Aktuelles

Schulfest

HHG Schulfest Plakat 2022

Radsport: Jagd nach Medaillen bei der EM im Bahnradsport

 

ANADIA. Wenn am Donnerstag in Anadia/Portugal der Startschuss zur Bahnrad-Europameisterschaft der U19 und U23 fällt, werden sieben Athletinnen und Athleten aus der Region mit von der Partie sein.So haben die beiden Bundestrainer im Kurzzeitbereich, Carsten Bergemann (Chemnitz) und Maximilian Levy (Cottbus) bei den U23 Alessa-Catriona Pröpster (RV Offenbach) sowie Katharina Albers (RV Dudenhofen), und bei den U19 Luca Spiegel sowie Torben Osterheld (beide RV Offenbach) für die Wettkämpfe in Portugal nominiert. In den Ausdauerdisziplinen sind aus der Pfalz die amtierende Weltmeisterin im Scratch, Jette Simon (1. FC Kaiserslautern), Hanna Kunz (RSC Linden) und Jule Märkl (RSC Linden) von Bundestrainer Lucas Schädlich (Erfurt) nominiert worden. Während Simon und Kunz bereits vor wenigen Tagen an gleicher Stätte im Mixed-Relay auf der Straße gemeinsam mit ihrem pfälzischen Kollegen Fabian Wünstel (RSV Rheinzabern) sowie Louis Leider (rad-net.de) die Silbermedaille geholt haben, wollen sie auch auf der Bahn um die ersten Plätze mitfahren. Im Bahn-Vierer als auch im Madison und im Scratch dürfen sie auf Edelmetall hoffen. Einen EM-Titel erhofft sich der Landestrainer Frank Ziegler (Otterbach), der ebenso vor Ort ist, im Teamsprint der Junioren mit Spiegel und Osterheld. Keinesfalls chancenlos sind seine Starterinnen Alessa-Catriona Pröpster und Katharina Albers, die gemeinsam mit Christina Sperlich (Erfurt) im Teamsprint die deutschen Farben vertreten werden. Auch in den übrigen Disziplinen ist Edelmetall programmiert

Theaterprojekt EXIT

Exit 060722

 

Das diesjährige Projekt des Additums Theater III unter der Leitung von Hannelore Bähr war eine Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und Flucht.

 

Was wäre, wenn die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Heimat flüchten müssten? Die EU  zusammengebrochen wäre, ihr Gymnasium, Elternhaus, ihre Stadt Kaiserslautern in Trümmern läge, und welche Ängste, Träume und welche Kräfte würden auf sie einwirken?
Im Stück werden Fragen beleuchtet wie Was nehme ich mit außer dem Notwendigen?, Was ist das Notwendige? Vielleicht doch das Tagebuch, einen E-reader, ein Spiel, um sich die Zeit zu vertreiben, oder das Lieblingskuscheltier?Man lässt nicht nur Freunde und Heimat hinter sich, sondern auch Träume und Sehnsüchte. Was ist mit den Berufswünschen? Eine wollte doch Pianistin werden, ein Spieler träumt davon, Direktor des Max-Planck-Instituts zu werden, ein junger Mann sieht seinen Berufstraum des Designers in den Rauchschwaden der Bombardierugen zerplatzen.

In der Installation des Theaterprojekts ist die Arabische Welt der einzige Ort des Friedens, der Ort, an dem man Asyl finden kann. Doch bevor der Asylantrag angenommen wird, bleiben viele Monate der Langeweile und des Konfliktes mit anderen Jugendlichen der zusammengebrochenen EU im Auffanglager…

 

Den Schülerinnen und Schülern der 11h und 12h auf der Bühne gelang es, nicht zuletzt durch die Unterstützung des tollen Technik-Teams, die Zuschauerinnen und Zuschauer mitzunehmen auf ihre Flucht und an ihren Gedanken und Dialogen unvermittelt teilhaben zu lassen. Entsprechend nachdenklich und still verblieb das Publikum am Ende zunächst, sowohl bei der Premiere am vergangenen Mittwoch als auch bei der Schulaufführung am darauf folgenden Vormittag.

 

Das traditionell am Ende der eintrittsfreien Premierenvorstellung eingesammelte Geld wird dieses Jahr den SOS Kinderdörfern gespendet. Wir freuen uns, dass hierfür Euro 250 zusammengekommen sind!

 

Foto mit freundlicher Genehmigung von Reiner Voß

Judo: Rheinland-Pokal in Ingelheim am Rhein

Das waren die „Profis“ – aber auch die jüngeren Kämpfer des Heinrich Heine Gymnasiums konnten am WE zeigen, was sie gelernt haben: Beim Rheinland-Pokal in Ingelheim am Rhein war auch die Pfalz eingeladen und eine Auswahl der Mädchen des Elite-Sportgymnasiums zeigte keine Fehler und gaben keinen einzigen Kampf ab – somit ging der große Pokal an die Mädchen des HHG Kaiserslautern:

In der erfolgreichen Mannschaft kämpften Lina Stark, Gabi Pereskocka und Laura Geiß.

In der Jungenauswahl kämpften  Andrej Müller und Leon Hermann – leider fehlten Paul Steinbrenner, und Noah Njonga der an diesem Tag wegen einer Verletzung nicht antreten konnte – somit war eine Gewichtsklasse nicht besetzt. Trotzdem konnten alle Kämpfe gewonnen werden und erst im Finale ging der Mannschaftkampf verloren – aber Silber ist auch aller Ehren wert!

 

jrpi22 1

Unsere „Pokalheldinnen“ Lina Stark, Laura Geiß und Gabi Pereskocka

Judo: Deutsche Einzelmeisterschaft Männer und Frauen in Stuttgart – zwei ehemalige HHGlerinnen holen Gold!

am 25./26. Juni 22 starteten zwei ehemalige HHG Athletinnen bei den DEM im Judo. Jasmin Grabowski (geb. Külbs) in der Klasse über 78kg und Tamara Ohl bis 52kg. Beide ließen ihren Kontrahentinnen keine Chance und sicherten sich souverän die Deutsche Meisterschaft.

Für Jasmin Grabowski waren es nur drei Kämpfe, die sie aber in etwas über 2min abhaken konnte – das Finale konnte Grabowski sogar nach 10sek mit einem fullminatnen Wurf für sich entscheiden.

Wohin es international geht, kann die angehende Physiotherapeutin noch nicht sagen – „ich schaue erst einmal, wie ich ausbildung und Leistungssport vereinbaren kann – mit 30 Jahren bin ich zwar sportlich noch nicht am Ende – aber beruflich muss ich mich orientieren – vielleicht klappt beides noch zwei Jahre…“ (2024 werden die Olympischen Spiele in Paris ausgetragen). Wir können gespannt sein!

Tamara Ohl holt sich zum ersten mal den Nationalen Titel und ist überglücklich: „...darauf habe ich die ganzen Jahre hingearbeitet… ich möchte es jetzt auch international wissen!“

Auf ihrem Weg in das Finale gewann Ohl in der 52kg Klasse drei Ihrer vier Kämpfe mit Ippon – vorzeitig. Nur das Finale ging über die volle Zeit von 4 Minuten – nach einem Schulterwurf bekam Ohl eine hohe Wertung, welche sie dann sicher über die Zeit brachte: Gold für Tamara Ohl!

Der Weltmeister von 2017 Alexander Wieczerzak (90kg) konnte verletzungsbedingt noch nicht eingreifen. Der ehemalige HHGler laboriert an einer Rippenverletzung.

 

jdem22 1

Jasmin Grabowaski (2. von links) bei der Siegerehrung der DEM 2022

 

 

jdem22 2

 Tamara Ohl (2. von links) bei der Siegerehrung der DEM 2022

 

Fußball: Gold und Bronze bei Südwestmeis-terschaft für das HHG

Zwei lange Jahre hatte es gedauert, bis der beliebte Futsal-Schulwettbewerb, der Fritz-Walter-Cup, wieder aufgelegt wurde. Am 04.07.22 war es dann endlich soweit und die besten Schulteams aus dem Verbandsgebiet des Südwestdeutschen Fußballverbands traten nach erfolgreicher Qualifikation in den Vorrundenturnieren in Kaiserlautern gegeneinander an. Das HHG hatte sich gleich mit zwei Teams qualifiziert und erspielte sich in den beiden spannenden Mädchen- und Jungenturnieren einen ersten Platz bei den Mädchen und einen dritten Platz bei den Jungs.

Das Mädchenturnier wurde in einer Viergruppe im Modus „Jeder gegen Jeden“ austragen, in der das HHG durch drei souveräne Siege die Südwestmeisterschaft klarmachen konnte. Der Gewinn des Meistertitels konnte trotz zahlreicher Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs erreicht werden, sodass für die kommende Saison berechtigte Hoffnung besteht, dass die Mädchen des HHG erneut ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden werden. Das Turnier der Jungs wurde in zwei Gruppen ausgetragen, von denen sich jeweils die beiden Erstplatzierten für das Halbfinale qualifizierten. Die HHG-Jungs starteten fulminant mit einem Sieg gegen die Eliteschule des Fußballs aus Mainz in das Turnier und konnten sich in der Folge als Gruppezweiter für das Halbfinale qualifizieren. Leider unterlag man dort gegen das Team aus Speyer, da zahlreiche Torchancen ungenutzt blieben und der Gegner seine Konterchancen konsequent nutzte. Im Spiel um Platz 3 kehrte das HHG dann aber auf die Erfolgsspur zurück und sicherte sich mit einem Sieg gegen Landstuhl die verdiente Bronzemedaille. Die Fotos zeigen die erfolgreichen HHG-Teams am 04.07.22.

 

 fwzreg22 1

Hintere Reihe von links: Lina Crolly, Zoé Brand, Luisa Hoster, Kimberly Ratter, Luisa Hein, Martin Maaß
Vordere Reihe von links: Elisabeth Harder, Frieda Moßmann, Emilia Moser.

 

 

fwzreg22 2

Hintere Reihe von links: Patrik Maaß, Fabio Bianco, Daniel Müller, Fynn Zinsmeister, Jannik Göttel, Pietro Corrado, Martin Maaß
Vordere Reihe von links: Luca Spuhler, Leon Mischin, Aaron Molter