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Radsport: BDR - Jugend erhält Auszeichnung in Italien

Josef Ehrung

Josef Schüller und Antonio Lazzarotto bei der Verleihung des «Rotonda di Badoere». Foto: BDR

 

Badoere di Treviso (rad-net) - Aufgrund des langjährigen Austausches zwischen der Radsportjugend des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und dem italienischen Radsportverband Triveneto hat die Radsportjugend, vertreten durch Josef Schüller, in Gedenken an Gerd Hufschmied, den Preis «Rotonda di Badoere» erhalten. Dieser Preis wird seit 30 Jahren an Personen verliehen, die sich um den italienischen Radsport verdient gemacht haben. Er war vor 30 Jahren als regionale Initiative entstanden und sich zu einer nationalen Auszeichnung entwickelt, die nun zum ersten Mal ins Ausland vergeben wurde.

Der bestehende Austausch zwischen der BDR-Radsportjugend und dem italienischen Radsportverband Triveneto, der die Regionen Venetien, Friaul, Trentino und Alto Adige umfasst, ist 1997 bei einem Rennen in Canicattí (Sizilien) entstanden. Gerd Hufschmied, der bereits verstorbene und langjährige Bundesjugendleiter, und Herman Mühlfriedel, der ehemalige zuständige Bundestrainer, begleiteten dort eine deutsche Auswahlmannschaft der weiblichen U17. Die italienische Mannschaft wurde von Antonio Lazzarotto, dem ehemaligen Verbandspräsidenten von Südtirol, begleitet. Lazzarotto lud Hufschmied und die Mädchen ein, an einem Rennen in Norditalien teilzunehmen. «Von diesem Zeitpunkt an begann eine große und wertschätzende Zusammenarbeit mit dem Ziel, den weiblichen Nachwuchs beider Länder zu fördern», berichtet Schüller. Diese Zusammenarbeit besteht nun schon seit 25 Jahren. Seit 1997 nehmen mindestens zweimal jährlich eine deutsche und eine italienische Mannschaft der weiblichen Jugend gemeinsam an Rennen in dem jeweiligen Land teil.

«Für uns ist eine sehr große Ehre diesen Preis zu erhalten und ich hoffe, dass dieser Austausch und die Freundschaft noch lange bestehen wird. Besonders möchte ich Antonio Lazzarotto und seinem Team für das große Engagement danken. Ich bin überzeugt, dass auch die Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidenten von Alto Adige, Paolo Appoloni, hervorragend funktionieren wird. Ich habe ihn bei der Preisverleihung kennen und schätzen gelernt», so Schüller.

Nach dem plötzlichen Tod von Gerd Hufschmied wurde der Austausch von Ines Richter, der ehemaligen Mädchenbeauftragten des BDR, und den Verantwortlichen des Triveneto-Verbandes weitergeführt. Nach Richter übernahm - nun seit mittlerweile zehn Jahren - Josef Schüller, der zuständige Bundestrainer U17, die Aufgabe, den Austausch beider Länder fortzusetzen. In den letzten Jahren startete die italienische Auswahlmannschaft regelmäßig bei der Coppa Gerd Hufschmied, die im Rahmen der TMP Tour durchgeführt wird. Die deutsche Auswahlmannschaft nahm schon mehrmals an der Coppa Rosa und den Tre Giorni di Dolomiti sowie weiteren Rennen in Italien teil.

Durch den regelmäßigen Austausch und das Miteinander der Athletinnen beider Länder, haben viele der Sportlerinnen nicht nur in ihrer sportlichen, sondern auch in ihrer persönlichen Entwicklung profitiert. So entstanden einige Freundschaften zwischen den Mädchen und auch zwischen den Betreuern.

HHG erneut als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet

Das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern darf sich auch für die nächsten drei Jahre »MINT-freundliche Schule« nennen. Dank ihrer erfolgreichen MINT-Profilbildung wurde die Schule zum vierten Mal mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt. Die Ehrung der Schulen in Rheinland-Pfalz steht unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig sowie der Kultusministerkonferenz (KMK).

„Rheinland-Pfalz ist ein starkes MINT-Land. Die Landesregierung setzt sich mit ihrer MINT-Strategie seit sechs Jahren für eine konsequente MINT-Förderung von der Kita über die Grund- und weiterführenden Schulen bis hin zur Berufswahl ein. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen und ich freue mich sehr, dass wir heute Schulen ehren, die unsere MINT-Strategie mit Leben füllen und auch in der Digitalisierung ganz vorne dabei sind“, sagte Bildungsministerin Hubig bei der Ehrung am Dienstagnachmittag.

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) setzen. So wurde auch das HHG auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlief einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Für unsere Schule nahm Frau OStR‘ Angela Schneider die Ehrung entgegen. Das HHG setzt auch in Zukunft auf eine breite MINT-Basis. Zum Einen verfügt die Schule über die „klassischen“ Angebote wie Jugend forscht und viele fachspezifische Wettbewerbe, die die Schüler an die MINT-Fächer und -Forschung heranführen sollen. Zum Anderen bietet das Heinrich-Heine-Gymnasium die Junior-Ingenieur-Akademie an, die für alle Schüler der entsprechenden Mittelstufenklassen offen ist. Komplettiert wird dieses Angebot durch den seit einigen Jahren etablierten Wettbewerb Jugend präsentiert, der die Schülerinnen und Schüler in ihrer Präsentationskompetenz fördert.

 

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David Eckerlin (ehemaliger Badminton-Schüler des HHG) spielt sich in die TOP-16 der Welt

David Eckerlin (ehemaliger Badminton-Schüler des HHG) spielt sich in die TOP-16 der Welt

Bei den BWF World Junior Championships 2022 in Santander Spanien konnte der ehemalige HHGler David Eckerlin mit Partner Simon Krax (HES) mit einem Auftaktsieg über Nadeem Dalvi/Jia Bin Lee (ENG) 21-16 und 21-15, sowie dem anschließenden Erfolg gegen Aaron Bai/ Ryan Ma (USA) 21-12 21-15 das Achtelfinale erreichen.

Eckerlin 1

Gegen Seiya Inoue/ Haruki Kawabe (JPN) reichte beim 13-21  15-21 die Leistung  noch nicht aus, um als Sieger vom Feld zu gehen.

Dennoch ein großer Erfolg für den jungen Athleten, der seit Sommer 2021 am Bundesnachwuchsstützpunkt in Hamburg trainiert und zur Schule geht. Eckerlin startete in Spanien als erstjähriger U19er. Es war seine erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft.

 

Lilly Reiter (8s) nimmt am nationalen U15 Lehrgang in Saarbrücken teil

Lilly Reiter (8s) nimmt am nationalen U15 Lehrgang in Saarbrücken teil

 
   

 

Reiter Saarbrücken

Vom 21.10. bis 23.10.2022 fand in Saarbrücken der 4. offene DBV U15 Lehrgang statt. Die Lehrgänge bieten den ambitionierten Nachwuchs-spielern die Möglichkeit sich den National-Trainern zu zeigen. 

Die Anreise erfolgte bereits am Freitagnachmittag. Nach einer ersten Kennenlerneinheit ging es nach dem Abendessen erneut in die Halle. Es wurde Videomaterial zum Thema schneller Start und lesen/ lösen erstellt und den Ausklang bildete eine gemeinsame Einheit mit den ebenfalls vor Ort befindlichen angehenden A-Trainern. Trainiert wurde in der Trainingshalle der Bundeskaderathleten und das Ambiente war für die jungen Nachwuchsakteure sehr beeindruckend.

Der zweite Tag war dann sehr intensiv. Jeweils in Kleingruppe (2-3 Spieler) wurde mit einem „leitenden“ (A)-Trainer  3 Mal 75 Minuten am Thema schneller Start gearbeitet. Dabei hatte jeder Trainer/in seine individuelle Herangehensweise und die jungen Spieler/innen erhielten kontinuierlich Rückmeldungen zu den Durchgängen auf dem Feld. „Das waren Einheiten, die mir sehr viel weitergeholfen haben und aus denen ich sehr viel für mich herausziehen konnte“ war die Rückmeldung von Lilly zum Individualtraining.

Saarbrücken II

Anschließend wurde mit Bundeskaderathlet Johannes Pistorius etwas an der Athletik und Beweglichkeit gearbeitet. Und nach dem Abendessen gab es noch ein Anwendungstraining.

Am Sonntag haben dann die angehenden A-Trainer und die U15er am Vielseitigkeitsturnier „Racket Games German Championships“ teilgenommen. Hierbei war nicht nur Aktion auf dem Spielfeld gefragt, sondern auch Kreativität neben dem Court…   Lillys Team hat am Ende gewonnen 🙂

Eine inspirierende Erfahrung für die junge Spielerin vom Nachwuchsstützpunkt Kaiserslautern, bei der gemeinsam mit anderen Leistungsspielern des Jahrgangs trainiert wurde. Aber auch der Kontakt zu „neuen“ Trainern ist mit Sicherheit eine Erfahrung, die den Nachwuchstalenten bei ihrer individuellen Weiterentwicklung sehr helfen wird.

Aaron Winter und Ian Baumann (beide 7s) spielen sich bei der Deutschen Rangliste U13 in Niedersachsen auf das Podest

Aaron Winter und Ian Baumann (beide 7s) spielen sich bei der Deutschen Rangliste U13 in Niedersachsen auf das Podest

 Badminton 7s1

Am 15./16.10. fand in Nienburg (NIS) die 10. DBV-A-Rangliste U11/U13 statt. Eine U13-Gruppe des Badmintonzweiges machte sich auf den Weg in den hohen Norden. Ian Baumann, Aaron Winter und Joey Kobylanski (alle 7s) starteten in Nienburg im Einzel und in der Doppelkonkurrenz.

Joey Kobylanski spielte sich mit 3 Siegen bis ins Achtelfinale, wo er dem an Position 1 gesetzten Spieler Emil Dörschner (Berlin Brandenburg) in 4 Sätzen unterlag. Auch Ian Baumann erreichte nach 4 Siegen das Achtelfinale und musste sich dort in 3 Sätzen geschlagen geben.

Aaron Winter lief in Nienburg zu Hochtouren auf. Nach 3 Siegen in der Gruppe erreichte er mit einem ungefährdeten 3-Satz Sieg das Viertelfinale. Hier kämpfte er unter der Anfeuerung seiner beiden Teamkameraden unermüdlich (ebenfalls) gegen Emil Dörschner und konnte mit 7-11 11-8 6-11 12-10 11-5 als Sieger vom Feld gehen. Im anschließenden Halbfinale musste Aaron dann erneut über die volle Distanz. Mit 14-15 11-6 11-6 3-11 14-12 entwickelte sich gegen Theo Schlosser (BBB) ein wahrer Krimi, welchen der junge HHGler hauchdünn für sich entscheiden konnte. Damit stand Aaron von Setzplatz 8 ins Turnier gestartet verdient im Finale. Hier konnte er im 7 Spiel des Tages nicht mehr volle Leistung auf das Feld bringen und unterlag mit 5-11 5-11 11-9 8-11 gegen Soheyl Safari Araghi aus Niedersachsen.  Eine grandiose Leistung des jungen Spielers des Badmintonzweiges.

Am zweiten Turniertag stand das Doppel an. Joey spielte hier mit Timo Kaiheng Zhu (BAW) und Ian und Aaron gingen gemeinsam ins Rennen.

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Joey und Timo erreichten mit zwei Siegen das Viertelfinale und unterlagen dort in 4 Sätzen

Ian und Aaron spielten sich mit 5 Siegen (ohne Satzverlust) in das Halbfinale. Hier trafen sie auf die an Position 1 gesetzte Paarung Dörschner/ Schlosser (BBB).  In fünf umkämpften Sätzen gingen diesmal die Berliner mit 8-11 12-10 11-4 5-11 11-7 als Sieger vom Feld. Bronze dennoch ein toller Erfolg für die beiden Nachwuchsakteure aus Rheinhessen-Pfalz.

„Besonders erfreulich an dem Wochenende war, dass die jungen Spieler ohne Verbands-Coach das Turnier so erfolgreich bewältigt haben und sich dabei gegenseitig selbstständig Tips und Unterstützung haben zukommen lassen! Echtes TEAM-WORK :)“  (Statement von Verbandstrainerin Caren Geiss)

Badminton: Achtelfinalteilnahme bei den German Ruhr internationals

Badminton

Achtelfinalteilnahmen bei den German Ruhr Internationals

In der vergangenen Woche fand die insgesamt dritte Auflage der German Ruhr Internationals der Altersklassen U17 und U19 in Mülheim/Ruhr statt. Der Nachwuchsstützpunkt Kaiserslautern war mit acht Spielerinnen und Spielern sowie den beiden Trainern Julian Degiuli und Yasen Borisov vertreten.

Insgesamt erwies sich das Abschneiden der HHG-Delegation als recht erfolgreich. So waren am Mittwoch bei den Achtelfinalbegegnungen noch einige NSP-Athleten im Rennen: In der Altersklasse U17 Jonas Schmid und Leonie Wronna (beide 10s1) im Mixed sowie in der Altersklasse U19 Moritz Miller (13s) im Einzel, Doppel (mit Mark Obermeier) und Mixed (mit Nina Schäfer), Finn Busch (13s) im Mixed (mit Lina Eberl) und Naghmeh Mehrjoo (11s) im Doppel mit Lina Eberl.

Dies erreichten ebenfalls unsere beiden ehemaligen HHG-Schüler David Eckerlin und Bruno Steffen-Sanchez in mindestens einer Disziplin. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von David im U19-Doppel mit Simon Krax, wo die beiden sogar ins Viertelfinale einziehen konnten und bei der Dreisatzniederlage gegen eine chinesische Paarung sehr gut mithielten.

Das Teilnehmerfeld in Mülheim war durchweg hochklassig besetzt, da kurz darauf die U19-Weltmeisterschaften in Spanien abgehalten wurden. Dies hatte zur Folge, dass die komplette chinesische Jugendnationalmannschaft und viele europäische Spitzenspieler anwesend waren. So traf auch Simon Schenk (12s) in seinen beiden Partien im Einzel und Doppel U19 direkt auf starke chinesische Spieler.

Im Mädcheneinzel U17 starteten Anna-Lena Zorn (11s) und Katharina Nilges (9s1) für den NSP Kaiserslautern. Anna-Lena gewann ihr Erstrundenmatch gegen eine Spielerin aus den Niederlanden und zog als eine von nur vier deutschen Spielerinnen in die nächste Runde ein, wo sie gegen die an Nr. 7 gesetzte Gloria Poluektkov aus Deutschland den Kürzeren ziehen musste.

Katharina unterlag in ihrem Match knapp in drei Sätzen gegen eine Spielerin aus der Ukraine, die wiederum im nächsten Spiel die topgesetzte Spielerin im Tableau bezwingen konnte. Krankheitsbedingt musste Katharina dann am nächsten Tag leider das Doppel mit Leonie Wronna aufgeben.