: Tanabata

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An Tanabata treffen sich die zwei Sterrne Wega (Sternbild Leier) und Altair (Sternbild Adler) am Himmel. Nach alter Überlieferung stellen diese Sterne ein Liebespaar dar, welches das restliche Jahr über durch die Milchstraße getrennt ist. Die Legende besagt, dass Orihime, die Tochter des Himmelsgottes, eine fleißige Weberin war, die von ihrem Vater mit dem Rinderhirten Hikoboshi verheiratet wurde, um ihr Abwechslung von der Arbeit zu geben. Orihime und Hikoboshi waren so verliebt, dass beide darüber ihre Arbeit vergaßen. Die Rinder wurden krank und der Himmelsgott bekam keine neuen Kleider mehr. Darüber war er so erbost, dass er Hikoboshi auf die andere Seite des großen Flusses (also der Milchstraße) verbannte. Weil sie aber vor Kummer immer noch nicht arbeiten konnten, durften sie sich einmal im Jahr treffen - an Tanabata. Wenn es an diesem Tag regnet, ist der Fluss zu breit und zu tief und kann nicht überquert werden. Am Abend vor dem 7. Juli werden daher Bambusstöcke aufgestellt, an denen Zettel mit Wünschen aufgehängt werden, in der Hoffnung, dass sich diese dadurch erfüllen.

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Entsprechend dieser Tradition wurden auch im Japanisch-Unterricht unserer hbf/is bei Frau Futakuchi Bambusstöcke dekoriert, die Überliefung besprochen und die Schriftzeichen für Leier, Adler und Milchstraße gelernt.