Aktuelles

HHG stellt erfolgreiche Nachwuchsingenieure

Anastasia und Viktoria Martin (beide 10s1) erreichen 8. Platz unter 700 Schülerinnen und Schülern

In diesem Jahr bewiesen über 700 Schülerinnen und Schüler ihr Ingenieurtalent beim Wettbewerb der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig: „Aussichtsturm – fantasievoll konstruiert“.

Darunter waren auch drei Gruppen des Heinrich-Heine-Gymnasiums: Zwei Kunst-Teams mit ihren Türmen „Space Jam“ (Jannis Berberich, Henry Heimann, Tim Grunau, Timo Wilczek; alle MSS 11) und „Tòs Leukòs – Turm des Lichts“ (Sofia Salinas, Loreen Ciufudean; beide 11h), die von Frau Wierzbicki betreut wurden, sowie das Physik-Team „Der Große“ (Anastasia und Viktoria Martin; beide 10s1), das von Frau Schuhmacher betreut wurde.

Die drei HHG Türme warten in den Geschäftsräumen der Ingenieur in Mainz auf ihre Begutachtung

Turm Der Große

Die Wettbewerbsjury, bestehend aus Dr.-Ing. Uwe Angnes (Vizepräsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz), Dipl.-Ing. (FH) Katharina Häuser (Planwerk Häuser Ingenieurbüro) sowie Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kurz (Fachbereich Bauingenieurwesen der Technischen Universität Kaiserslautern), ermittelte in der Kammergeschäftsstelle in Mainz die 15 Bestplatzierten in beiden Alterskategorien. Dabei gingen unter anderem die Gestaltung und Originalität, die Verarbeitungsqualität sowie die statische Konstruktion der Modelle in die Bewertung ein.

Das erfolgreiche Modell von Anastasia und Viktoria wuchs in über 60 (!) Arbeitsstunden - zum Großteil während der Weihnachtsferien - mit viel Liebe zum Detail und einer ausgeklügelten Dimensionierung zu einem wahrhaft „Großen“ und eindrucksvollen Turm, der mit dem Massestück, das er tragen sollte, spielend fertig wurde.

Viktoria und Anastasia Martin 4

Angesichts der SARS-CoV-2-Problematik entfiel leider die im April 2020 im Mainzer ZDF geplante Preisverleihung des Wettbewerbs. Unsere erfolgreichen Schwestern gehen aber nicht leer aus: Sie erhalten ihre Urkunden und Preise demnächst auf dem Postweg!

Die rheinland-pfälzischen Landssieger werden im Mai dem Bundeswettbewerb in Berlin antreten.

Auch für den nächsten Durchgang würden sich Frau Wierzbicki und Frau Schuhmacher wieder über engagierte Ingenieurstalente mit Durchhaltevermögen freuen, die sich dem Wettbewerb der Ingenieurkammern stellen!

Stufenweise Wiederaufnahme des Präsenzunter-richts für die Klassen 5 bis 9 Information für Eltern und Schüler

Stufenweise Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für die Klassen 5 bis 9
Information für Eltern und Schüler

 

Aktualisierung - 26.05.2020

Mit der 3. Fassung des Hygieneplans-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz vom 20.5.2020 gelten ab sofort folgende Regelungen:

  • Die Maskenpflicht auf allen Fluren und auf dem Schulhof bleibt unverändert erhalten. Auf dem Schulhof kann die Maske zum Essen kurzfristig abgesetzt werden, wenn der Sicherheitsabstand gewährleistet ist. Die bestehende Maskenpflicht in der Mensa bleibt erhalten.
  • Praktischer Sportunterricht findet weiterhin in keiner Klasse und keinem Kurs statt.
  • Pausenverkauf findet in der Mensa ab Dienstag, 26.5.2020, in den großen Pausen unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln (Maskenpflicht) statt. Der Verzehr erfolgt auf dem Hof.

 


 

pdf Information für Eltern und Schüler - Stand. 15.05.2020

 

  



 

 


 

Stundenpläne:

 

pdf Stundenplan 1-2019/2020 Klasse 5-10

 

 

 

 


 

 

I. Spezielle Hygienebedingungen

Allgemeines

  • Die Schule wird nach den Vorgaben des Musterhygieneplans für Schulen in Rheinland-Pfalz sowie dem Hygieneplan-Corona für Schulen in Rheinland-Pfalz regelmäßig gründlich gereinigt. Dies gilt für alle Bereiche der Schule.
  • Der Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen zwei Personen ist von jedem in Fluren, in Klassen- und Aufenthaltsräumen, auf dem Schulhof, vor dem Sekretariat oder dem Lehrerzimmer konsequent einzuhalten.
  • Auf den Fluren und auf dem Schulhof ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) verpflichtend. Dies gilt auch für Situationen, in denen der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht einzuhalten ist. Im Unterricht empfehlen wir das Tragen des MNS.

=> Die korrekte Verwendung des MNS sollte von den Eltern mit dem Kind bzw. den Volljährigen bereits zu Hause geübt werden. Videoclips z.B.: https://www.youtube.com/watch?v=EzhIi81aIDo.

  • Folgende Hinweise des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind zu beachten:
  • Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden. Die Hände sollten vor Anlegen der Maske gründlich mit Seife gewaschen werden.
  • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite, aber auch die Innenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollten diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden.
  • Eine mehrfache Verwendung an einem Tag (Fahrt im Schulbus, Pause, Fahrt im Schulbus) ist unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Eine zwischenzeitliche Lagerung erfolgt dabei trocken an der Luft (nicht in geschlossenen Behältern!), sodass Kontaminationen der Innenseite der Maske/des MNS aber auch Verschleppungen auf andere Oberflächen vermieden werden.
  • Die Maske sollte nach abschließendem Gebrauch in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Masken sollten täglich bei mindestens 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.

 

=> Alle Kinder sollten einen NMS zum Wechseln und einen verschließbaren Zipp-Beutel mitbringen, damit diese nach abschließendem Gebrauch sicher transportiert und zu Hause, z.B. durch Kochen entkeimt werden können.

 

  • Beschilderungen (Toiletten, Sekretariate, Lehrerzimmer, Einbahnstraßen, Durchgangsverbote) sind zu beachten!
  • Am ersten Tag des Schulbesuchs belehrt die Lehrkraft die Schüler über die in der Schule einzuhaltenden Hygieneregeln.

 

Persönliche Hygiene

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich. Darum sind eine gute persönliche Hygiene und die konsequente Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Meter die wichtigsten Mittel im Kampf gegen eine Corona-Infektion.

 

  • Kranke Kinder (Krankheitszeichen z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen, Gliederschmerzen) bleiben in jedem Fall zu Hause.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; vor und nach dem Essen; nach dem Toiletten-Gang oder nach Betreten des Klassenraums) durch gründliches Händewaschen.

=> Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden. Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion der Mikroorganismen. Viel wichtiger sind die Dauer des Händewaschens und das Maß der Reibung beim Einseifen der Hände (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/)

  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken, Wände, Handläufe oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen, Einmalhandtuch, Papiertaschentuch benutzen.

=> Jede Schülerin und jeder Schüler sollte jeden Tag ein Päckchen Papiertaschentücher hierfür griffbereit haben.

  • Nies- und Hustenetikette beachten

=> Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

 

Flure

  • Eingang (Haupteingang, Biologieingang von Internaten).
  • Ausgang: Pausenhalle, Schulhof zu Internaten.
  • Um den Mindestabstand zu gewährleisten, gibt es in den Fluren in den Gebäudeteilen A und B Einbahnregeln. Diese sind zu beachten, auch wenn die Wege etwas länger dauern.
  • Auf den Fluren im Verwaltungstrakt gilt „Rechtsverkehr“ für das Gehen und das Anstellen.
  • Bei allen doppelflügeligen Türen im Flur sind beide Flügel geöffnet. Bei einer vorhersehbaren Begegnung an engen Stellen sollte man vorausschauend warten und sich entsprechend verständigen.

 

Raumhygiene

  • Der Unterricht erfolgt in großen Räumen, die so möbliert sind, dass der Mindestabstand gewahrt bleibt. In jedem Saal dürfen sich nicht mehr als 15 Schüler aufhalten.
  • Klassensaaltüren sollen offen ein, so dass Schüler nicht vor dem Klassensaal warten müssen. Die Schüler betreten den Raum und setzen sich auf ihren Platz.
  • Räume, Tische, Tür- und Fenstergriffe werden täglich nach Hygienevorschrift gereinigt.
  • In jedem Klassensaal gibt es Flüssigseife, Einmalhandtücher und einen Eimer mit Wischdesinfektion für eine zusätzliche Reinigung eines Tisches durch den Schüler.
  • Alle Räume müssen regelmäßig gründlich mit weit geöffneten Fenstern gelüftet werden.

 

Pausen

  • Die Schüler der MSS verbringen die Pause auf dem Pausenhof 1 (unterer Hof mit Kleinspielfeld), die Schüler der 10. Jahrgangsstufen auf Hof 2 (Richtung Internat 1).
  • Sportaktivitäten sind auf dem Schulhof derzeit nicht zulässig.
  • Die Cafeteria ist geschlossen, Verpflegung muss mitgebracht werden.

 

Sanitärbereich

  • Die Schülertoiletten dürfen gleichzeitig nur von 2 Personen genutzt werden.
  • Weitere Schüler warten in sicherem Abstand und halten den Mindestabstand von 1,50 Meter ein.
  • Die ausgehängten Hinweise sind zu beachten.
  • Seife, Einmalhandtücher vorhanden.
  • In den großen Pausen stellen Lehrkräfte als Aufsicht vor der Toilette sicher, dass mehr als zwei Schüler gleichzeitig die Toilette benutzen. Hierzu stehen die Außentüren der Toiletten (einsehbar ist nur der Waschbereich) offen.


 

Verwaltung

  • Mitarbeiterinnen in den Sekretariaten sind durch einen „Spuckschutz“ bzw. durch Abstandsregelungen geschützt.
  • Sekretariate sind nur einzeln zu betreten, weitere Schüler warten in sicherem Abstand und halten auf dem Flur den Mindestabstand von 1,50 Meter ein.
  • Unterlagen sind an den gekennzeichneten Plätzen abzulegen.

 

Schulweg

  • Auf dem Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend.
  • An Bus- und Bahnhaltestellen ist der Mindestabstand von 1,50 einzuhalten.
  • Lehrkräfte können die Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel im Umfeld der Schule entsprechend beaufsichtigen.

 

 

II. Informationen zu weiteren schulischen Rahmenbedingungen

  • Infos für die Schülerinnen und Schüler der Internate sowie deren Eltern
  • Die Internate 1 bis 3 sind ab Sonntag, den 3.5.20 mit halbierter Belegungszahl wieder geöffnet, die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmerbelegung. Die Belegung wird den Betroffenen vom Internat mitgeteilt. Es gilt ein spezieller Hygieneplan.
    => Jeder Internatsschüler der Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 kann in der Woche, in der er schulisch eingeplant ist, in einem Einzelzimmer im Internat untergebracht werden.

  • Schüler, die sich längere Zeit im Ausland aufgehalten, müssen in der Regel 2 Wochen Quarantäne absolvieren oder es greift für sie nach Absprache mit dem Gesundheitsamt die „Grenzgänger-Regelung“.
  • Die Mensa ist mit 42 Plätzen nur für Internatsschüler (also keine Bediensteten oder Externe) geöffnet (keine Salattheke, keine Warmtheke).
  • Die Cafeteria ist geschlossen.
  • Die Bibliothek ist geschlossen.
  • Es erfolgt keine Ganztagsbetreuung in der GTS.
  • Das Training erfolgt für wenige ausgewählte Schüler (Kaderstatus) unter strengen Auflagen des Bildungsministeriums und der Sportverbände.

 

 

OSP-Sportpsychologie: Empfehlungen zum Umgang mit der Corona - Krise

 

Liebe Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer, liebe Sportbegeisterte,

die Corona-Pandemie verändert Euren Alltag. Viele von Euch sind bereits kreativ geworden und passen ihre Trainingsabläufe an die gegenwärtigen Umstände und Beschränkungen an. Je nach Sportart ist dann mehr oder weniger möglich. Gleichzeitig besteht die potentiell psychisch belastende Kombination aus Informationsflut und der immer noch unklaren Frage „wie geht es weiter“ weiterhin. Hinzu kommen für viele zusätzliche Belastungen wie fehlende Struktur, weggebrechende bzw. bereits unerreichbare sportliche und nicht sportliche Ziele sowie teils widersprüchliche Meldungen zu Gefahren und Gesundheitsrisiken durch das Corona-Virus.

Vor diesem Hintergrund möchten der Servicebereich Sportpsychologie am Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz einige generelle Empfehlungen zum Umgang mit der Corona Krise beschreiben:

  • Negative Gefühle und Sorgen? – Hinschauen statt verdrängen!

Negative Emotionen wie Angst und ein sich Sorgen machen sind in dieser Zeit durch große Unsicherheit und Veränderungen nichts Ungewöhnliches. Im Gegenteil es ist normal, diese Gefühle mehr als üblich zu erleben. Ein Verdrängen dieser Gefühle und Sorgen ist langfristig wenig hilfreich sondern gleicht vielfach dem Versuch einen Wasserball dauerhaft unter Wasser zu drücken (viel Anstrengung wenig Effekt). Deshalb gilt: Hinschauen statt wegschauen.

Hinschauen bedeutet sich Zeit nehmen, wahrzunehmen und ausdrücken zu können, was ihr gerade fühlt. Manche Menschen schreiben ihre Gefühle gerne nieder oder werden kreativ (z.B. malen oder musizieren). Häufig hilft es schon, die Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten – wie würde eine mir nahestehende Person damit umgehen? Was hat mir in der Vergangenheit bereits geholfen mit diesem Gefühl umgehen zu können? Wer könnte mich dabei unterstützen und welche persönliche Ressource könnte ich dazu einsetzen?

  • Stärken stärken!

Stärken und Ressourcen sind Kraftquellen. In schwierigen Zeiten gilt: Erinnert Euch an positive Erfahrungen, alle Probleme die schon überwunden und gelöst wurden und an Eure Stärken und Talente. Aktivieren und nutzt diese – und habt dabei auch die Chancen im Blick die diese Zeit bereit hält (neue Freiräume, Spielräume, Ruhe und Entschleunigung). So kann es beispielsweise sein, dass ihr ein längst vergessenes  Hobby wieder entdeckt oder etwas ganz neues ausprobiert. Und vergesst nicht: Gut ist das neue perfekt. An manchen Tagen wird es Euch besser gelingen, Eure Ressourcen zu nutzen, an anderen Tagen findet ihr vielleicht nur schwer Zugang. Auch das ist kein Grund zu Besorgnis, sondern ganz normal.

In Verbindung bleiben!

Bleibt regelmäßig in Verbindung, auch wenn ihr Euch nicht von Angesicht zu Angesicht sehen könnt. Nutz Telefon, Videochats, soziale Netzwerke & Co. und beherzigt die Regel: Besser kurze, aber dafür regelmäßige Kontakte.

  • Grenzen setzen und Refokussierung

Haltet Euch bei Euren sozialen Kontakten von Panikmachern fern! Wenn ihr das Gefühl habt, dass bestimmte Kontakte immer wieder Corona bezogene Informationen wiederholen und dies Euch ein ungutes Gefühl gibt, setzt wertschätzend Grenzen. Verzichtet darauf, die nicht persönlichen, massenweise kursierenden SMS, E-Mails, Videos, WhatsApp-Nachrichten und Meldungen auf sozialen Medien zur Corona- Pandemie zu lesen. Viel nützlicher, da stärkender ist eine Refokussierung auf positive, alternative Inhalte: Was hat Euch heute gefreut? Was waren die kleinen Freuden des Alltags? Notiert zum Tagesabschluss mindestens drei Dinge die positiv gelaufen sind.

  • Hirn an statt Hirn aus

In jeder Krise hilft: Ruhe bewahren, einmal mehr durchzuatmen, um dadurch einen klaren Gedanken und eine klare Strategie zu verfolgen. Fakten und gesicherte Erkenntnisse helfen gegen Gefühle von Kontrollverlust und Hilflosigkeit, denn sie geben Orientierung und Sicherheit. Nachdenken und souveränes agieren ist hilfreicher als Aktionismus und energieraubendes Grübeln und sich Sorgen machen.

  • Arbeit an (sportlichen) Baustellen

Corona Zeit schafft auch freie Zeit. Endlich kann an konditionellen Grundlagen oder an störenden Dysbalancen gearbeitet werden. Endlich gibt es Zeit für Mentales Training und ein Ausprobieren von mentalen Trainingstechniken. Zum Beispiel Vorstellungstraining oder das Steuern von Gedanken und Gefühlen. Diese Zeit bietet sich Chancen mit dem Kopf zu üben und neue Potentiale zu entdecken.

  • Kreativ werden!

Corona fordert uns heraus. Challenge accepted! Im Netz finden sich viele Beispiele für besondere sportliche und nicht sportliche Herausforderungen. Warum nicht mal eine Beinpresse mit dem Nachwuchs oder ein kreatives Schwimmtraining im Planschbecken usw. Für Motivation und dranbleiben ist es sinnvoll andere herauszufordern. In diesem Sinne: Challenge accepted?

  • Struktur gibt Sicherheit

Struktur hilft gegen Chaos und gibt Sicherheit. Gleichzeitig werden Vorhersehbarkeit und Selbstwirksamkeit unterstützt. Das bedeutet konkret: nicht im Pyjama bleiben, sondern wie immer aufstehen, sich anziehen, übliche Essens-, Schlafens-, Trainings- Arbeits- oder Lernzeiten einhalten. Setzt Euch realistische Ziele und plant Euren Tag. Aufgaben-Verwaltungs-Tools können hilfreich sein, insbesondere wenn man mehr auf sich allein gestellt ist. Erstellt nicht nur „to-do“-Listen, sondern auch „done“-Listen und erzählt  anderen von Eurer Zielerreichung. Und ganz wichtig: Plant ein Highlight pro Tag, auf das ihr euch freuen könnt!

  •  Information – bewusst und gezielt

 Ununterbrochener Medienkonsum zur Corona-Pandemie überfordert, da immer wieder ähnliche Bilder und Schilderungen wiederholt werden. Zudem sind auch einige Falschinformationen im Umlauf. Deshalb ist es wichtig, den Bezug zur Realität und zur Faktenlage nicht zu verlieren. Im Grunde reicht dafür ein tägliches Update aus einer verlässlichen Quelle aus, um angemessen auf dem Laufenden zu bleiben.

 

Wir hoffen, dass die beschriebenen Inhalte als hilfreich erlebt werden. Zusätzlich wollen wir darauf hinweisen, dass die OSP-Sportpsycholog*innen für Sportler*innen und Trainer*innen für einen professionellen Austausch und für die sportpsychologische Arbeit in dieser Krise und darüber hinaus(z. B. an der Arbeit mentaler Fähigkeiten) über Videochat oder telefonisch zur Verfügung stehen.

Kommt weiter gut durch diese Zeit und bleibt gesund!

Christian Heiss

Dr. Christian Heiss betreut Einzelsportler und Mannschaften in ihrer mentalen Leistungsentwicklung auf nationale und internationale Wettkämpfe. Mehr auch online unter:

www.performance-entwicklung.de

 

Radsport: Ausgebremst durch Corona - SWR bei Familie Märkl

Mit jeder Woche, die ohne Rennen verstreicht, sinkt die Chance für Nachwuchssportler, sich mit guten Leistungen für neue Profiverträge zu empfehlen. Die Radsport-Familie Märkl im pfälzischen Queidersbach erlebt das derzeit in besonderer Form – und lässt sich trotzdem den Optimismus nicht nehmen

Das SWR-Fernsehen hat die Familie Märkl besucht. Unter dem folgenden Link geht es zu dem Bericht und zum Fernsehbeitrag:

https://www.swr.de/sport/mehr-sport/radsport/rennrad/familie-maerkl-ist-durch-corona-ausgebremst-100.html

 

Wichtiger Hinweis für alle Sportler: So wie in dem Beitrag dürfen nur Sportler fahren, die im gleichen Hausstand leben. Ansonsten ist Gruppentraining nach den aktuellen Richtlinien weiterhin verboten!!   BEWEGT EUCH, ABER WEITERHIN MIT ABSTAND!!! 

MINT-Schulförderpreis 2020 für die JIA X

Projekt der Junior-Ingenieur-Akademie X beim MINT-Schulförderpreis 2020 der Metropolregion Rhein-Neckar ausgezeichnet

Die zehnte Junior-Ingenieur-Akademie des Heinrich-Heine-Gymnasiums (derzeit Schülerinnen und Schüler der Klasse 7h unter der Leitung von Frau Schuhmacher und unterstützt von Herrn Boßlet) trat mit ihrem Projekt „Think outside the box – Mit Mikrocontrollern die Welt verändern“ an. Im Rahmen dieses Projekts sollen Hochbeete mit selbst angebauten essbaren Pflanzen auf dem Schulgelände angelegt sowie deren Überwachung und Pflege automatisiert mit Mikrocontrollern umgesetzt werden.

Dieses Projekt überzeugte die Jury des vom Rotary Club Heidelberg-Schloss initiierten und gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) durchgeführten Wettbewerbs, so dass sich die Junior-Ingenieure über einen zweiten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 3000 € freuen dürfen! Herzlichen Glückwunsch - nun können die Pläne auch in die Tat umgesetzt werden!

jia poster hpAn dieser Stelle werden wir über die weitere Arbeit der JIA X berichten.

Ein Einblick in die HHG-Veranstaltungstechnik

Zur Zeit finden zwar weder Unterricht noch Veranstaltungen statt, die diese Gruppe betreut, aber ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich allemal. Danke für diesen Artikel und ganz herzlichen Dank für all eure Arbeit! (Bx)

 

Die Technik-Crew ist über die letzten Jahre zu einem wichtigen Teil von Veranstaltungen aller Art am HHG geworden. Mit aktuell etwa zehn Mitgliedern (mehrheitlich Schülerinnen und Schüler des h-Zweigs) unter der Leitung unseres Technischen Assistenten Herrn Möller unterstützt sie regelmäßig kleinere und größere Events (z. B. Elterninformationsveranstaltungen, Theateraufführungen, Abibälle), indem Musik gespielt, Sprecherinnen und Sprecher akustisch verstärkt, Bühnen beleuchtet und Videostreams gemischt werden. Am Beispiel des vergangenen Cyclocross-Rennens möchten wir einen Einblick geben, wie die Technik-Crew organisiert ist und wie eine Veranstaltung durchgeführt wird.

Grundsätzlich setzt sich die Gruppe aus Ton- und Lichttechnikern sowie „Springern“ zusammen . Die Aufgaben der Tontechniker bestehen aus dem Aufnehmen, Verstärken und Mischen von Musik, Gesprochenem und Gesungenem, sind aber nicht darauf beschränkt. Lichttechniker hingegen kümmern sich um die Beleuchtung von Bühnen, Personen und Objekten oder auch die Untermalung des Klangerlebnisses durch Lichteffekte und Kunstnebel. Zusammen helfen beide Gruppen, bei Veranstaltungen mit Licht und Ton für die richtige Atmosphäre zu sorgen. Die Aufgabe der Springer ist nicht fest definiert; diese helfen den anderen Gruppen oder kümmern sich um sonstige Aufgaben. Wer in der Technik-Crew zu welcher Gruppe gehört, wird jeweils bei der Planung der Events entschieden, jedoch haben sich einige Mitglieder auf einzelne Gebiete spezialisiert.

Technik Licht copy

Beim Radrennen war die Technik-Crew vor allem mit der Liveübertragung auf YouTube sowie Rad-Net beauftragt. Hierfür wurden vorab Kameras in und vor den Internatsgebäuden aufgestellt, mit denen wir das Event aus verschiedenen Perspektiven dokumentieren konnten. Abgemischt wurden die verschiedenen Bilder in den eigens aufgebauten Technik-Headquarters, wo alle Kamerabilder zusammenliefen und mit an der Strecke aufgezeichnetem Ton des Moderators und des Publikums zusammengesetzt wurden.

Technik HQ

Im Außendienst befanden sich verschiedene Kameraführer, die im Wechsel an der Strecke und bei der Siegerehrung besondere Momente aufzeichneten.

Technik Jonas Kamerakind

Am Vortag der Veranstaltung wurden bereits Kameras aufgestellt und über Computer vernetzt, hierfür wurden an einigen Stellen zusätzliche Glasfaser-Netzwerkleitungen verlegt. Zur Aufzeichnung wurden nicht nur Camcorder und Actioncams, sondern auch die in der Schule zahlreich vorhandenen Dokumentenkameras genutzt. Diese haben den Vorteil, dass sie sehr flexibel und kompakt sind und gute Bildqualität liefern.

Technik Dokumentenkamera

An diesem Event wurde, mit Vor- und Nachbereitung, mehrere Tage seitens der TechnikerInnen gearbeitet. Eine Aufzeichnung des Livestreams findet sich unter https://www.youtube.com/watch?v=6XqNdAi2SvY.