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Jugend forscht und Schüler experimentieren - Zwei Tickets für den Landeswettbewerb!

In den vergangenen Februarwochen traf sich die junge Forschergemeinde in Rheinland-Pfalz an verschiedenen Austragungsorten zu ihren Regionalausscheiden. Gesucht waren diejenigen Schülerinnen und Schüler, deren Projekte die Jury so überzeugend fanden, dass sie sich für den Landeswettbewerb qualifizieren.

Die Projekte des Heinrich-Heine-Gymnasiums waren über drei Regionalwettbewerbe verteilt: Landau, Bingen und aktuell am 29.09.2020 in Kaiserslautern.

Neben einigen Platzierungen konnte das HHG wieder zwei Teams als Regionalsieger verzeichnen.

Bei den “großen” Jungforschern in der Kategorie Jugend forscht trat unsere erfahrenste Teilnehmern Negin Moghiseh (vierte Teilnahme) im Fachgebiet Technik an und siegte souverän. Bei den “kleinen” in der Kategorie Schüler experimentieren waren mit Jennifer Bajura und Krista Diez Canseco zwei Newcommer am Start, die sich aber auch klar gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten.

In Kaiserslautern präsentieren sieben Teams unserer Schule ihre Arbeiten. Damit gehört das HHG wieder mal zu den teilnehmerstärksten Schulen und erhält den Preis der Berdelle-Hilge Stiftung im Wert von 243€.

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 1das Team im Regionalwettbewerb Kaiserslautern

 

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb Negin Moghiseh (11h), Energiegewinnung aus elektromagnetischen Wellen, Technik, Betreuung Fr. Schneider

Negin hat sich in ihrem Projekt mit der Energiegewinnung aus hochfrequenten elektromagnetischen Wellen auseinandergesetzt. Dafür hat sie sich mit sogenannten Rectennas beschäftigt. Hierbei handelt es sich um Schaltungsanordnungen, welche beispielsweise aus Radio- oder Mikrowellen (WLAN) nutzbaren Gleichstrom zum Betreiben verschiedener Geräte (Herzschrittmacher o.ä.) machen. Im Zuge ihrer Forschung hat sie einen Detektorempfänger gebaut, welcher ohne Energiezufuhr durch Batterien oder Strom aus der Steckdose das Radiohören ermöglicht. Diese Technologie wird vor allem im Zuge des Klimawandels und des Bestrebens der Energieeffizienz immer relevanter. Sie überzeugte die Jury v.a. durch ihre große fachliche Tiefe und Kreativität.

1. Platz und Qualifikation zum Landeswettbewerb Jugend forscht

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 3Jennifer Bajura, Krista Diez Canseco (6s3), Papier aus Brennnesseln, Biologie, Betreuung Fr. Schneider, Fr. Hartner

Die beiden Schülerinnen haben sich in ihrem Projekt der Umwelt verschrieben. Sie suchten ein alternatives Material zur Papierherstellung. Es gelang ihnen, aus dem „Unkraut“ Brennnessel ein Papier herzustellen, das man für Verpackungen verwenden könnte. In ihren Experimenten arbeiteten sie systematisch an der Verbesserung der Papierqualität. Ihre Ideen sind dabei noch lange nicht ausgeschöpft. Bis zum Landeswettbewerb bleibt also noch viel zu tun. Gerade diese Begeisterung und das strukturierte Vorgehen wurde von der Jury besonders gelobt.

1. Platz und Qualifikation zum Landeswettbewerb Schüler experimentieren, außerdem Sonderpreis für nachwachsende Rohstoffe

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 4Justus Blum, Samir Cravens, Kenta Nishino (6h), Eco-Bricks, Physik, Betreuung Hr. Zangerle, Frau Hartner

Die drei Schüler haben untersucht, ob es tatsächlich sinnvoll ist, Häuser aus sog. Eco-Bricks zu bauen. Diese Häuser aus Plastikbausteinen findet man bereits in verschiedenen Entwicklungsländern. Sie dienen dort als billiges und leicht verfügbares Baumaterial. Im Zuge ihrer Untersuchungen haben die Jungs kleine Häuser aus mit Plastik gefüllten Plastikflaschen gebaut und ihre Wärmedämmung mit anderen Isoliermaterialien verglichen. Die Kunststoffisolierung hat nur geringfügig schlechter gedämmt als Glaswolle. Somit wären diese Bausteine durchaus eine günstige Alternative zu herkömmlichem Baumaterial.

2. Platz

 

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 5Emma Kohl, Carlotta Barth (7h), Hinderniserkennung für Blinde, Arbeitswelt, Betreuung Hr. Kaletta

Am 14. Februar fand der Regionalwettbewerb Jugend forscht an der TH Bingen statt. Emma und Carlotta befassten sich in ihrer Arbeit damit, wie sie Blinden Menschen den Alltag erleichtern können. Sie hatten die Idee, ein Gerät zu entwickeln, welches mit Hilfe von Ultraschall Hindernisse erkennt und die Person vor einem Zusammenstoß warnt. Ihr erfolgreicher Prototyp machte sich bezahlt.

2. Platz und Sonderpreis Hören, Akustik & Lärm.

 

 

 

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 6Jonathan Gärtner (10h), Antonios Schinarakis (Lise-Meitner-Gymnasium Maxdorf), Intelligente Spracherkennung - Automatische Zeichensetzung, Mathematik/Informatik, Betreuung Hr. Zangerle

Die Schüler haben im Bereich Mathematik/Informatik eine automatische Zeichensetzung (integriert in einer Spracherkennung) auf Basis eines künstlichen neuronalen Netzes entwickelt. Ihr Programm ist in der Lage einfache gesprochene Sätze (meist) korrekt in Schriftsprache wiederzugeben. Diese schulübergreifende Kooperation hat sich gelohnt!

 3. Platz und Sonderpreis Abonnement der Zeitschrift ct („magazin für computer technik“)

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 7Helena Rubeck (5h), Untersuchung des Bodens auf Nitrat, Chemie, Betreuung Hr. Kaletta

Helena untersuchte verschiedene Böden auf ihren Nitratgehalt (Blumenerde, Gartenerde und Gartenerde mit Dünger). Außerdem entnahm sie in ihrem Garten zuhause verschiedene Bodenproben an verschiedenen Standorten und testete dessen Nitratgehalt. Die größte Nitratbelastung wiesen Böden mit Dünger auf.

Sonderpreis Abonnement der Zeitschrift Natur

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 8Anastasia Verstyuk, Myrtha Sajons (7h), Ameisen im Klimawandel, Biologie, Betreuung Fr. Hartner, Hr. Zangerle

Die beiden Schülerinnen untersuchten in Labyrinthexperimenten und Temperaturorgeln, ob Ameisen eine bevorzugte Temperatur aufsuchen. Eine genaue Aussage konnten die beiden Forscherinnen noch nicht treffen, wohl aber das typische Verhalten wechselwarmer Tiere beobachten.

Teilnahmepreis

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 9Jawhara Abdel Ghaffar (5h), Natürliche Duschöle ohne Chemie, Chemie, Betreuung Hr. Kaletta

Die Schülerin stellte mit Hilfe von Kokosnussöl, Rosenwasser und Kernseife ein Duschöl her, welches als Alternative zu handelsüblichen Duschgelen verwendet werden kann. Dabei probierte sie für eine perfekte Konsistenz verschiedene Zusammensetzungen von Ölen aus.

Teilnahmepreis

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 10Hilma Kabs, Fabio Alves (5h), Modulares Erkundungsfahrzeug, Technik, Betreuung Hr. Kaletta

Am 06.02.2020 starteten Hilma und Fabio mit großer Technikkonkurrenz in Landau. Sie entwickelten und bauten ein Kettenfahrzeug, welches modular für verschiedene Aufgaben verwendet werden kann. Die einzelnen Teile wie die Ketten, Antriebszahnräder und Kettenspanner wurden mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt und bestehen aus dem umweltfreundlichen Kunststoff PLA (Polymilchsäure). Dadurch sind Veränderungen am Aufbau leicht durchzuführen und Ersatzteile können schnell produziert werden.

Teilnahmepreis

 

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 11Jonas Nickel, Nicholas Schneider, Hatim Abdel Ghaffar (8h), Düngeraufsatz für Mähroboter 2.0, Technik, Betreuung Hr. Kaletta

Ebenfalls in Landau präsentierten die drei Jungs ihren „Düngeraufsatz für Mähroboter 2.0“. Die Schüler befassten sich mit dem Bau eines Düngeraufsatzes, welcher auf einen Mähroboter montiert werden kann. Mithilfe eines RGB-Sensors tastet dieser den Boden ab und erkennt aufgrund von Farbunterschieden, ob an bestimmten Stellen bereits eine Düngung des Bodens erfolgt ist und spart diese Stellen dann aus.

Teilnahmepreis

 

 

Jugend forscht und Schüler experimentieren Zwei Tickets für den Landeswettbewerb 12Lakshay Sabharwal (5h), Wie kann man ein Lego-Zahnrandgetriebe so bauen, dass das Auto so schnell wie möglich fährt?, Technik, Betreuung Hr. Zangerle, Fr. Hartner

Der ebenfalls nach Landau gereiste Lakshay beschäftigte sich mit der Optimierung von Getrieben. Dazu baute er aus Lego verschiedene Getriebe für sein Auto und testete, mit welchem das Auto am schnellsten fuhr.

Teilnahmepreis

Gergely Hosszu ist DOSB- Athletiktrainer

Gergely Hosszu Athletiktraiing

Gergely Hosszu, ausgebildeter Diplomsportlehrer und Erzieher im Internat 3, hat heute die Ausbildung zum DOSB- Athletiktrainer an der Deutschen  Sporthochschule Köln erfolgreich abgeschlossen. Die Ausbildung umfasste 165 Lerneinheiten zuzüglich dem Workload für die Vorbereitung und Nachbereitung. Im praktischen Teil der Ausbildung leitete er Krafttrainingseinheiten und führte eine Leistungsdiagnostik mit  einigen Badmintonnachwuchstalenten durch. Er von Badminton Landestrainer Christian Stern angeleitet. 

 

Elternbrief "HHGinForm" Ausgabe 2 19/20

Die Ausgabe von HHGinForm für das zweite Halbjahr 19/20 ist verfügbar! Bitte beachten Sie wichtige Termine und Deadlines.

 

 

pdf Info-Brief 2-2019/2020

 

 



Fußball: Ein goldenes und ein silbernes Ticket für das Landesfinale des Fritz-Walter-Cups

Kaiserslautern, 09.03.2020

                                                                                             

Neben den HHG-Mädchen hat sich in diesem Schuljahr auch die Jungenmannschaft für das Finale der zwanzigsten Auflage des Fritz-Walter-Cups am 30.03.2020 in der Barbarossahalle Kaiserslautern qualifiziert. Die Jungs vom HHG legten über das komplette Qualifikationsturnier hinweg eine souveräne und teilweise dominante Spielweise mit toll herausgespielten Toren an den Tag, obwohl man im ersten Vorrundenspiel gegen Mainz-Bretzenheim nicht über ein Remis (1:1) hinausgekommen war. Doch bereits in diesem Spiel zeigte sich schon, dass das Team des HHG gut aufgelegt war, denn der Turnierauftakt gegen die Mainzer Eliteschule des Fußballs hätte aufgrund der größeren Spielanteile und Torchancen durchaus auch gewonnen werden können. Die weiteren Spiele auf dem Weg ins Finale wurden beide mit 1:0 (Vorrunde) und 3:0 (Halbfinale) verdient gewonnen, sodass es im Finale gegen die Realschule plus aus Frankenthal ging. Auch dort ließ das HHG nichts anbrennen, sodass die Goldmedaille am Ende an die Spieler aus der Fritz-Walter-Stadt verliehen wurde.

Das Mädchenteam des HHG startete ebenfalls mit einem 1:1 Unentschieden ins Turnier, da man zahlreiche gute Torgelegenheiten liegengelassen hatte. Im zweiten Vorrundenspiel tat man sich gegen den tief verteidigenden Gegner zunächst sehr schwer, konnte in den Schlussminuten aber noch einen 1:2 Rückstand in einen 3:2 Sieg ummünzen. Aufgrund eines deutlich verbesserten Einsatzwillens, zeigten die HHG-Mädchen dann im Halbfinale aber wieder die gewohnt souveräne Spielweise und zogen nach einem 3:0 Sieg ungefährdet ins Finale ein.  Dort wartete mit dem Team des Otto-Schott-Gymnasiums aus Mainz der stärkste Mitkonkurrent, dem man sich nach einer frühen 1:0 Führung bei Abpfiff noch mit 2:1 geschlagen geben musste. Die HHG-Mädchen konnten diese Niederlage jedoch gut verschmerzen, denn auch mit der Silbermedaille hatte man das Ticket für das Landesfinale am 30.03.2020 gelöst.

Das Foto zeigt die beiden erfolgreichen Mannschaften nach der Siegerehrung.

Regionalfinale FWC 09 03 20 III

hintere Reihe von links: Randy Hülsmann, Louis Westrich, Marvin Schick, Daniel Imafidon, Luis Dahler, Noah Berndt, Florian Stöbener, Pascal Weber

vordere Reihe von links: Lea-Charline Janos, Veronika Lapitskiy, Laura Percuku, Fenia Selzer, Sonja Seitz, Emma Lelle, Alea Cetecioglu

Schulschach: Landesentscheid Rheinland-Pfalz in Oppenheim

2019 war das HHG nach mehreren erfolgreichen Jahren nicht bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Schulschach vertreten. Nun schaffte Ende Januar bei den Pfalzmeisterschaften in Wörth unsere Mannschaft in der WK 4 (Jahrgänge bis 2007) mit dem 2. Platz die Qualifikation für das Turnier in Oppenheim vergangenes Wochenende.

David Schaser (5s1) mit hervorragendem Ergebnis am Spitzenbrett sowie Marten Maager (8h), Sofie Grimm (10h) und Fritz Grimm (6h)  mit ebenfalls sehr guter Punktausbeute mussten sich in Wörth nur dem Team des HSG Kaiserslautern geschlagen geben. In Oppenheim hatten wir noch zusätzlich Ivo Oster (5h) mit dabei, der in Wörth in seiner Mannschaft alle 7 Partien gewinnen konnte.

Die RLP-Meisterschaft bestreiten acht Mannschaften, jeweils zwei aus den Bezirken Trier, Koblenz, aus Rheinhessen und der Pfalz. Somit war nicht mit "einfachen" Gegnern zu rechnen; ein Blick auf die Aufstellungen zeigte auch deutlich, dass wir um die vorderen Plätze wohl nicht mitspielen konnten. So war beispielsweise  der Turniersieger aus Ingelheim (punktgleich : OSG Mainz) durchweg mit starken Vereinsspielern besetzt.

Unsere zwar talentierten, aber doch weniger geübten SpielerInnen mussten dann auch viele Niederlagen einstecken, mit einer Ausnahme: David Schaser glänzte am 1. Brett gegen allerstärkste Gegnerschaft. Seine vier Siege und ein Remis waren noch äußerst unglücklich, da David anfangs eine klar vorteilhafte Partie unentschieden gab, weil ihm nur wenig Zeit verblieb. Geradezu tragisch war danach seine Niederlage gegen Ingelheim: In allerletzter Sekunde konnte sein Gegner "Zeit" reklamieren,  David hatte da schon die Figur zum Mattsetzen in der Hand. Schon am nächsten Wochenende sitzt David Schaser wieder am Brett: Er spielt die u12-Meisterschaft Rheinland-Pfalz. Mit seiner Spielstärke und seinen zuletzt gezeigten Leistungen sollte ein vorderer Platz und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft möglich sein. David, wir drücken dir fest die Daumen!!!

Unsere Mannschaft besiegte das AVG Trier (starke Partie von Sofie), und erreichte gegen den Drittplazierten, unseren Stadtkonkurrenten HSG, ein 2-2 unentschieden (wie schon zuvor in Wörth besiegte David den amtierenden Pfalzmeister, und Fritz konnte seinen Gegner aus scheinbar aussichtsloser Situation noch überlisten und zum vielumjubelten Sieg volllstrecken). Marten übernahm die Verantwortung, am 2. Brett gegen durchweg starke Gegner anzutreten, er agierte leider etwas glücklos.  In der Schlussrunde spielten wir ebenfalls 2-2 (gegen IGS Kastellaun), wobei Ivo eine sehr schöne und überlegt geführte Partie gewinnen konnte. Damit blieben wir punktgleich mit Kastellaun, aber mit niedrigerer Brettwertung auf dem vorletzten Platz.

Die Rückfahrt mit der Bahn verlief nicht ohne Schwierigkeiten; es gab Zugausfälle, wir wählten nicht immer den besten Zug (ein Schachwitz...) und es dauerte bis 20.45 Uhr, bis alle zu Hause waren. (Wintergerst)

Schach März 2020 a

Schach März 2020 b