Aktuelles

Corona-Pandemie - Umsetzung der Neuregelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes (Fassung vom 27.4.2021)

Bundestag und Bundesrat haben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eine Erweiterung des Bundes-Infektionsschutzgesetzes beschlossen.

In dieser Übersicht werden die Vorgaben der ADD Trier zur Organisation der Umsetzung der neuen Regelungen und des Bildungsministeriums zum Einsatz von Antigen-Selbsttests an Schulen zusammenfassend dargestellt und die für das Heinrich-Heine-Gymnasium in mit dem örtlichen Personalrat sowie dem Schulelternbeirat abgestimmten geltenden organisatorischen Regelungen dargestellt.

 

 

A.  Grundsätze

 

    • Schüler und Lehrer müssen sich zweimal wöchentlich selbst auf SARS-CoV-2 testen. Die Testmaterialien erhalten sie von der Schule. Das Ergebnis ist zu dokumentieren. Dabei findet die Testung der Schüler in aller Regel der Schule statt. Die bestehende und über die Homepage kommunizierte Organisationsform wird beibehalten.


    Jahres-
    woche

    von – bis

    Wechsel-
    unterricht

    Testtag 1

    Testtag 2

    17.

    26.-30.4.21

    B-Woche

    Di., 27.4.21

    Do., 29.4.21

    18.

    3.-7.5.21

    A-Woche

    Di., 4.5.21

    Do., 6.5.21

    19.

    10.-12.5.21

    B-Woche

    Mo., 10.5.21

    Mi., 12.5.21

    20.

    17.-21.5.21

    A-Woche

    Mo., 17.5.21

    Mi., 19.5.21

  1. Den sonstigen Mitarbeitern, also den Erziehern, pädagogischen Fachkräften und Trainern, FSJ-lern wird dringend empfohlen, sich gleichfalls zweimal wöchentlich selbst zu testen und das Ergebnis zu dokumentieren. Die Testmaterialien erhalten sie von der Schule.

  2. Steigt die Inzidenzrate in der Stadt Kaiserslautern an drei aufeinanderfolgenden Tagen
    • über 100, gehen die Schulen zwingend in Wechselunterricht,
    • über 165, werden von der jeweiligen Gebietskörperschaft in Abstimmung mit der Schulaufsicht Schulschließungen und bei Sinken der Inzidenzrate Schulöffnungen verfügt.
    • Unter einer Inzidenz von 100 ist voller Präsenzunterricht rechtlich möglich. So lange die Inzidenzrate nicht über 165 steigt, bleibt an den Schulen in Rheinland-Pfalz bis zu den Pfingstferien der Wechselunterricht bestehen.

  3. Bleibt die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 165, treten die Maßnahmen am übernächste Tag wieder außer Kraft. Die Schulen können dann wieder den Wechselunterricht aufnehmen. Die Schulträger und die Schulaufsicht werden auf die Schulen frühzeitig zugehen. Dabei sollen Öffnungen von ein oder zwei Tagen (z.B. Donnerstag oder Freitag) möglichst vermieden werden und der Präsenzunterricht wochenweise beginnen.

  4. Während der Phasen des Wechselunterrichts und der Schulschließung findet eine Notbetreuung Die Testpflicht gilt auch für die Notbetreuung.

  5. Alle Schüler, die in die Internate zurückkehren, absolvieren unmittelbar bei der Ankunft einen Antigen-Schnelltest oder legen eine Negativbescheinigung von Arzt und Testzentrum vor, die nicht älter als 24 Stunden sein darf. Bei einem positiven Test nehmen die Eltern den Schüler wieder mit nach Hause.

 

B.  Zur Testpflicht

  • Die Testpflicht ist grundsätzlich als Selbsttestung in der Schule zu erfüllen.
  • Ein Betreten des Schulgeländes und die Teilnahme an schulischen Präsenzveranstaltungen ist nur unter Beachtung der bestehende „Testpflicht“ möglich. Das gilt auch für die Notbetreuung.
  • Die Testung beginnt – soweit organisatorisch möglich – zu Beginn des Unterrichtstages. Wo dies nicht gewährleistet werden kann, findet die Testung so früh wie möglich am jeweiligen Schultag statt.
  • Es bedarf für die Testung keiner Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mehr.
  • An der Testung müssen auch bereits vollständig Geimpfte sowie nach einer Corona-Infektion genesene Personen teilnehmen.
  • Ist ein Test als „ungültig“ zu klassifizieren, wird ein zweiter Selbsttest noch in derselben Stunde durchgeführt. Die Lehrkräfte erhalten einige Tests mehr für diesen Zweck.
  • Die Durchführung des Tests ist schriftlich zu dokumentieren. Die Dokumentation wird zu den Akten genommen und nach vier Wochen vernichtet.
  • Schüler können nicht zur Teilnahme an einem Test gezwungen werden. Nehmen sie an einem Test nicht teil oder legen keinen anderen zulässigen Testnachweis vor, dürfen sie nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Kommen sie gleichwohl in die Schule, müssen sie sie verlassen. Die Eltern werden ggf. aufgefordert, ihre Kinder aus der Schule abzuholen.
  • Erklären Schüler, dass sie am Test nicht teilnehmen wollen oder legen sie entsprechende Erklärungen der Erziehungsberechtigten vor, wonach der Testung widersprochen wird, müssen Volljährige das Schulgelände verlassen, Minderjährige gegen zum Sekretariat, das die Abholung veranlasst.
  • Der Nachweis an den von der Schule festgelegten Testtagen kann auch erbracht werden durch Vorlage einer Bescheinigung über ein negatives Testergebnis einer vom Land beauftragten Teststelle oder Vorlage eines ärztlichen Attests bzw. einer ärztlichen Bescheinigung über ein negatives Testergebnis. Sie dürfen zum Zeitpunkt der Vorlage in der Schule nicht älter als 24 Stunden sein.
  • Nachweise von Eltern über zu Hause durchgeführte negative Testungen können anerkannt werden, wenn Schüler, die nicht in der Präsenzwoche sind, Klassen- oder Kursarbeiten in Präsenz schreiben. Hierfür ist das Formular „Qualifizierte Selbstauskunft …“ zu verwenden (LINK).
  • Die Präsenzpflicht ist auch nach Auftreten der gesetzlichen Änderung nicht aufgehoben. In der Präsenzphase finden Leistungsnachweise in schriftlicher und mündlicher Form statt. Schüler, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, weil sie oder ihre Eltern eine Teilnahme am vorgeschriebenen Test verweigern, haben in Absprache mit den Lehrkräften alternative Formen von Leistungsnachweisen zu erbringen.
  • Widersprüche oder Erklärungen, das eigene Kind einer Testung nicht unterziehen zu wollen, haben keine rechtliche Bedeutung. Die Schule wird sich in diesen Fällen mit dem zuständigen Schulaufsichtsbeamten in Verbindung setzen.
  • Schüler, die sich nicht der vorgeschriebenen Testung unterziehen, haben keinen Anspruch auf ein dem Präsenzunterricht vergleichbares pädagogisches Angebot. Sie erhalten ein Angebot, das Schüler bei Wechselunterricht auch in häuslichen Lernphasen erhalten (Arbeitsmaterialien, Erteilen von Arbeitsaufträgen).
  • Bei einem positiven Testergebnis informiert die Schule umgehend die Sorgeberechtigten sowie das zuständige Gesundheitsamt.

 

 

 

C.  Organisatorische Regelungen für das HHG

 

Schüler

  1. Schüler, die die Selbsttestung ihrer Lerngruppe in der 1. Stunde verpasst haben oder deren Unterricht später beginnt:
    • Meldung im Sekretariat II
    • Schüler testen sind im Raum 0.5


  2. Schüler, die in der aktuellen Woche nicht in Präsenz unterrichtet werden, aber für eine Klassen-/Kursarbeit in die Schule kommen, können die Testpflicht wie folgt erfüllen:
    • Ärztliche Bescheinigung oder Bescheinigung eines offiziellen Testzentrums über einen negativen Test, der nicht älter als 24 Stunden ist, oder
    • Abgabe einer „Qualifizierten Selbstauskunft über das Vorliegen eines negativen PoC-Selbsttests zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus“ über selbst durchgeführten Test (Anlage).
    • Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10, die ohne eine ärztliche Bescheinigung, die Bescheinigung eines Testzentrums oder eine Qualifizierte Selbstauskunft in die Schule kommen, melden sich im Sekretariat 1.
    • Schüler in der Präsenzwoche können am Freitag, von 10.00 bis 11.00 Uhr im Raum 0.5 einen Test abholen, wenn sie in der Folgewoche eine Kurs-/Klassenarbeit schreiben, um eine Qualifizierte Selbstauskunft durch Testung vorzubereiten.
  3. Schüler in der Notbetreuung:
    • Im Dienstplan vorgesehen Betreuer holen Tests im Raum 0.5 ab;
    • Durchführung Selbsttest an den jeweiligen Testtagen lt. Plan durch Betreuer.


  4. Internat:
    • Empfohlen wir die Durchführung eines Tests in einem anerkannten Testzentrum 24 Stunden vor Anreise ins Internat. Dann bei Anreise Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung eines offiziellen Testzentrums über einen negativen Corona-Test, die nicht älter als 24 Stunden sein darf oder
    • Durchführung eines Selbsttests bei Anreise im Internat.
    • Eltern warten, bis das Ergebnis des Tests vorliegt und nehmen ggf. positiv getestete Schüler wieder mit nach Hause, um weitere Testung in anerkanntem Testzentrum oder einem Arzt zu veranlassen.
    • Internate leiten Testdokumentation dem Sekretariat I zu.


  5. Testverweigerer“ / Tests aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich
    • Wer nicht getestet werden will (Volljährige) oder nach Entscheidung der Eltern nicht getestet werden soll, darf die Schule nicht in Präsenz besuchen, auch nicht für Klassen- oder Kursarbeiten. Volljährige / die Eltern teilen der Schule den Grund für die Abwesenheit mit, indem sie eine schriftliche Erklärung vorlegen.
    • Diese Schüler dürfen nicht am Präsenzunterricht / an Klassen- und Kursarbeiten teilnehmen.
    • Für diese Schülergelten gesonderte Formen der Leistungsfeststellung (lt. Schreiben der ADD).
    • Klassen-/Stammkursleiter leitet Erklärungen der Volljährigen/Eltern dem Sekretariat I zu und informiert die Kolleginnen und Kollegen der Klasse/ des Kurses.

 

Lehrer

  • Je Woche werden 2 Kits für Selbsttests in die Fächer gelegt.
  • Das Formblatt „Qualifizierte Selbstauskunft über das Vorliegen eines negativen PoC-Selbsttests zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus über das Ergebnis einer Selbsttestung“ wird per Mail an alle Lehrer, Erzieher und Trainer versandt.
  • Die Lehrer führen die vorgeschriebenen 2 Selbsttests pro Woche zu Hause oder in der Schule durch.
  • Nach dem Test geben sie das ausgefüllte und unterschrieben Formblatt „Qualifizierte Selbstauskunft …“ zeitnah im Sekretariat 1 ab bzw. leiten es dem Sekretariat 1 per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu.
  • Im Sekretariat 1 werden die Bescheinigungen gesammelt und ausstehende Bescheinigungen angemahnt.
  • Die Bescheinigungen werden nach vier Wochen vernichtet.


Mitarbeiter / Erzieher / Trainer / Pädagogische Fachkräfte / FSJler

  • Den genannten Mitarbeitern wird ein zweimaliger Selbsttest pro Woche zur eigenen Sicherheit und Sicherheit der Schüler dringend empfohlen.
  • Sie können zwei Tests pro Woche bei Frau Lorch abholen.
  • Mitarbeiter führen zwei Selbsttests in der Schule oder zu Hause durch.
  • Das Ergebnis teilen sie der Schule auf dem Formblatt „Qualifizierte Selbstauskunft über das Vorliegen eines negativen PoC-Selbsttests zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus“ mit.
  • Diese Erklärungen werden im Sekretariat 1 gesammelt und nach 4 Wochen vernichtet.

 

pdf Formblatt "Qualifizierte Selbstauskunft über das Vorliegen eines negativen PoC-Selbsttests zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus"

Konzept Selbsttest und Testpflicht

 

 

Kursarbeiten in der MSS

Kursarbeiten in der Qualifikationsphase zum Abitur sind abiturrelevante Leistungsfeststellungen, die als „nicht aufschiebbaren Prüfungen“ grundsätzlich in Präsenz stattfinden.

Hierfür gilt:

  • Es besteht Teilnahmepflicht für alle Schülerinnen und Schüler.
  • Schülerinnen und Schüler, die unmittelbar vor der Prüfung einen Selbsttest durchgeführt haben, eine Bescheinigung eines anerkannten Testzentrums oder eine qualifizierte Selbstauskunft vorlegen, die nicht älter ist als 24 Stunden, können die Maske während der Prüfung ablegen.
  • Für Schülerinnen und Schüler, die Corona-Selbst- Schnelltests ablehnen, besteht während der gesamten Prüfungszeit Maskentragepflicht.

 

Wichtiger Hinweis für Klassen- und Kursarbeiten:

Schüler, die in der jeweiligen Woche nicht in Präsenz unterrichtet werden und in die Schule kommen, um eine Klassen- oder Kursarbeit in Präsenz zu schreiben, können die Testpflicht wie folgt erfüllen:

  • Ärztliche Bescheinigung oder Bescheinigung eines offiziellen Testzentrums über einen negativen Test, der nicht älter als 24 Stunden ist, oder
  • Abgabe einer „Qualifizierten Selbstauskunft über das Vorliegen eines negativen PoC-Selbsttests zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus“ über selbst durchgeführten Test.
  • Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10, die ohne eine ärztliche Bescheinigung, die Bescheinigung eines Testzentrums oder eine Qualifizierte Selbstauskunft in die Schule kommen, melden sich im Sekretariat 1.
  • Schüler in der Präsenzwoche können am Freitag, von 10.30 bis 11.30 Uhr im Raum 0.5 einen Test abholen, wenn sie in der Folgewoche eine Kurs-/Klassenarbeit schreiben, um eine Qualifizierte Selbstauskunft durch Testung vorzubereiten.

Bitte nutzen Sie vor allem die Möglichkeiten im Vorfeld. Dies senkt das Infektionsrisiko und beschleunigt die Abläufe.

 

 

 

Konzept Selbsttest und Testpflicht

Zur Umsetzung der von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Erweiterung des Bundes-Infektionsschutzgesetzes haben das Bildungsministerium und die ADD am 22.4.2021 aktuelle Rahmenregelungen für die Schulen in Rheinland-Pfalz erlassen. Diese treten am Montag, 26.4.2021 in Kraft.

https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Schulschreiben_zum_neuen_Infektionsschutzgesetz_.pdf

https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona_Test/20210422_Konzept_Selbsttests_in_Schulen_mit_Markierung_der_AEnderungen.pdf

 

Bitte schauen Sie regelmäßig, am besten täglich, aber in jedem Fall vor Anreise an oder nach einem Wochenende (für Internatsschüler) auf die Homepage des HHG (www.hhg-kl.de). Hier werden wir alle offiziellen, oft sehr kurzfristig umzusetzenden Informationen zu möglichen Schulschließungen, Schulöffnungen, Veränderungen des Wechselunterrichts, Internat und Training veröffentlichen.

 

 

Corona-Pandemie - Umsetzung der Neuregelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes (Fassung vom 27.4.2021)

 

 

pdf Elternschreiben

pdf Konzept Schnelltest an Schulen mit Markierungen der Änderungen

pdf Qualifizierte Selbstauskunft Selbsttest SARS-CoV-2

 

 


 

 

Ehemaliger HHG-Fußballer Willi Orban im Sportmagazin „kicker“

Der Aufrechte
(von Andreas Hunzinger; Sportmagazin „kicker" Nr. 32, 2021)

 

WilliOrban21(Foto zur Verfügung gestellt von Willi Orban)

 

Am Freitagabend um kurz vor 22.30 Uhr gab es bei Willi Orban Aufwallungen zu beobachten, die man bei ihm selten sieht. Erst sprintete der Innenverteidiger von RB Leipzig völlig euphorisiert über den ganzen Platz, um seinem Kollegen Yussuf Poulsen zu gratulieren, weil der im Duell mit der TSG Hoffenheim in der sechsten Minute der Nachspielzeit den vermeintlichen Siegtreffer geköpft hatte. Kurz darauf sah man Orban mit Schiedsrichter Manuel Gräfe im erregten Diskurs, weil dieser das Tor wegen eines Handspiels Poulsens zu Recht aberkannt, just zuvor die Partie beendet und das 0:0 amtlich gemacht hatte.

Wenige Minuten später war Orban dann wieder der, der er normalerweise ist. Im Fernsehinterview sprach der 28-Jährige zwar davon, dass es „unheimlich bitter“ sei, dass das Tor zurückgepfiffen wurde. Aber wie er es sagte, mit dem von ihm bekannten leicht staatsmännisch anmutenden Unterton, bewies, dass da einer seine Gefühle wieder im Griff hatte.

In den 95 Minuten vor dem dramatischen Schlussakkord hatte Orban derweil das getan, was er meistens tut: seriös verteidigen, ohne Schnörkel, aber effektiv. Wo im Zusammenhang mit den Leipziger Innenverteidigern meist die Rede vom potenziellen Weltklasse- und künftigen Bayern-Spieler Dayot Upamecano (22), dessen nicht viel weniger talentierten Kollegen Ibra-hima Konaté (21) oder dem ebenfalls sehr begabten Nordi Mukiele (23) die Rede ist, geht Orban zwischendurch ein bisschen unter. Weil er weniger spektakulär spielt und weil man eben mit 28 nicht mehr die Schlagzeilen füllt, wenn es um vermeintlich gloriose Zukunftsperspektiven geht.

Bei RB wissen sie jedoch, was sie an Orban haben. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass Klub und Spieler vor zehn Tagen die Verlängerung des Vertrages bis 2025 verkündeten. Wenn Orban diesen erfüllt, wird er zehn Jahre bei RB gewesen und zu einer Identifikationsfigur des noch jungen Vereins geworden sein. Orban, der 2015 vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern zum Zweitligisten RB Leipzig kam und mit den Sachsen den Weg zum Bundesliga-Top-Klub sowie Champions-League-Starter beschritt, sagt: „Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.“ Weil er selbst an der Aufgabe wuchs. „Der Weg in Leipzig, eine Entwicklung mitgehen zu dürfen, hat ihm gutgetan“, betont Marco Kurz (51), der Orban als Trainer in Kaiserslautern im August 2011 gegen Bayern München zum Bundesliga-Debüt verhalf. Langfristig denken, die Entwicklung im Blick haben, hart daran arbeiten, um zum Ziel zu kommen: Das passt zu diesem Charakter, ebenso, dass der Verteidiger zu schätzen weiß, was er hat, und so nicht zum Wandervogel neigt.

Die unprätentiöse Art, die Zurückhaltung, mit der er durchs Leben geht, aber auch seine Geradlinigkeit kennzeichnen den Profi und Menschen Orban. Mancher mag den fehlenden Glamour langweilig finden, ebenso den Umstand, dass die Leipziger Nummer 4 auf protzige Statussymbole verzichtet. Orban definiert sich über seine Haltung zu seinem Beruf, den er lebt wie wenige. Wenn die Kollegen an freien Tagen die Seele baumeln lassen, sieht man den Verteidiger im RBLeistungszentrum am Cottaweg, weil er Krafttraining absolviert. Oder, so Julian Nagelsmann, „man sieht ihn auch mal mit einem Rotkohlkopf durch die Stadt laufen, weil er den daheim nur mit Öl isst, weil es gesund ist.“

Bei aller Akribie sagen sie über Orban indes, dass er kein verkniffen ehrgeiziger Egozentriker sei, sondern stets das Gesamtgefüge und das Wohl seiner Kollegen im Blick habe. „Willi ist ein außergewöhnlicher Topspieler“, sagt Adam Szalai (33), Stürmer von Mainz 05 und Orbans Kollege im Nationalteam Ungarns, „was aber noch wichtiger ist: Er ist ein unfassbar guter Mensch. Willi ist auf dem Platz und daneben unheimlich professionell und als Person zutiefst ehrlich und geradling. Solche Leute findet man heute eher selten.“ Willi, der Aufrechte.

Aufrecht und geradeaus war Orban auch schon als Jugendlicher. „Willi ist kein Lautsprecher und kein Schauspieler“, sagt Gunther Metz (53), einst Verteidiger in Kaiserslautern und beim Karlsruher SC sowie Orbans Trainer in der U 19 des FCK, „aber Willi war auch fordernd, weil er wissen wollte, wo er besser werden kann. Er hat nicht zu allem Ja und Amen gesagt.“ Die Bedächtigkeit, mit der er auftritt, führt dazu, dass man ihn bisweilen unterschätzt. Denn schon in der Jugend war er „eine Führungsfigur“, sagt auch Philipp Klement (28). Der heutige Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart war Orbans Kollege in der FCK-Jugend. Und ergänzt: „Willi war kein Lautsprecher, aber hat seine natürliche Autorität sinnvoll und in den richtigen Momenten eingesetzt.“ Auch Marco Kurz erinnert sich an den Jungprofi, der „sehr ruhig, sehr besonnen, sehr bewusst war in dem, was er macht“, aber auch klare Kante zeigen konnte. Nagelsmann hat noch eine andere Seite ausgemacht: Orban sei auch ein Typ, „der schon Humor hat und auch mal einen Spruch draufhat“.

Eine Vokabel fällt derweil oft, wenn man mit Wegbegleitern über den Abwehrspieler spricht: zuverlässig. „Mit Willi konnte man gut Vereinbarungen treffen, er hat sich dann daran gehalten“, blickt Thorsten Wagner (52) zurück. Der Lehrer unterrichtete Orban am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern in der Oberstufe im Leistungskurs Englisch. Natürlich genoss der angehende Profi Orban auch manches Sonderrecht und verpasste wegen der Verpflichtungen als Fußballer die ein oder andere Unterrichtsstunde, „aber er war ein kluger Kopf und hat verstanden, dass er in den Präsenzzeiten Gas geben muss“, erinnert sich auch Markus Berndt (45), Fußballkoordinator an der vom DFB zertifizierten Eliteschule des Fußballs und Orbans Lehrer im Leistungskurs Sport, „Willi hatte ein gutes Arbeitsethos, ohne streberhaft zu sein“. Und Orban brachte übrigens auch in anderen Disziplinen Leistung. Berndt sagt: „Im Volleyball und in der Leichtathletik war Willi noch sehr gut. In der Abi-Prüfung ist er die 200 Meter in einer Zeit gelaufen, die auf der Wertetabelle für Schulen gar nicht mehr draufstand.“ Im Sport-Abitur sei Orban dann „im Volleyball auch im Einserbereich gewesen“, so Berndt, „Schwimmen und Gerätturnen waren okay“.

Aus dem Schüler Orban ist ein gestandener Bundesligaprofi geworden. Einer, der nach einer mehrmonatigen Pause wegen eines Knorpelschadens im Knie (November 2019 bis Mai 2020) heute bei RB wieder wichtiger denn je ist. Ob Dreier- oder Viererkette, ob als rechter, linker oder zentraler Innenverteidiger: Orban verleiht der besten Defensive der Liga Halt. Und mit einem kicker-Schnitt von 2,89 in der Liga ist er der notenbeste RB-Profi in dieser Saison. „Er hat in der Luft und am Boden unheimliche Qualitäten“, sagt Nagelsmann über Orbans Fähigkeiten im Zweikampf, „er hat ein gutes Gespür für Timing, wann ich Zugriff kriege und wann ich fallen muss.“ So kann der 1,86 Meter große und 87 Kilo schwere Defensivakteur gegnerische Stürmer ausbremsen oder brenzlige Situationen bereinigen, ohne dabei mit spektakulärer Verteidigungs-Akrobatik aufwarten zu müssen. Der als Vilmos Tamas Orban in Kaiserslautern geborene ungarische Nationalspieler (bislang 20 Länderspiele) versteht sich aber nicht nur auf das Kerngeschäft eines Abwehrspielers. „Eine Stärke ist seine Spieleröffnung, da hat er einen großen Schritt gemacht, seit ich gekommen bin. Er ist sehr mutig, hat sehr gute Lösungen“, lobt Nagelsmann.

In der Rekordspieler-Liste von RB Leipzig, die Yussuf Poulsen mit nun 289 Pflichtspieleinsätzen anführt, findet sich Orban mit 191 mittlerweile an siebter Stelle wieder. Bis der bei der Verlängerung vereinbarte Anschlussvertrag für die Zeit nach Orbans Karriere frühestens ab 2025 greift, wird Willi, der Aufrechte, in diesem Ranking sicher noch weiter nach vorne rücken.

ANDREAS HUNZINGER

Informatik-Wettbewerbe – Ehrung der Besten

Im ersten Schulhalbjahr 2020/2021 nahm das Heinrich-Heine-Gymnasium mit 194 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 13 an drei verschiedenen Informatik-Wettbewerben teil.

Die 1. und 2. Plätze wurden am 25.03.2021 (Gruppe A) und 08.04.2021 (Gruppe B) durch Schulleiter Dr. Ulrich Becker und Informatik-Fachbereichsleiter Jochen Petry mit Urkunden und kleinen Geschenken geehrt.

 

„Informatik-Biber“:

Altersgruppe 7/8:

2. Preis: Andrej Arendt (8h),

1. Preis: Mina Strelen, Philipp Schröer, Peer Schmidt, Felix Rubick, Maya Maue, Phoebe Sascha Becker (alle 8h)

 

Altersgruppe 9/10:

2. Preis: Jacques Bacher, Jörn Fachenbach, Ritwik Majumdar, Luca Sachs (alle 10h)

1. Preis: Kaan Yaprak, Paul Stachon, Nicholas Schneider, Aaron Patschula, Hatim Abdel Ghaffar (10h)

 

Altersgruppe 11 bis 13:

2. Preis:  Tianjan Thomas Yi (11h)
               Jonas Mann, Pius Scheuermann (beide 13h)
               Ben Gabriel, Lucas Hannig (beide 13)

 

 wettbewerb1

 

 

 „Bundeswettbewerb Informatik“:

               Qualifikation zur 2. Runde:

Richard Fieker, Jason Rolofs, Francisco Waggershauser  (alle 12h)
Ole Schmidt, Tjianjan Thomas Yi, Caitlin Howard (alle 11h)
Sikander Boikhan (11)

 

wettbewerb1

 

 

„Jugendwettbewerb Informatik“:

3. Runde 2020:

1. Preis: Ole Schmidt (11h)

Elternbrief zu den SARS-CoV2-Selbsttests

Elternbrief zu den SARS-CoV2-Selbsttests

 

Neuerung vom 23.04.2021: Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab Montag, 26.04.2021. --> Elternschreiben

 

 

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
wie bereits vor den Ferien informiert wurde, wird es für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Möglichkeit zur Selbsttestung in der Schule geben. Nach neuen Informationen vom 01.04.2021 sollen die Selbsttests nun zweimal wöchentlich stattfinden. Die Teilnahme an der Selbsttestung ist freiwillig und bedarf der Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten, bei volljährigen Schüler/innen von diesen selbst. Das Formular liegt diesem Schreiben bei, kann aber auch von unserer Homepage heruntergeladen werden. Ohne die Einverständniserklärung darf keine Selbsttestung erfolgen. Sie muss beim Klassenleiter abgegeben werden, spätestens aber am ersten Testtag bei der Lehrkraft, die die Testung beaufsichtigt, vorgelegt werden
Die ersten Testungen erfolgen in der ersten Stunde am Freitag, 16.4.2021. Danach finden die Tests zweimal pro Woche in der ersten Stunde statt.

 

 

Jahres-
woche

von – bis

Wechsel-
unterricht

Testtag 1

Testtag 2

16.

19.-23.4.21

A-Woche

Mo., 19.4.21

Mi., 21.4.21

17.

26.-30.4.21

B-Woche

Di., 27.4.21

Do, 29.4.21

18.

3.-7.5.21

A-Woche

Di., 4.5.21

Do. 6.5.21

19.

10.-12.5.21

B-Woche

Mo., 10.5.21

Mi., 12.5.21

20.

17.-21.5.21

A-Woche

Mo., 17.5.21

Mi., 19.5.21

 

 

Für den Test wird zunächst der SARS-CoV2 Rapid Antigen Test von Roche eingesetzt. Bitte nutzen Sie vorab auch zu Hause die Gelegenheit Ihr Kind bzw. sich selbst mit der Testung vertraut zu machen. Unter https://corona.rlp.de/de/selbsttests-an-schulen/ finden Sie alle Informationen zu Selbsttests an Schulen. Auf der Seite https://www.roche.de/patientenbetroffene/informationen-zu-krankheiten/covid-19/sars-cov-2-rapid-antigen-test-patientenn/#anchor-handhabung nutzen Sie am besten das Video für Kinder weiter unten auf der Seite bei „Einfache Testdurchführung für Erwachsene und Kinder“. Der dort angesprochene Austausch von Teststäbchen und Anleitung ist bei uns natürlich bereits vor der Testung erfolgt. Das Video der Grundschule kann zusätzlich hilfreich sein. Außerdem können Sie sich und Ihre Kinder auch über eine schriftliche Patienteninformation https://assets.cwp.roche.com/f/94122/x/ee4f1e12e0/packungsbeilage_sars-cov2_rapid_antigen_test_patienten-c-roche.pdf über die Durchführung informieren.

 

Ablauf der Selbsttestung

Vor der Durchführung der Tests waschen sich alle die Hände bzw. desinfizieren sie. Beim Betreten des Saals nimmt bereits jeder Schüler/jede Schülerin ein bis zwei Papiertücher als Unterlage für die Testutensilien mit an den Platz. Natürlich können auch eigene Papiertaschentücher verwendet werden. Die Testmaterialien werden an die Schüler/innen ausgegeben, von denen eine Einverständniserklärung abgegeben wurde.
Die Probenentnahme erfolgt nacheinander in zwei oder drei Gruppen, da die Maske für das Einführen des Teststäbchens in die Nase abgenommen werden muss und dabei ein Abstand von 3m zu nächsten Testkandidat ohne Maske eingehalten werden muss. Die Testungen müssen dokumentiert werden (Anzahl der ausgegebenen Tests, Anzahl negativ/positiv, Namen der positiv Getesteten).
Im Anschluss an die Testung waschen sich alle wieder die Hände oder desinfizieren sie. Bitte geben Sie Ihrem Kind nach Möglichkeit ein kleines Fläschchen Desinfektionsmittel mit, das erleichtert die Abläufe erheblich. Selbstverständlich steht aber in jedem Saal auch Desinfektionsmittel zur Verfügung. Der Müll wird anschließend in Müllbeuteln entsorgt.

 

Verfahren bei positiven Testergebnissen

Fällt der Selbsttest eines Schülers oder einer Schülerin positiv aus, wird umgehend das Sekretariat I verständigt, von wo aus die Eltern informiert werden. Die Schüler/innen werden in einen gesonderten Raum je nach Witterung auch ins Freie geschickt, um auf die Abholung zu warten. Die Kinder werden dort von einer Lehrkraft betreut. Die betroffenen Eltern bzw. Sorgeberechtigen werden gebeten, Ihr Kind möglichst umgehend abzuholen. Die Eltern müssen sich dann um einen Schnelltest in einem Testzentrum bemühen. Bei einem negativen Schnelltest darf der Schüler/die Schülerin unter Vorlage der Bescheinigung wieder zur Schule kommen. Ein positives Testergebnis ist direkt dem Gesundheitsamt und der Schule zu melden. Die Selbsttests sollen helfen, den Präsenzunterricht für alle sicherer zu gestalten. Dies gilt umso mehr, je mehr Schüler/innen daran teilnehmen.

 

Herzliche Grüße

Dr. Ulrich Becker, OStD
Schulleiter

Radsport: MTB Techniklehrgang am BSP Heinrich-Heine-Gymnasium

Unter der Leitung von Thomas Freienstein führte der Radsportverband Rheinland-Pfalz einen Lehrgang für die MTB-Kader der Altersklassen U 15 und U 17 durch. Neben der Technikschulung stand auch ein kleines Trainingsrennen im Gelände rund um den Humbergturm nahe des HHGs auf dem Programm. Ein zertifizierter Covid Schnelltest, der unmittelbar vor Lehrgangsbeginn durchgeführt wurde,  sorgte für zusätzliche Sicherheit.

Lehrgang MTB am HHG