Aktuelles

Ein Einblick in die HHG-Veranstaltungstechnik

Zur Zeit finden zwar weder Unterricht noch Veranstaltungen statt, die diese Gruppe betreut, aber ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich allemal. Danke für diesen Artikel und ganz herzlichen Dank für all eure Arbeit! (Bx)

 

Die Technik-Crew ist über die letzten Jahre zu einem wichtigen Teil von Veranstaltungen aller Art am HHG geworden. Mit aktuell etwa zehn Mitgliedern (mehrheitlich Schülerinnen und Schüler des h-Zweigs) unter der Leitung unseres Technischen Assistenten Herrn Möller unterstützt sie regelmäßig kleinere und größere Events (z. B. Elterninformationsveranstaltungen, Theateraufführungen, Abibälle), indem Musik gespielt, Sprecherinnen und Sprecher akustisch verstärkt, Bühnen beleuchtet und Videostreams gemischt werden. Am Beispiel des vergangenen Cyclocross-Rennens möchten wir einen Einblick geben, wie die Technik-Crew organisiert ist und wie eine Veranstaltung durchgeführt wird.

Grundsätzlich setzt sich die Gruppe aus Ton- und Lichttechnikern sowie „Springern“ zusammen . Die Aufgaben der Tontechniker bestehen aus dem Aufnehmen, Verstärken und Mischen von Musik, Gesprochenem und Gesungenem, sind aber nicht darauf beschränkt. Lichttechniker hingegen kümmern sich um die Beleuchtung von Bühnen, Personen und Objekten oder auch die Untermalung des Klangerlebnisses durch Lichteffekte und Kunstnebel. Zusammen helfen beide Gruppen, bei Veranstaltungen mit Licht und Ton für die richtige Atmosphäre zu sorgen. Die Aufgabe der Springer ist nicht fest definiert; diese helfen den anderen Gruppen oder kümmern sich um sonstige Aufgaben. Wer in der Technik-Crew zu welcher Gruppe gehört, wird jeweils bei der Planung der Events entschieden, jedoch haben sich einige Mitglieder auf einzelne Gebiete spezialisiert.

Technik Licht copy

Beim Radrennen war die Technik-Crew vor allem mit der Liveübertragung auf YouTube sowie Rad-Net beauftragt. Hierfür wurden vorab Kameras in und vor den Internatsgebäuden aufgestellt, mit denen wir das Event aus verschiedenen Perspektiven dokumentieren konnten. Abgemischt wurden die verschiedenen Bilder in den eigens aufgebauten Technik-Headquarters, wo alle Kamerabilder zusammenliefen und mit an der Strecke aufgezeichnetem Ton des Moderators und des Publikums zusammengesetzt wurden.

Technik HQ

Im Außendienst befanden sich verschiedene Kameraführer, die im Wechsel an der Strecke und bei der Siegerehrung besondere Momente aufzeichneten.

Technik Jonas Kamerakind

Am Vortag der Veranstaltung wurden bereits Kameras aufgestellt und über Computer vernetzt, hierfür wurden an einigen Stellen zusätzliche Glasfaser-Netzwerkleitungen verlegt. Zur Aufzeichnung wurden nicht nur Camcorder und Actioncams, sondern auch die in der Schule zahlreich vorhandenen Dokumentenkameras genutzt. Diese haben den Vorteil, dass sie sehr flexibel und kompakt sind und gute Bildqualität liefern.

Technik Dokumentenkamera

An diesem Event wurde, mit Vor- und Nachbereitung, mehrere Tage seitens der TechnikerInnen gearbeitet. Eine Aufzeichnung des Livestreams findet sich unter https://www.youtube.com/watch?v=6XqNdAi2SvY.

Schule zu Hause! - Spannungen? Fragen? Probleme?

Für Schülerinnen und Schüler, für Eltern und für Lehrkräfte

 

Die Schulen sind geschlossen. Lernen und Lehren ist in die eigenen vier Wände verlagert. Für alle Beteiligten ist das eine ungewohnte Zeit..

 

Mal mit jemandem reden?


Telefonschulseelsorge


Unter 06232 667 115 bietet die Evangelischen Kirche der Pfalz zu festen Sprechzeiten anonyme Gespräche an, per Mail schulseelsorge(at)evkirchepfalz.de.


Am anderen Ende der Leitung sitzen Pfarrerinnen und Pfarrer, die im Schuldienst tätig sind.


Ratlos? Erziehung schwierig? Was tun? Nur Mut! Anrufen! Die Leitung ist besetzt an Schultagen:


Mo     10-12 Uhr
Di       15-17 Uhr
Mi      10-12 Uhr
Do      15-17 Uhr
Fr       10-12 Uhr


Auch die Mailadresse schulseelsorge(at)evkirchepfalz.de wird von wechselnden Seelsorgerinnen oder Seelsorgern betreut, auch an Wochenenden und in den Ferien. Geantwortet wird möglichst bald, auf jeden Fall innerhalb von zwei Tagen. Keine Dauerbetreuung, aber: Erste Hilfe!

Badminton: Erlebnisbericht U15 EM

Erlebnisbericht von den U15-Europameisterschaften in Liévin

von Bruno Steffen-Sanchez (8s1)

Mein EM-Erlebnis fing am Mittwoch, den 12. Februar, an. Ich bin nach Frankfurt a. M. gefahren, um mit meinem Doppelpartner zu trainieren, weil wir davor nur eine Chance gehabt hatten, miteinander zu spielen.

Am nächsten Tag ging es los. Mein Doppelpartner und ich sind von Frankfurt Hbf nach Mülheim an der Ruhr gefahren, wo wir uns mit unserem Team treffen würden. Ab Mülheim sind wir mit zwei Autos nach Liévin (Frankreich) gefahren. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir in der Haupthalle an. Neben der U15-EM war gleichzeitig die Erwachsenen-Team-EM, deswegen war der größte Moment für mich, als wir in die Halle reinkamen.

Ich konnte auf zehn super professionellen Feldern direkt Weltklasse Badminton sehen. Ich habe mich auf das Spielen gefreut. Gleichzeitig war ich aber auch mega nervös. In der Halle holten wir unsere Akkreditierungen und gingen danach in einer Nebenhalle trainieren.

Am nächsten Tag frühstückten wir um 7.30 Uhr, um in der Halle um 9.00 Uhr zu sein. An diesem Tag hatte ich keine Spiele. Ich konnte an dem Tag bei der U15-EM und bei der Erwachsenen-EM zuschauen.

Mein Spiel war am nächsten Tag. Ich bin zur EM mit dem simplen Ziel gegangen, im Spiel Spaß zu haben und mich gut gegen die an zwei gesetzten Dänen zu schlagen. Ich habe das getan. Ich habe zwar ziemlich deutlich verloren, aber ich habe alles getan, was ich mir vorgenommen hatte. Dass die zwei Dänen am Ende das Turnier gewonnen haben, war nur noch ein schönes Extra.

Noch ein schönes Gefühl gab es für mich, als nach meinem Spiel fünf französische Grundschüler mich um ein Autogramm gefragt haben. Danach habe ich die EM genossen, indem ich mir Weltklasse-Spiele angeschaut habe, Fotos mit berühmten Spielern gemacht habe, und Spaß hatte. Ich nehme nur positives von der EM mit.

Jetzt zurück zum Training!

Bruno Sanchez Badminton

Fotos: Bruno Steffen-Sanchez

Radsport: Die große Schwester und die Bergziege

Radsport Bergziege

Ludwigshafener Rundschau vom 25.03.2020

Die große Schwester und die Bergziege

Radsport: Anne und Paul Slosharek gehören zu den vielversprechendsten Talenten in Rheinland-Pfalz. Die beiden Ludwigshafener haben ihr Leben dem Leistungssport untergeordnet. Beide besuchen die Eliteschule des Sports, das Heinrich-Heine Gymnasium, in Kaiserslautern. Doch momentan ist alles anders.

LUDWIGSHAFEN. Aktuell müssen sich Anne und Paul Slosharek an eine neue Situation gewöhnen – aus zwei Gründen. Wegen der Corona-Krise ist die Schule in Kaiserslautern geschlossen, aber auch die sonst gewohnten gemeinsamen Trainingseinheiten fallen weg. Deshalb sind die beiden jungen Radsportler, die zu den Besten ihres Jahrgangs in Rheinland-Pfalz zählen, wieder ins Elternhaus auf die Parkinsel in Ludwigshafen zurückgekehrt. Statt im Internat des Heinrich-Heine-Gymnsiums (HHG) in der Westpfalz zu leben, dreht sich jetzt alles um den Sport in der häuslichen Umgebung.Das ist nicht ganz einfach. Denn die Eltern Peggy und Martin Slosharek sind beruflich sehr stark eingebunden – auch, vielleicht gerade, in der Corona-Krise. Mutter Peggy arbeitet bei der Sparkasse Vorderpfalz in Ludwigshafen in einer verantwortlichen Funktion im Kreditgeschäft. Vater Martin ist fernab von der Heimat als Bereichsleiter der Nord-Ostsee Sparkasse in Flensburg tätig. Da ist nicht nur jetzt ein besonderes Familien-Management gefordert. „Es ist bei uns nicht anders, als bei vielen anderen Familien. Unsere Kinder sind seit der Unterbringung im Internat auch viel selbstständiger geworden“, erzählt Peggy Slosharek. Sie freut sich dann umso mehr, wenn ihre Kinder und ihr Ehemann an den Wochenenden zu Hause sind und sie gemeinsam mit ihnen zu den Rennen fahren. Denn der Radsport ist inzwischen ein fester Teil ihres Freizeitlebens geworden. Sie engagieren sich auch darüber hinaus. Martin Slosharek ist als lizenzierter Radsporttrainer auch Fachwart Rennsport beim RSC Linden, der in diesem Jahr wieder die deutschen Meisterschaften im Bergfahren am 17. Mai ausgerichtet hätte. Er begleitet auch seine Kinder aktiv im Training. „Da wir jetzt schon eine Weile zu Hause sind, ist das Training etwas ungewohnt. Es ist anders, als in einer Gruppe mit anderen leistungsstarken Fahrerinnen zu trainieren“, erzählt die 14 Jahre alte Anne Slosharek: „Die Umfänge und Intensitäten sind zwar gleich, aber es ist schon etwas ungewohnt, wenn ich alleine oder mit meinem Bruder trainiere.“ Steiler AufstiegDie junge Frau mit dem strahlenden Lächeln weiß, wovon sie spricht. Sie fand erst vor zwei Jahren den Weg zum Radsport. Zuvor ging sie regelmäßig zur Leichtathletik beim ABC Ludwigshafen. Seit dem Wechsel im vergangenen Sommer vom Carl-Bosch-Gymnasium ins Heinrich-Heine-Gymnasium haben sich nicht nur ihre Trainingsumfänge fast verdoppelt. Sie hat auch einen großen Leistungssprung vollzogen. Slosharek übersprang das neunte Schuljahr und wechselte direkt in die zehnte Klasse an das HHG. Dort fühlt sie sich sichtlich wohl, schätzt die Bedingungen vor Ort und wohnt mit Hannah Kunz einem Zimmer. Sie teilen sich sogar ihr zweites Hobby, das Reiten. „Dafür haben wir aber viel zu wenig Zeit“, sagt Slosharek. Sie gilt als besonders ehrgeizig, als eine Sportlerin, die fokussiert ihre Ziele verfolgt. Dabei befolgt sie auch den Leitspruch ihres Vaters Martin. Dieser wirbt bei seinem Arbeitgeber für Neugründer mit den Worten: „Für eine erfolgreiche Gründung braucht es ein klares Ziel und eine sorgfältige Vorbereitung, vor allem aber den Willen und die Leidenschaft, eine persönliche Idee zum Erfolg zu führen.“ So ist der individuelle Trainingsplan ihrer Trainerin Martina Haben derzeit ein ständiger Begleiter. „Auch wenn der Anfang am HHG nicht leicht war, habe ich diesen Schritt bis heute nicht bereut. Es ist das Beste, was mir passieren konnte“, sagt Slosharek. 200 bis 260 Kilometer radelt sie in der Woche. Bei den deutschen Meisterschaften im Radcross in Albstadt Anfang Januar lag sie bis zur Schlussrunde auf Medaillenkurs, ehe sie nach einem Fahrfehler im tiefen Sand vom Rad musste und am Ende auf den vierten Platz rutschte. „Es war ärgerlich, dass es nicht für eine Medaille gereicht hatte. Im nächsten Winter will ich auf jeden Fall die Medaille“, sagt sie. Ihr Metier ist aber die Straße und ihre Stärken hat sie im Sprint. Dafür muss sie am Berg noch zulegen. „Mir fehlt auch noch ein wenig der Blick im Feld, um die richtige Entscheidung im Rennen zu treffen“, sagt sie selbstkritisch. Eine Eigenschaft, die ihre Vereinskameradin Jule Märkl, die amtierende deutsche Cross-Meisterin, besitzt. „Da kann ich von ihr noch was lernen“, sagt Anne Slosharek. Sie ist weiterhin optimistisch, dass sie ihre Ziele erreichen kann. Ihre Prioritäten liegen bei den Sichtungsrennen des Bund Deutscher Radfahrer. Dort hat sie sich ein besonderes Ziel vorgenommen: Sie will im ersten Jugendjahr unter den Top 15 landen. Ganz anders ist ihr vier Jahre jüngerer Bruder Paul. Er muss aktuell noch die allgemeine Grundausbildung im Radsport an der Schule meistern und trainiert deshalb auch nicht nach einem individuellen Plan. Er gilt aber mit seinen 36 Kilogramm als echte Bergziege, der seiner Schwester meistens bergauf davonfährt. Zunächst HeimwehPaul Slosharek fiel der Wechsel auf die neue Schule erst einmal nicht so leicht. Er hatte in den ersten Wochen Heimweh. Das hat sich mittlerweile gelegt und er ist an der Eliteschule des Sports in Kaiserslautern angekommen. „Wäre meine Schwester nicht ins Internat gewechselt, wäre ich nicht mitgegangen“, sagt Paul Slosharek. Der Schritt war gut vorbereitet. Vor seinem Wechsel von der Grundschule in die fünfte Klasse am HHG schnupperte er erst einmal in einer Probewoche. „Es ist schon eine große Umstellung, aber ich kann täglich mit Mama und Papa telefonieren. Ich wollte ja wegen des Sports wechseln“, sagt Paul Slosharek, der auch Tennis beim Park TC Ludwigshafen spielt und für den ABC Ludwigshafen bei Laufwettkämpfen startet. Einmal im Jahr ist die ganze Familie beim Sport gemeinsam aktiv – beim Last-Minute-Sportabzeichen. „Martin und mir war es wichtig, dass die Kinder selbst ihre Entscheidung für den Schulwechsel treffen“, sagt Peggy Slosharek. Nach fast acht Monaten in Kaiserslautern glaubt sie, dass der eingeschlagene Weg der richtige Schritt für ihre Kinder gewesen sei. Momentan aber plagt Paul kein Heimweh. Denn derzeit ist er zu Hause – wie auch seine Schwester Anne. Wegen der Corona-Krise sind die Schulen vorerst geschlossen. Wie lange das noch so sein wird, wissen sie nicht. So muss Anne Slosharek weiter für sich trainieren. Am Sonntag wäre eigentlich ihr Einstand beim Bundesliga-Rennen im südhessischen Einhausen gewesen. Der fiel aus. Stattdessen absolvierte Anne Slosharek wieder rund 70 Trainingskilometer in der Rhein-Neckar-Region mit ihrem Vater und Bruder. Denn irgendwann geht es auch mit den Wettkämpfen wieder weiter…

Badminton: Jahresrückblick 2019

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Tennisspieler erfolgreich in Obertshausen und in Hochheim

Sowohl Marie Bugera als auch Tim Stemler, beide 10s1, konnten sich den Turniersieg in der jeweiligen U18-Konkurrenz beim DTB-Turnier in Obertshausen (14.3. u. 15.3.2020) sichern.

Marie musste in ihrem ersten Match über die volle Distanz gehen und konnte dieses schließlich im Match-Tie-Break für sich entscheiden.

In den weiteren zwei Partien hatte Marie wenige Probleme mit ihren Gegnerinnen, was einen reibungslosen Finaleinzug nach sich zog.

Bei einer klaren Führung von 6:1 und 1:0 im Finale musste die Gegnerin von Marie aufgeben.

Tim hatte in der ersten Runde ein Freilos und in seinem ersten Match war der Sieg nie gefährdet. Im Halbfinale am Sonntag traf Tim auf einen starken Gegner, so dass er dieses Spiel knapp, aber verdient mit 6:2 & 7:6 gewann.
Im darauffolgenden Finale spielte Tim hochkonzentriert und ließ seinem Gegner mit 6:4 und 6:2 keine Chance.

Somit sicherten sich beiden den verdienten Turniererfolg.

In Hochheim hat bei einem anderen DTB Turnier in der Kategorie U16 Sebastian Ondas, 8s1, erfolgreich gekämpft. Seine Favoritenrolle hat er souverän bestätigen können und hat sich damit den Titel ohne Satzverlust geholt. Im Finale hat er einen starken Gegner mit 6:1 und 6:3 geschlagen. 

Wir gratulieren den drei. 

 

 Tennisspieler erfolgreich in Obertshausen und in Hochheim 1
Marie Bugera und Tim Stemler

 

 

Tennisspieler erfolgreich in Obertshausen und in Hochheim 2
Sebastian Ondas