Aktuelles

Badminton: Starker Auftritt bei der Gruppenrangliste

Badmintonspieler der Sportklassen 6s und 7s zeigen sich bei der Gruppenrangliste U13/ U15 in Maintal in guter Form- Aaron Winter (6s) steht 3 Mal auf dem Podest

Aaron Winter (6s) konnte sich bei der Gruppenrangliste in Maintal gleich 3 Mal auf das Podest spielen. Zunächst gewann er mit seinem Partner Ian Baumann (ASV Landau) im Jungendoppel ohne Satzverlust Gold. Anschließend gelang ihm mit Partnerin Leona Frimmel (HES) der Einzug in das Mixed Finale U13, wo er seinem Doppelpartner Baumann mit Partnerin Mira Sun den Turniersieg überlassen musste, aber Silber gewann. Und auch in der Einzelkonkurrenz konnte Aaron überzeugen. Lediglich im Halbfinale musste er sich dem späteren Sieger aus Hessen geschlagen geben. Im anschließenden Spiel um Platz 3 ging er dann wieder als Sieger vom Feld.

Maintal JE U13

Ebenfalls auf das Podest spielte sich Lilly Reiter (7s) in der Mixed Konkurrenz U15. Gemeinsam mit Fynn Alfsmann (HES) erreichte Lilly das Finale ohne Satzverlust. Hier musste das Spiel jedoch schon nach einigen Ballwechseln wegen Verletzung von Fynn kampflos an die Gegner abgegeben werden. Silber dennoch ein toller Erfolg.  Einen weiteren Podestplatz gab es für das Mädchendoppel U15 Lilly Reiter/ Maja Jetter (ASV Landau). Im Halbfinale fanden beide nicht wirklich zu ihrem Spiel und unterlagen den späteren Siegern aus Bayern. Im Spiel um Platz 3 war dann wieder mehr Qualität auf dem Feld und der Bronzerang wurde mit 22-20 21-11 gegen eine Paarung aus dem Rheinland gesichert. Im Einzel erreichte Lilly den 7. Platz.

Maintal MD U15

Ebenfalls am Start war Joey Kobylanski (6s). In einem wahren Krimi unterlag er im Viertelfinale des JE U13 nur hauchdünn mit 20-22 im 3. Satz gegen seinen Verbandskameraden Ian Baumann und wurde abschließend nach 2 weiteren Siegen 5. Im Jungendoppel trat er mit Partner Tom Hollinger (1. BCW Hütschenhausen) in der Altersklasse U15 an. Hier war die Auftaktpartie lange umkämpft und musste dann im 3. Satz doch mit 18-21 an den Gegner abgegeben werden. Am Ende wurde Joey auch im Doppelwettbewerb 5.

Maintal JE Ian Joey

Insgesamt waren die Leistungen der jungen Akteure sehr ansprechend und man konnte erkennen, dass in den Trainings motiviert gearbeitet wird.

Radsport: Starke Leistung im Nationaltrikot

Magdalena Leis und Joelle Messemer (beide 9s1, RSC Linden) standen am Wochenende im Aufgebot von 'U17 Bundestrainer Josef Schüller für die Coppa Giudicarie Centrali in Italien. 

Italien U17

Nach ihren Medaillengewinnen in der Vorwoche bei der Bahn DM in Büttgen  gelang den beiden HHG-Schülerinnen bei dem sehr anspruchsvollen internationalen Etappenrennen im Gesamtklassement in die Top-Ten zu fahren. Weiter geht es mit der DM-Straße am nächsten Wochenende. 

HHG Tennismannschaft fährt nach Berlin

HHG-Tennismannschaft fährt nach Berlin

Die Tennis-Mannschaft des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) Kaiserslautern hat sich in der WK III (Jahrgänge 2007-2010) des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert. Das rheinland-pfälzische Finale gegen das Gymnasium an der Karthause in Koblenz, ebenfalls eine Eliteschule des Sports, entschied die von Lehrertrainer Felix Kircher trainierte Mannschaft auf dem Gelände des TC Oberwerth mit 4:2 für sich. In der Besetzung Santino Reißig, Louis Helf, Nicolas Kühn, Kristian Dechev und Jascha Schattner lagen die Lauterer nach den vier Einzeln mit 3:1 in Führung. Den entscheidenden vierten Punkt holte das Doppel Helf/Kühn mit einem überzeugenden 6:1, 6:1-Erfolg. „Die Jungs haben trotz Schwächung der Mannschaft durch Verletzung ihr Bestes gegeben und als Team den Einzug ins Bundesfinale in Berlin perfekt gemacht“, war der neue Lehrertrainer Tennis sehr zufrieden mit seinem erfolgreichen Einstand. Das Bundesfinale in Berlin findet 12. – 17. September statt. (dbo)

Tennis Kircher

Radsport: Ein Profivertrag ist das Ziel

Ein Profivertrag ist das Ziel

Jule märkl DM Bahn

Pfalz-Sportlerin der Woche: Jule Märkl vom RSC Linden hat bei den deutschen Bahnrad-Meisterschaften in Büttgen gleich fünf Medaillen geholt. Zufrieden ist sie aber noch lange nicht.

QUEIDERSBACH. Sie ist klar strukturiert. Das muss sie auch sein. Denn Jule Märkl ist auf dem Rad vielseitig unterwegs. Nicht nur auf der Straße, sondern auch im Cross und kürzlich sogar auf der Bahn. Auf dem Holzoval in Kaarst-Büttgen ging sie sechs Mal an den Start. Und stand am Ende fünf Mal auf dem Podest. Neben einer Silbermedaille gab es noch vier Mal Bronze. „Mit solch einer Medaillenausbeute habe ich nicht gerechnet, mir wäre es lieber gewesen, ich hätte eine Medaille weniger gehabt, aber dafür einen Titel und das Meistertrikot“, sagte die 17-Jährige aus Queidersbach. So trauert sie noch ihrer verpassten Chance im Ausscheidungsfahren nach. „Da habe ich einen kleinen Fehler gemacht und Gold verschenkt“. Auch im Madison, wo sie zusammen mit ihrer besten Freundin Hanah Kunz den Rundenwirbel bestritt, war mehr möglich als die Bronzemedaille. Aber die jüngste Schwester von World-Tour-Profi Niklas Märkl (DSM) hat die Tage auf der Bahn bereits abgehakt. Ihr Blick geht nach vorne. „Die Bahn ist für meine Entwicklung gut, aber Priorität hat für mich die Straße. Ich will Profi werden“, sagt sie, ohne dabei überheblich zu wirken. Mit ihrem Bruder und dessen Lebensgefährtin Liane Lippert (DSM) ist sie oft im Training, aber sie sieht deren Karriere keinesfalls als Ansporn. „Von Niklas und Liane lerne ich viel, aber ich will meinen eigenen Weg finden“, betont Märkl. „Das Training mit ihnen gibt mir die Härte, sie haben ein höheres Grundtempo, da fahre ich meist im Windschatten“, erzählt sie lächelnd. Jule Märkl ist eine, die hart arbeiten kann. Deshalb will die amtierende deutsche Meisterin auch im Winter auf den Radcross nicht verzichten. „Das macht mir auch einfach sehr viel Spaß“. Aktuell konzentriert sie sich auf die nächsten Höhepunkte. Schon am kommenden Wochenende geht sie mit einer Sondergenehmigung des Bundestrainers bei der Straßen-DM Elite im Sauerland an den Start, während eine Woche später in Exleben in Thüringen die Nachwuchs-DM auf der Straße ansteht. „Die spannenden Wochen kommen jetzt. Bei der DM ist das Podest mein Ziel“, sagt sie. Dabei hat sie bereits die Tickets für die Straßen- und Bahn-EM, die Anadia (30. Juni bis 19. Juli) in Portugal stattfinden, gesichert. Am Montagnachmittag war sie drei Stunden alleine unterwegs. Grundlagen-Ausdauer stand auf dem Plan und so „kletterte“ sie auch über manche Hügel in der Westpfalz. Sie tut alles für den Erfolg, sie tut alles, um sich für einen Profivertrag zu empfehlen. „Das ist mein Traum, dafür arbeite ich, um es zu schaffen“. Die Schülerin der 11. Klasse am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern hat eben ein klaren Ziel. Deshalb wird sie spätestens nach dem altersbedingten Wechsel von den Juniorinnen zu den Frauen der Bahn den Rücken kehren. „Das lässt sich dann nicht mehr als Profi vereinbaren. Man muss schon schauen, dass man alles unter einen Hut bekommt und wissen, wann man, welche Prioritäten setzt“, erklärt Jule Märkl. Im Frühjahr 2024 will sie ihr Abitur machen, um anschließend ganz auf die radsportliche Karriere zu setzen. Ganz nach ihrem Vorbild, der Niederländerin Marianne Vos, der 13-fachen Weltmeisterin, die sich jetzt auch nur noch auf die Straße und den Cross konzentriert.

Radsport: Ein deutlicher Aufwärtstrend

Pressebericht der Rheinpfalz: Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion und von Jochen Willner 

Ein deutlicher Aufwärtstrend

Radsport: Der ganz große Paukenschlag blieb bei den deutschen Meisterschaften zwar aus, aber noch nie konnten sich so viele pfälzische Sportler für die internationalen Aufgaben empfehlen. Und in einem Bereich geht es voran.

Kampfsprint

BÜTTGEN. Während der weibliche Nachwuchs diesmal überzeugte, kehrte das Bahnrad-Team Rheinland-Pfalz ohne einen Meistertitel im Kurzzeitbereich zurück. Musste sich Olympiastarter Timo Bichler (RV 08 Dudenhofen) noch mit der Bronzemedaille im Teamsprint zufriedengeben, überzeugte Alessa-Catriona Pröpster (RV Offenbach) mit der Silbermedaille im Teamsprint an der Seite von Pauline Grabosch (Team Erdgas 2012) und ihrer Teamkollegin Katharina Albers (RV Dudenhofen). Dazu holte sie noch Bronze im Keirin. Pröpster und Albers bestätigten ihre Nominierung für die U 23-EM im portugiesischen Anadia. Timo Bichler enttäuschte allerdings. Der Bayer aus Simbach am Inn „flog“ bereits in der ersten Runde im Sprintwettbewerb raus, dazu blieb er in der 200-Meter-Qualifikation in 10,566 Sekunden deutlich hinter seinen Erwartungen zurück. „Er hat seinen Sturz in Rostock wohl noch nicht verarbeitet“, sagte Landestrainer Frank Ziegler. „Für unsere Athleten stand die Nominierung für die EM und WM klar im Vordergrund. Das haben wir erreicht. Deswegen sind wir mit unserem Abscheiden zufrieden“, erklärte Ziegler. So gab es auch positive Nachrichten: Bichler bekam als schnellster Anfahrer im BDR-Trio seinen Platz für die WM in Paris. Allerdings muss er dies noch mal beim Nationscup in Cali/Kolumbien bestätigen. Junior Luca Spiegel (RV Offenbach) konnte seine Erwartungen diesmal nicht erfüllen. Der Südpfälzer reiste nur mit einer Silbermedaille ab. Sowohl im Sprint als auch im Keirin blieb ihm der undankbare vierte Platz. Erfolgreicher war dagegen Teamkollege Torben Osterheld, der mit zwei Silbermedaillen (Sprint/Teamsprint) sowie im Keirin – ebenso wie Spiegel seine EM- und WM-Nominierung unterstrich. Einen starken Eindruck hinterließ die letztjährige dreifache Jugendmeisterin Anne Slosharek (RSC Linden) mit den Bronzemedaillen im Teamsprint und im Keirin sowie einem vierten Rang im Sprint und Platz fünf über 500 Meter. Ein Lichtblick war Tim Herzog, der Neuzugang aus Konstanz, der nach Silber im Teamsprint noch die Bronzemedaille im Keirin holte.

Bahnteam 4

Zwei aktuelle, eine ehemalige und ein zukünftiger HHG-Schülerinnen und Schüler (Anne Slosharek  12s, Tim Herzog, Torben Osterheld 11s und Alessa-Catriona-Pröpster) 

Ein deutlicher Aufwärtstrend ist beim weiblichen Nachwuchs im Ausdauerbereich zu spüren. Während Messane Bräutigam (RSV Rheinzabern) bereits zum Auftakt der sechstägigen Meisterschaft bei der weiblichen Jugend mit zwei Goldmedaillen in der Einer- und Mannschaftsverfolgung sowie Bronze im Teamsprint ihre Ausnahmestellung bewies, überzeugten auch die Mädchen des RSC Linden. Erfolgreichste Teilnehmerin war Jule Märkl (RSC Linden). Die 17-jährige aus Queidersbach holte gleich fünf Medaillen und bewies, dass sie nicht nur auf der Straße und im Radcross zu den Besten zählt. Mit Silber im Ausscheidungsfahren sowie den dritten Plätzen im Teamsprint, der Mannschaftsverfolgung, dem Punktefahren und im Madison bewies sie ihre Vielseitigkeit. Dies gilt auch für ihre Vereinskollegin Hannah Kunz. Sie holte Silber in der Einer-Verfolgung und Bronze im Teamsprint, Mannschaftsverfolgung und Madison. Beide werden ebenfalls bei der Junioren-EM die deutschen Farben vertreten.

Jule Märkl DM

Jule Märkl und Hannah Kunz (beide 11s)  (im roten Trikot) 

Zum Abschluss holte Franziska Brand (RSV Rheinzabern) bei den U15 noch die Silbermedaille im Omnium. Mit 19 Medaillen gehörte Rheinland-Pfalz wieder einmal zu den erfolgreichen Landesverbänden.

Magdalena Leis Punkte

Magdalena Leis (9s1) holte Gold mit dem Vierer und Silber im Punktefahren